Polizisten als Freiwild

Selbst als in Österreich ein 23jähriger Polizist gerade den Schussverletzungen erlag, die ihm ein bosnischer Täter zugefügt hatte, war die Polizeibrutalität gegen schwarze Opfer in den USA das Hauptthema im österreichischen ORF:

Auto eines Gewaltopfers

Zwei tote Afroamerikaner durch Schüsse von US-Polizisten in den USA innerhalb von 48 Stunden haben landesweit für Proteste gesorgt. Die von der US-Organisation Mapping Police Violence zusammengetragenen Daten über Polizeigewalt zeigen, dass sich auch nach den Krawallen in Ferguson im US-Bundesstaat Missouri als Reaktion auf den Tod eines afroamerikanischen Teenagers im August 2014, wenig geändert hat.

Allein in den drei Jahren 2013 bis 2015 wurden 965 Schwarze durch die US-Polizei getötet

Schwarze laufen dreimal häufiger Gefahr, durch die Polizei getötet zu werden, als Weiße. 30 Prozent der Polizeiopfer 2015 waren schwarz – der Anteil der afroamerikanischen Bevölkerung in den USA liegt bei 13 Prozent.

(ORF)

Schwarze laufen zwar dreimal häufiger Gefahr, durch die Polizei getötet zu werden.

Sie sind aber im Verhältnis zur Einwohnerzahl auch fünfmal so oft Mörder:

FBI-Statistik 2013

Die meisten Schwarzen werden nicht von der Polizei getötet, sondern von Schwarzen.

Allein im Jahr 2013 wurden 2491 Schwarze ermordet und in 2245 Fällen waren die Täter Schwarze.

Dagegen sind die 300 durch Polizeieinsätze getöteten Schwarzen auf einmal nicht mehr ganz so beeindruckend (sowohl der bosnische Polizistenmörder als auch der 5fache Mörder von Dallas würden übrigens auch in der Opferstatistik mitgezählt werden, zumal sie anschließend von der Polizei getötet worden waren).

Würde man über Verfehlungen von deutschen Asylanten derartig polemisch und einseitig (negativ) berichten wie über die amerikanische Polizeibrutalität, hätten wir wohl auch schon längst einen Sniper.

Würde nach einem Mord durch einen Asylanten ein wütender Asyl-Feind fünf unbeteiligte Asylanten erschießen, wären jedoch ganz klar die Hetzer schuld, die Maas dann noch strenger zensieren müsste.

In den USA sind jetzt hingegen wieder einmal die Waffen schuld, die rassistischen Cops und natürlich Donald Trump, der rassistische Spalter.

 

50 Antworten to “Polizisten als Freiwild”

  1. zrwd Says:

    kurz und knapp zusammengefasst. Danke!

  2. besucher Says:

    Ich bin dafür dass, um solche Missverständnisse zu vermeiden, wirklich jeder dort mit einem Sturmgewehr im Anschlag herumrennt. Die Ausrüstung dafür können wir gern aus Deutschland liefern, das haben wir Kompetenz.
    Die Straßen würden im Nu sicherer werden und die Polizei könnte man dann auch abschaffen. Staatliche Gewaltdurchsetzung ist ja eh immer so etwas verdächtiges und anrüchiges.

    • aron2201sperber Says:

      staatliche Wohlfahrt ist hingegen etwas, wovon man nie genug kriegen kann

      • besucher Says:

        ach so etwas gibt es in den USA? Interessant…

      • aron2201sperber Says:

        ja, gibt es.

        und gar nicht zu knapp, auch wenn es noch nicht die Auswüchse wie in Schweden oder Österreich annimmt bzw. Missbrauch wie die „Welfare Moms“ wieder eingeschränkt wurden.

        aber das hat es ja auch unter dem herzlosen Genossen der Bosse in Deutschland gegeben.

        zum Glück ist jetzt eine gebürtige DDR-Sozialistin wie Merkel am Ruder

      • besucher Says:

        Warum haben dann soviele Amis zwei oder drei Jobs. Die müssen ja blöd sein.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Nicht blöder als die Deutschen. Bei uns haben nämlich auch viele Menschen mehrere Jobs.

