Manager oder Maschinenstürmer?

Kern über „Steuerflüchtlinge“ wie Google, Facebook etc.: „Wir können nicht akzeptieren, dass Unternehmen wie Facebook, Google und Starbucks Hunderte Millionen Umsatz hier machen und keine Steuern zahlen. Das ist absurd, da trägt doch jede Würschtelbude mehr zum Gemeinwohl bei.“

(Kronen Zeitung)

Kern war selbst „Manager“ einer der größten „Würschtelbuden“ Österreichs.

Die ÖBB  (Österreichischen Bundesbahnen) kosten den Steuerzahlern jährlich 7.000.000.000 Euro.

Wenn Kern Steuern von Facebook, Google und Starbucks eintreiben will, müsste er dafür sorgen, dass jene Firmen ihre Konzernsitze nach Österreich verlegen.

Als „Manager“ eines vom Steuerzahler alimentierten Staatsbetriebes braucht man solche Zusammenhänge jedoch nicht zu verstehen.

Starbucks muss in Österreich für seine Mitarbeiter übrigens die gleichen horrenden Lohnsteuern bezahlen wie jeder andere Arbeitgeber.

Google und Facebook liefern die Inhalte, wegen denen sich die Österreicher Technik-Kram zulegen, wovon der Staat wiederum Mehrwertsteuer einheben kann.

Spiegel-Online und BBC zahlen im Übrigen auch keine Steuern, obwohl ihre Produkte in Österreich konsumiert werden.

Der ORF muss zwar in Österreich Steuern bezahlen.

Für jene Zwangsbeglückung muss jedoch jeder Nicht-Sozialhilfe-Haushalt 25 Euro im Monat ablegen (dass Milliardäre gleich viel wie kleine Arbeiter zahlen, stört die SPÖ nicht, da Arbeiter ohnehin nicht mehr SPÖ wählen).

Der ORF wird an Netto-Verlust für den Steuerzahler höchstens von den ÖBB geschlagen.

Trotz 7 Milliarden Steuern muss man für sein Zug-Ticket ganz normal brennen.

 

Schlagwörter:

37 Antworten to “Manager oder Maschinenstürmer?”

  1. besucher Says:

    Horrende Lohnsteuern, haha .. laut Deiner Denke sollen Arbeitnehmer noch Geld mitbringen um irgendwo arbeiten zu “dürfen“, oder.

    • aron2201sperber Says:

      in Österreich kostet ein Arbeitnehmer, der netto 1.500,- bekommt, dem Arbeitgeber 3000,-.

      etwa 300,- sind Sozialversicherung, der Rest sind Steuern (ein Teil wird dem Arbeitnhmer verrechnet, ein Teil dem Arbeitgeber)

      • American Viewer Says:

        Die Lohnsteuer ist die Steuer, die der Staat vom Lohn des Arbeitnehmers abzweigt. Der Arbeitgeber hat damit herzlich wenig am Hut. Besucher verarscht sich mal wieder selbst.

        Was du meinst sind Lohnnebenkosten.

  2. aron2201sperber Says:

    einem Referendum will Kern Österreich nicht „aussetzen“:

    http://www.krone.at/Oesterreich/Kern_Oesterreich_keinem_Referendum_aussetzen!-Nach_Brexit-Bombe-Story-516753

    er selbst hat sich ja auch noch nie freien Wahlen aussetzen müssen

  3. christafriedl Says:

    Kurz und bündig auf den Punkt gebracht 👍

  4. American Viewer Says:

    Lohnsteuern und Unternehmenssteuern machen beide wenig Sinn. Schon gar nicht in Kombination. Nahezu jeder Politiker behauptet von sich selbst, er wolle Arbeit und Unternehmen fördern. Steuern sind aber immer eine Strafe, die dieser angeblichen Förderung genau zuwider laufen. Das ist so als würde man seinem Ackergaul zwei Beine wegschießen, damit er besser läuft.

    • aron2201sperber Says:

      die SPÖ schwadroniert gerne von der Reichensteuer, aber selbst der dümmste Sozi weiß, dass Mateschitz dann schnell weg wäre.

      das einzige Steuergeld, auf das man fix Zugriff hat, sind die Einkommen der Angestellten und der kleinen und mittleren Selbstständigen.

      solange man das „soziale“ Umverteilungssystem aufrecht erhalten will, sind Lohnsteuern unverzichtbar und müssen wohl bald wieder kräftig hinaufgeschraubt werden

    • besucher Says:

      am besten man schafft die Steuern einfach ab und die sozialen sicherungssysteme noch dazu. dann steigt die kriminalität und um dagegen zu wirken drückt man jedem der gerade aus laufen kann eine Waffe in die Hand.
      Probleme gelöst!

      • aron2201sperber Says:

        man könnte einmal klein beginnen und damit aufhören, Sozialfälle zu importieren.

        dann könnte man auch ohne Steuererhöhungen das Sozialsystem finanzieren.

      • American Viewer Says:

        Wenn man Lohnsteuern reduziert, steigt die Kriminalität? Was für eine bestechende Logik. Das passt mal wieder voll zu dir. Du schreibst hier so viel, bekommst aber nicht ein einziges Argument hin.

        Dir gefällt hier praktisch nichts, kein Artikel, kein Kommentar, nichts. Jedenfalls äußerst du dich so. Trotzdem kommst du seit Jahren immer hierher – wie eine Motte die magisch vom Licht angezogen wird. In Wirklichkeit müssen Leser wie du unsere Argumente extrem anziehend finden, sonst würden sie uns nicht jahrelang so treu begleiten.

