Archive for 7. Juni 2016

Dummer Terrorexperte

Juni 7, 2016

Es wäre dumm vom IS die EM anzugreifen

Gilles Kepel ist Franzose – und einer von Europas Top-Terrorexperten. Die Gefahr eines Anschlags auf die EM hält er für groß. Aber er erklärt auch, warum das Sportfest für den IS ein Dilemma ist.

Viele der Zuschauer sind Muslime, ganz besonders in der Vorstadt von Paris.

(Die Welt)

Dumm ist es, die Motivation für Terror nach den eigenen humanistischen Maßstäben zu messen.

Beim Terror geht es nicht um Sympathien, sondern um das Gesetz des Handelns.

Und der IS hat nach seinen militärischen Niederlagen sehr hohen Handlungsbedarf.

Dass auch Muslime unter den Opfern sein könnten, würde den IS kaum abschrecken. Die meisten Terrorangriffe finden in der islamischen Welt statt, wo die meisten Opfer naturgemäß ebenfalls Muslime sind.

Während für die Amerikaner jeder tote muslimische Zivilist im Irak eine Niederlage bedeutete, konnte der „irakische Widerstand“, aus dem der IS später hervorging, jeden Toten als Erfolg feiern.

Warum es der IS trotzdem schwer haben wird, bei der EM zuzuschlagen, hat andere Gründe.

Die EM ist ein hartes Ziel.

Alle Veranstaltungen werden stark überwacht sein. Selbst für Selbstmordattentäter, die keinen Fluchtweg brauchen, ist es abschreckend, wenn die eigene Tat bereits im Vorfeld abgeblockt werden könnte und statt Märtyrer-Status eine lange Haftstrafe winkt.

Für eine Organisation, die gerade am absteigenden Ast ist, opfert man sich außerdem weniger bereitwillig auf als für eine Siegermannschaft.

Christian Kern vom roten Stern

Juni 7, 2016

Hier wird im Kern alles gesagt, was es zu Kern zu sagen gibt:

All jene Medien sind blamiert, die tagelang geschrieben haben, jetzt sei ein Mann mit Wirtschaftskompetenz an die Spitze der SPÖ gekommen. Auch einige sogenannte seriöse Medien haben das getan. Das war freilich von Anfang an eine Absurdität: In einem staatlichen Monopolbetrieb wie den ÖBB, der die Steuerzahler alljährlich mindestens fünf Milliarden kostet, in dem unter Kern jeder Wunsch der Gewerkschaft erfüllt worden ist (wohl auch um Kerns politischer Karriere innerparteilich den Weg zu bahnen!), hat der Mann ganz sicher keine „Wirtschaftskompetenz“ erworben. Auch der teure – eigentlich vom Steuerzahler finanzierte! – Beitritt der ÖBB zur Industriellenvereinigung hat nicht in der ÖBB für mehr Wirtschaftsgesinnung gesorgt, sondern er hat die früher eine Teilung der ÖBB verlangende Vereinigung zum blinden Lobbyisten der ÖBB und auch zum Verfechter der Gesamtschule gemacht. Und als Absolvent des Wiener Publizistik u. Kommunikationswissenschafts-„Studiums“ hat Kern erst recht nur eines gehört: marxistischen, feministischen und Neo-68er Schwampf.

(Andreas Unterberger)