      • besucher Says:

        Tja warum wohl? Wär noch schlimmer wenn es den Mindestlohn nicht gäbe.

    • Olaf Says:

      Im Film „Birth of a Nation“ von David Griffith, gibt es eine Schrifttafel auf der steht: -Disarm the Blacks-. Das wäre auch eine Lösung, denn solange die weißen Polizisten damit rechnen müssen, abgeknallt zu werden, haben sie einen lockeren Finger am Trigger.

      • besucher Says:

        Schon klar, Olaf, nur der Neger schießt. Deswegen will man die auch nicht als Nachbarn haben.

  3. Gutartiges Geschwulst Says:

    @besucher: „Staatliche Gewaltdurchsetzung ist ja eh immer so etwas verdächtiges und anrüchiges.“

    Ach woher! Unter Nazis und Kommunisten hat sich die Staatsgewalt doch ziemlich integer präsentiert.

  4. Eloman Says:

    Die Mordrate amerikanischer Großstädte korreliert eindeutig mit dem Anteil Schwarzer an der Bevölkerung. Kann man alles in der englischsprachigen Wikipedia nachlesen. Außerdem stelle ich mir die Frage, wie viele von den von Polizisten getöteten Schwarzen von schwarzen Polizisten getötet wurden. Davon soll es ja auch einige geben. So sind z.B. bei einem Bevölkerungsanteil von 25 % in Dallas 24,5 % der Polizisten Afroamerikaner, in Los Angeles bei 9,6 % Anteil sogar 11,6 %.

    • besucher Says:

      In Kanada komischerweise nicht.

      • aron2201sperber Says:

        Kanada hat eben auch keine nennenswerte schwarze Minderheit

      • besucher Says:

        Also liegts doch am Neger, aha. Muss wohl genetisch bedingt sein.

      • aron2201sperber Says:

        wenn du keine Argumente mehr hast, kommst du mit den „Negern“ – obwohl du hier selbst der einzige bist, der diesen herabwürdigenden Ausdruck verwendet hat

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @aron2201sperber

        Der Ausdruck „Neger“ ist nicht herabwürdigend, wenn er von Linken verwendet wird.

      • besucher Says:

        Genau, wir dürfen alles sagen, ihr nicht. Ätsch!

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher: „Genau, wir dürfen alles sagen, ihr nicht. Ätsch!“

        Stimmt, Schwachsinn entschuldigt.
        Wenn die Verwendung des Wortes „Neger“ rassistisch ist, dann sind die Linken nur einfältige Verehrer berühmter Rassisten.
        Hier sind die Namen von achtzehn linken Ikonen, die in ihren Schriften Ausdrücke wie “Neger” oder “Nigger” verwendeten: Karl Marx, Eduard Bernstein, August Bebel, W. I. Lenin, Clara Zetkin, Heinrich Mann, Rosa Luxemburg, Erich Mühsam, Egon Erwin Kisch, Theodor W. Adorno, Jura Soyfer, Berthold Brecht, Kurt Tucholsky, Jean Paul Sartre, Heinrich Böll, Günter Grass, Che Guevara und Rudi Dutschke. Diese Aufzählung ist mit Sicherheit unvollständig.
        Wären Linke auch nur ansatzweise ehrlich oder denkfähig, so hätten sie sich mit dieser Tatsache längst auseinandergesetzt.
        Aber wie gesagt, Schwachsinn entschuldigt.

      • besucher Says:

        Kennst Dich ja richtig aus, Schweinchen Schlau.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Im Gegensatz zu Ihnen, kleines Würmchen.