      • besucher Says:

        hehe, Dir gefällt doch hier in Europa auch so gut wie nichts. Was hält Dich noch hier😉

      • besucher Says:

        vielleicht sollte man das klassische Sozialhilfesystem mal komplett überdenken und die Probleme eher über eine Maschinensteuer oder ein Grundeinkommen lösen.

      • aron2201sperber Says:

        wenn sich Nettozahler wie American Viewer (mitsamt ihren Maschinen) wirklich verabschieden, wer soll dann dein Grundeinkommen bezahlen?

      • besucher Says:

        ich bin sicher nicht abhängig vom AV, ich denke auch es wäre in seinem Sinne wenn er eine gute Stelle irgendwo im Bible Belt bekäme wo noch alles seine Ordnung hat.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        Nichts ist so menschenverachtend, wie die Forderung nach dem bedingungslosen Grundeinkommen, da sie nicht die individuell verschiedenen Bedürfnisse der Betroffenen berücksichtigt.
        Warum sollte eine womöglich kinderreiche Familie auf den verdienten Ferrari verzichten, nur weil sich ihre Nachbarschaft mit Bier und Kartoffelchips zufrieden gibt?
        Wer also wollte garantieren, dass das BGE tatsächlich ausreichend ist? Die Neoliberalen etwa? NEIN!
        Soziale Gerechtigkeit kann nur Wirklichkeit werden, wenn jeder Haushalt seinen Wohlstand selbst bestimmen kann, indem er seine eigene Banknotenpresse bekommt.

      • besucher Says:

        Das frischgepresste Geld würde die Geschwulst wahrscheinlich für haufenweise Waffen ausgeben damit sein Grundstück nicht von asozialen Minderleistern attackiert wird.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        Sie sollten Ihre geistige Minderwertigkeit nicht verallgemeinern, Besucher.

      • besucher Says:

        geistig minderwertig, aha.
        Sparen Sie sich ihr Mengele-Deutsch für ihre vier wände auf.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        Übrigens erstaunt es mich nicht, dass Sie der Ausdruck „minderwertig“ sofort an Josef Mengele erinnert, statt an Konfuzius oder Karl Marx:
        „Die Vernichtung minderwertiger Völker kann nicht als Verbrechen betrachtet werden, weil sie den weiter fortgeschrittenen Völkern den Weg frei macht, eine bessere Zukunft zu schaffen.“ (Karl Marx)
        „Wenn Du einen minderwertigen triffst, so gehe in Dich und prüfe Dich, ob Du ihm nicht gleichst!“ (Konfuzius)
        Mengele ist Ihnen wohl offenbar vertrauter, was mich ebenfalls nicht erstaunt.

      • besucher Says:

        das Konfuzius Zitat zu bringen zeugt von Deiner Ahnungslosigkeit. Der verwendet den Minderwertigen in einem total anderen Kontext, das ist Dir wohl entgangen.

        Aber danke für das Karl-Marx-Zitat, ein lehrreicher Hinweis für die Marxisten in der Welt.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher: „Der verwendet den Minderwertigen in einem total anderen Kontext, das ist Dir wohl entgangen.“

        Da der „Kontext“ lediglich auf Ihren eigenen Hirngespinsten beruht, ist auch dieser Satz purer Unsinn.

      • besucher Says:

        „Minderwertig“ als Nazi-Sprech zu enttarnen ist recht naheliegend, oder nicht? Bei ihnen eher nicht denke ich, Sie priorisieren halt anders.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher: „Bei ihnen eher nicht denke ich, Sie priorisieren halt anders.“

        Richtig, weil mir der „Nazi-Sprech“ eben nicht nahesteht.

      • besucher Says:

        Leider doch. Lesen Sie mal Victor Klemperer.

  5. Gutartiges Geschwulst Says:

    @besucher

    Wo kein Hirn ist, gedeiht die Nazikeule.

    • besucher Says:

      mi mi mi

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher: „mi mi mi“

        Meine aufrichtige Gratulation, @besucher! Dies ist Ihr erster Kommentar, mit dem Sie nicht über Ihre geistigen Verhältnisse leben.
        Weiter so!

      • besucher Says:

        Leute die den Begriff „Nazikeule“ verwenden sind sowieso nicht satisfaktionsfähig.
        btw. :
        Der Gedeon hat’s geschafft, wohl dem der solche Parteimitglieder hat.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Mit dem Antisemiten Gedeon habe ich ebensowenig zu tun, wie mit den Antisemiten Martin Schulz (SPD), Inge Höger und Annette Groth (Die Linke) oder Claudia Roth (Die Grünen).
        Im Weiteren stimme ich Ihnen zu: Wohl dem der solche Parteimitglieder hat.

      • besucher Says:

        Halten Schulz und Roth die Protokolle für echt?

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Seit wann muss man erst die Protokolle für echt halten, um ein Antisemit zu sein?

      • besucher Says:

        weil Sie hier einen Vergleich ins Spiel bringen. Sie stellen Gereon und Schulz auf eine Stufe. Da müssen ja irgendwelche Kriterien eine Rolle spielen, oder nicht? Ansonsten ist es nur Schlagwort-Bingo.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher: „Sie stellen Gereon und Schulz auf eine Stufe. Da müssen ja irgendwelche Kriterien eine Rolle spielen, …“

        Mein Kriterium ist, dass Herr Schulz sich nicht entblödet einen bekennenden Judenhassser zu umarmen und zu hofieren, was selbst Gereon bisher nicht getan hat.
        Zur gefälligen Beachtung:

        https://tapferimnirgendwo.com/2016/06/25/die-europaeische-union-applaudiert-sich-zurueck-ins-mittelalter/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: