Ein Arier namens David

habe es Sonboly zudem als „Auszeichnung“ verstanden, dass sein Geburtstag, der 20. April, auf den Geburtstag von Adolf Hitler fiel. Zudem sei Sonboly, der aus einer iranischen Familie stammt, stolz darauf gewesen, als Iraner und als Deutscher „Arier“ zu sein. Ursprünglich gilt Iran als die Heimat der Arier.

So habe er seinen Freunden verboten, ihn weiter bei seinem Spitznamen Ali zu rufen. Er wolle nicht als Muslim angesehen werden, lautete seine Erklärung.

(SPON)

Welchen Freund meint der Spiegel? Den 16jährigen Afghanen? War das auch ein kein Muslim, sondern ein Arier?

Sonbolys erster Name „Ali“ wird zu einem ungeliebten „Spitznamen“ erklärt, aber mit welchem Namen der Hitler-Fan dann genau angesprochen werden wollte, wird leider nicht verraten.

Der Name „David“, der ihm vom Spiegel und laut Spiegel von den Behörden zugewiesen wurde, passt wohl auch nicht so perfekt zu einem deutsch-iranischen Arier.

Muslime, die in den Westen auswandern, achten streng darauf, keine kulturfremden Namen für ihre Kinder auszusuchen (natürlich ist damit ihre eigene Kultur gemeint).

Da Sara Wagenknechts Vater, ein linker Student, seine schwangere deutsche Freundin, stehen gelassen hatte und in den Iran zurückgekehrt war (wohl um dort eine tugendhafte Muslimin als richtige Frau zu nehmen) hatte er keinen Einfluss auf die Namenswahl.

Frau Wagenknecht sorgte jedoch selbst dafür, dass ihr Name vom jüdisch-europäischen Sara zu Sahra (ausgesprochen Sachra) islamisiert wurde.

Ausgerechnet Ali, der zwei gewöhnliche iranische Eltern hatte, soll mit zweitem Namen David und nicht wie bei Iranern üblich Davud genannt worden sein?

Den echten Pass-Namen von Ali herauszufinden, kann nicht so schwer sein.

Dass der Spiegel seine „David S.“-Namenspolitik unwidersprochen durchziehen kann, ist ein Armutszeugnis für den deutschen Journalismus.

13 Antworten to “Ein Arier namens David”

  1. zrwd Says:

    der Arier heisst Ali Daud Sonboly. Daud ist arabisch für David. Es schreibt sich auch Dawood oder Daoud.

    Wie gesagt ist Sonbol{i,y} ein arabischer und kein iranischer Name.

    http://shoebat.com/2016/07/23/the-munich-massacre-is-a-complete-coverup-the-munich-shooters-facebook-including-his-family-background-shows-he-is-not-iranian-but-a-syrian-islamist-pro-turkey/

    • aron2201sperber Says:

      ich weiß nicht, wie verlässlich die Quelle ist.

      ich hatte die Facebook-Screenshots von jenem Artikel in einem Beitrag gepostet, wurde jedoch darauf hingewiesen, dass es sich um Fälschungen handeln soll – dazu gibt es auch einen Beitrag von Cahit Kaya

      habe meinen Beitrag daraufhin gelöscht

  2. Salamshalom Says:

    Wie du schon schreibst, ist Davoud, Daoud oder Davood das gleiche wie David. So wie Vladimir das gleiche wie Waldemar ist und Musa das gleiche wie Moses und Ilyas das gleiche wie Elias.
    Nachdem wir ja nun die essentielle Frage nach dem Namen geklärt hätten, möchte ich den Blickwinkel gern mal auf was absolut peripheres lenken: Ein Islamist erschießt in Deutschland ausnahmslos Menschen mit Migrationshintergrund. Irre, oder?

    • aron2201sperber Says:

      Ein Islamist erschießt in Deutschland ausnahmslos Menschen mit Migrationshintergrund. Irre, oder?

      und geht dazu zum McDonalds.

      McDonalds ist normalerweise ein Lieblings-Feindbild von linken Globalisierungsgegnern.

      übrigens war auch keines der Opfer verschleiert – wenn es der „Arier David“ wie von FAZ, Spiegel und BILD behauptet auf Moslems und Türken abgesehen hatte, wäre wohl eine Dönerbude der geeignetere Tatort gewesen

    • Salamshalom Says:

      „Moslems und Türken“… der eine Begriff beschreibt die Religionszugehörigkeit, der andere eine Nationalität.
      Glaubst du wirklich, dass die Auswahl McD statt Dönerking ein Indiz dafür ist, dass er Islamist ist?
      Ich habe bisher vor Dönerbuden noch keine signifikante Steigerung der Verschleierungsrate gesehen. Sowohl hier als auch bei der Amikette gibt es kein Schweinefleisch, deshalb ist der Prozentsatz der Moslems hier höher als vor Bratwurst-Leinemann.
      Und was haben die linken Globalisierungsgegner nun mit all` dem zu tun?
      aron, alles weist darauf hin, dass diese verlorene Seele ein kranker Typ, ein Psychopath, ein Außenseiter und eher ein Rechter gewesen ist. Nichts belegt die Vermutung, er sei ein Islamist.
      Ist ja völlig egal, wir werden von beidem wahrscheinlich noch genug zu sehen bekommen. Die Schläfer und Unentschlossenen fühlen sich ob der jüngsten Ereignisse dazu berufen, als Trittbrettfahrer und Nachahmer zu fungieren.

      • aron2201sperber Says:

        nein, aber ich glaube auch nicht, dass es erwiesen ist, dass er gezielt Muslime oder Türken töten wollte.

      • American Viewer Says:

        Merkel soll laut WELT heute gesagt haben, Deutschland befinde sich im Krieg mit dem IS.

        Aussagen dieser Art waren in Frankreich eventuell ein Signal für viele IS-Anhänger nun richtig loszulegen.

        Das hätte sie wohl besser nicht gesagt. Wer gar keinen Krieg führt und auch keinen führen will, sollte nicht so tun als ob. Das kann schnell in die Hose gehen.

  3. Eloman Says:

    Was soll diese nutzlose Debatte? Ob er jetzt so oder so hieß und wie er genannt werden wollte ist doch völlig egal. Er ist tot und die einzigen, die man befragen kann sind seine Eltern und Freunde und allenfalls noch der Browserverlauf seines Computers. Tatsache ist nun mal dass er zu keinem Zeitpunkt Anlass dazu gegeben hat anzunehmen dass er ein islamistisches Motiv hatte. Und kommt mir bitte nicht mit der angeblichen Zeugin. Zeugen erzählen alles mögliche in ihrer Panik und Verwirrung. Nicht umsonst sind vor Gericht handfeste Tatsachenbeweise viel mehr wert. Dass er seine Tat in einem McDonalds verübt hat und nicht in einer Dönerbude sagt auch nix aus. In einem McD am Rande vom Hasenbergl trifft man (im wahrsten Sinne des Wortes) mindestens so viele Mis wie in einer Dönerbude in der Innenstadt, wenn nicht noch mehr. Dass er Hitlerfan war und sich als Deutscher bzw. Arier sah ist auch nicht so unwahrscheinlich. Hitlerfans gibt es nicht nur unter deutschen Neonazis oder Arabern sondern genauso gut auch bei hinduistischen Indern oder philippinischen Christen. Und dass ein Mensch mit Migrationshintergrund sich deutscher fühlen kann als viele Deutsche sieht man ja z.B. an Akif P. Auch der Familienname bedeutet gar nichts. Viele Iraner haben Familiennamen arabischer Herkunft, das ist einfach nur eine Folge der Islamisierung nach der Eroberung durch die Araber im 7. Jahrhundert. Man muss nicht verzweifelt nach einem islamistischen Hintergrund suchen wo keine ist. Wir haben genug Probleme mit echten Islamisten aus dem Kreis der sogenannten Flüchtlinge (siehe Ansbach und Würzburg). Es gibt auch noch andere Irre.

    • aron2201sperber Says:

      ich denke auch, dass es ein echter – von der ganzen Welt gekränkter – Einzeltäter wie Breivik war, bei dem die Ideologie austauschbar ist.

      wenn die Medien von FAZ bis BILD von rechtem, gegen Muslime gerichteten Terror sprechen, muss man dazu nicht brav schweigen.

      im Gegensatz zum islamischen Terror findet keiner jene Taten gut – schon gar nicht muslimisch-stämmige Islam-Kritiker wie Akif Pirincci, Imad Karim etc.

  4. American Viewer Says:

    Eine rein islamische Motivation mag nicht vorliegen. Aber man sieht an diesem Fall mal wieder schön die Namens- und Herkunftspolitik gewisser deutsche MSM. Ist ein Mihigru Täter wird er so weit „eingedeutscht“ wie nur irgendwie möglich – und darüber hinaus. Ist ein Mihigru hingegen Opfer läuft es genau andersherum. Dieser Fall ist geradezu ein Paradebeispiel für beides.

    Ob das Facebook-Profil „echt“ ist oder nicht, müsste man unter anderem am Erstellungsdatum erkennen können. Wenn es vor der Tat erstellt wurde, kann es eigentlich nur vom Täter selbst stammen. Und so weiter.

    • aron2201sperber Says:

      das war 2015, aber laut Cahit Kaya kann das Ersellungsdatum vordatiert werden, er hatte dazu auf facebook was gepostet:

      • American Viewer Says:

        Sehe leider keinen Link.

        Er soll einen Fake-Account gehabt haben, in welchem er sich als Mädchen ausgab. Dass er noch einen Fake-Account hatte, den er dann auch noch „irgendwie“ auf 2015 zurückdatiert hat, dazu habe ich noch nichts gelesen.

        Man liest generell extrem wenig zu seinem echten Account. Irgendeinen echten Account muss er ja gehabt haben, das haben wohl über 95% der Europäer in seinem Alter. Ich glaube bei diesen Details gibt es ein großes Schweigekartell der Medien, die diese Dinge absichtlich nicht ausführen. Man will Nachahmungstäter verhindern.

        Ähnlich ist es auch bei Suiziden. Es gibt X Suizide pro Tag. Aber nahezu kaum ein Fall schafft es in die Medien. Schon gar nicht mit Details. Im Grunde ist dieser Amoklauf ein erweiterter Suizid.

  5. American Viewer Says:

    Dass er fast nur Mihigrus erschossen hat, kann auf ein nazistisches Motiv hindeuten, muss aber nicht. Ich glaube eher nicht, ganz einfach deshalb, weil so eine perfide Auswahl in dieser extremen Hektik extrem schwer fallen dürfte.

    Dass so viele Mihigrus Opfer wurden, dürfte eher am Stadtteil liegen. An sehr vielen Orten von Deutschland sehe ich zu bestimmen Uhrzeiten praktisch nur noch Mihigrus auf der Straße. Man hat den Eindruck die „Biodeutschen“ sind an bestimmten Orten und zu bestimmten Uhrzeiten nahezu komplett ausgestorben. Gerade München, Würzburg und Reutlingen sind hierfür gute Beispiele. Bei Ansbach weiß ich es nicht.

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