  5. Gutartiges Geschwulst Says:

    @besucher

    Gott ja, wie komisch! Schließlich ist der schwarzafrikanische Bevölkerungsanteil Kanadas mit 2,5 % doch nahezu identisch mit dem der USA, bestehend aus 13 %.

  6. aron2201sperber Says:

    das alles bedeutet noch lange nicht, dass Schwarze keine guten Mitbürger sein können.

    man muss bei Problemen jedoch ehrlich sein, sonst bleibt es auch mit einem schwarzen Präsidenten beim Alten und man macht keine Fortschritte.

  7. aron2201sperber Says:

    in den 70ern waren die Schwarzen was Selbstkritik und Bereitschaft zur Eigenverantwortung betrifft auch schon viel weiter:

    heute lassen sie sich oft gerne wieder als Opfer, die für ihre Situation keinerlei Verantwortung tragen, behandeln – und es gibt genug Weiße, die sie auch stets nur als beschützenswerte Opfer sehen wollen und ihnen (und manchmal sich selbst) damit letztlich jedoch keinen Gefallen tun

    • besucher Says:

      Früher war auch in den USA einiges besser. Dann kamen der religiöse Backroll und die angry white men…

      • aron2201sperber Says:

        wann früher?

        zur Zeit der Rassentrennung?

        die USA hatten in den letzten 8 Jahren einen schwarzen Präsidenten.

        und trotzdem wird so getan, als ob der Ku Klux Klan das Land regieren würde.

        diese ewige Polemik wird noch dazu führen, dass am Ende wirklich noch ein angry white man an die Macht kommt.

        je übertriebener die Links-Ideologie sich ausbreitet und die vernünftige Mitte erodieren lässt, desto mehr besteht auch die Gefahr, dass im rechten Putinismus die Lösungen gesucht werden.

        aber viele Linke finden Putinismus ohnehin besser als westliche Demokratie.

      • besucher Says:

        Ich rede von den 70ern und 80ern.

      • American Viewer Says:

        In den 70s und 80s war die Kriminalität in Amerika massiv höher als heute. Damals wurden auch vielfach mehr Menschen von Polizisten erschossen. Besonders natürlich Schwarze. Damals hat nur kein Hahn danach gekräht. Mal wieder typisch, dass gerade dir diese Zeit so gefällt. Keine Ahnung von nichts, aber immer eine feste Meinung.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        @besucher

        Zumindest bis Mitte der 70er gab es in den USA Hotels und Lokale, die Afroamerikanern keinen Zutritt gewährten, was heute vermutlich nicht mehr der Fall ist.

      • aron2201sperber Says:

        in den 70ern war die längste Zeit Nixon Präsident, in den 80ern Reagan.

      • besucher Says:

        Belege bitte, müssten ja dann mehr als 1100 Leute pro Jahr sein.

  8. aron2201sperber Says:

    ein wichtiger Aspekt, der in der ganzen medialen Aufarbeitung nicht vorkam, wird von Andreas Unterberger beleuchtet:

    „Seit ich zum ersten Mal mit einem Mietauto in den USA gefahren bin, weiß ich es, da mich praktisch jeder gewarnt hat: Wenn man von einem Polizisten gestoppt wird, sofort die Hände aufs Lenkrad, keine Bewegung, bis sie angeordnet wird, und vor allem nirgendwo hingreifen, auch nicht, um Papiere zu zücken.“

    http://www.andreas-unterberger.at/2016/07/amerika-ist-anders-ij-aber-nicht-so-wie-es-die-medien-darstellen/

  9. Eloman Says:

    Bei RP-Online postet ein Leser ein Bild des Polizisten, der in Minnesota den Typen erschossen hat. Wenn das stimmt ist er Latino: http://i.imgur.com/edlcbo3.jpg

    • besucher Says:

      Und nu?

      • Eloman Says:

        Zumindest keiner von diesen bösartigen weißen Cops, die ja bekanntlich alle Rassisten sind.

      • besucher Says:

        Eigentlich sind die Polizisten Opfer. Am besten sie schießen schon in die Heckscheibe bevor sie zur Kontrolle überholen. Vielleicht sitzt der Eloman mit nem MG auf dem Rücksitz.

    • American Viewer Says:

      Thx.

      • Eloman Says:

        Hätte wahrscheinlich genau so gut ein schwarzer Cop oder ein Asiate sein können. Das Problem ist wohl tatsächlich eher, dass ich als Polizist in den USA, aber natürlich auch in vielen andern Ländern – manchmal auch in Deutschland – bei einer Kontrolle damit rechnen muss erschossen zu werden. in der Hochzeit der RAF habe ich auch in Deutschland Kontrollen miterlebt, bei der Beamte mit MPs dabei standen.

      • besucher Says:

        Eigentlich sind die Polizisten Opfer. Am besten sie schießen schon in die Heckscheibe bevor sie zur Kontrolle überholen. Vielleicht sitzt der Eloman mit nem MG auf dem Rücksitz.

      • American Viewer Says:

        @besucher
        Witzig, dass du das schreibst. So einen Heckscheiben-Fall gab es vor noch gar nicht langer Zeit. Zwei Polizisten jagten einen Mann und sein kleines Kind in seinem Auto. Der Mann fuhr in eine Sackgasse, stellte den Motor ab und blieb am Steuer sitzen. Die Polizisten parkten das Auto von hinten zu, stiegen aus und entleerten ihre Magazine unvermittelt durch die Heckscheibe. Das Kind wurde regelrecht durchlöchert, es starb natürlich.

        Amerikanische Medien berichteten relativ ausführlich, aber der Fall wurde mit keinem einzigen Wort von den altbekannten deutschen Medien erwähnt. Du darfst jetzt einmal raten, warum nicht.

        Dabei schafft es sonst jeder kleine Pups auf die Titelseiten der deutschen Hetzblättchen. Es ist offensichtlich, wer regelmäßig rein rassistische und politische Motive hat – und wer nicht.

      • besucher Says:

        Wusste gar nicht das Geistesgestörte in den USA Polizisten werden dürfen, aber wundert mich nicht. Waffen tragen darf ja auch jeder. Nichts ist satirischer als die Realität.

      • American Viewer Says:

        Geistig gestört waren die Polizisten nicht. Jedenfalls nicht laut den Ärzten, die sie untersucht haben. Sie fühlten sich nicht beobachtet, das war alles.

        Es ist auch bei weitem nicht so, dass jeder in Amerika eine Waffe bekommt. Dich habe ich ja schon mal als Beispiel erwähnt. Du würdest schon mal keine bekommen. Aus Verfassungsgründen.

        Wer eine Waffe bekommt, steht nun mal in der Verfassung. Das ist ein sehr wichtiger Artikel. Man kann natürlich sagen, das ändert man, aber für viele Amerikaner wäre das ein großer Einschnitt.

        Politiker wie Obama stellen sich nach jedem Anschlag hin und sagen Sätze wie: Diese Täter werden unsere Art zu Leben nicht ändern können, wir stehen da wie ein Fels. Und ein paar Sekunden später sagen die gleichen Politiker dann Sätze wie: Also Leute passt mal auf, wir müssen unsere Verfassung, unsere Werte, unsere Gesetze, unseren zweiten Zusatzartikel, der nun schon seit Jahrhunderten gilt, euer Lebensgefühl, eure Art zu Leben, das müssen wir jetzt wegen dieser Anschlägen dringend ändern. Das verstehe nun, wer will. In sich logisch, ist das nicht.

        Kein Wunder, dass die Leute, da nicht mitmachen. Entweder oder.

  10. Gutartiges Geschwulst Says:

    Interessanter Artikel, passend zum Thema:

    http://www.breitbart.com/big-government/2016/07/11/black-cop-explodes-black-lives-matter-racist-police-myths-in-viral-facebook-post/

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