Archive for 15. September 2016

Enteignet Augstein

September 15, 2016

Wenn man einen Heuchler wie Augstein als „Heuchler“ bezeichnet, wird man schnell zum „Hitler“:

Da rief ein Mann im Saal „Heuchler“, und plötzlich skandierte ein Chor immer wieder dieses Wort: „Heuchler.“

Zwei Reihen im Publikum erhoben sich, Schilder wurden gereckt, Fäuste geballt, Parolen gebrüllt. Aber das waren lauter nett aussehende, adrette junge Leute. Sie hielten ordentlich ihre Schilder. Sie brüllten ordentlich. Und als man sie des Saales verwies, gingen sie ordentlich davon. Darf ich vorstellen: die „Identitäre Bewegung“, unsere neuen Nazis.

(Jakob Augstein – SPON)

Die neuen Nazis ließen sich also ordentlich des Saales verweisen, ohne ihren politischen Gegnern gleich die Gesichter zu brechen.

Erdige linke Nazis halten sich hingegen an die traditionellen braunen Methoden:

Der rheinland-pfälzische AfD-Fraktionschef Uwe Junge muss nach einem Angriff vor rund zwei Wochen am Gesicht operiert werden. Eine Jochbeinfraktur sei erst bei einer zweiten Untersuchung im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz festgestellt worden.

Laut Polizei schlug ihm ein Angreifer mit der Faust ins Gesicht und trat nach ihm. Junge erlitt je ein Hämatom (Bluterguss) unter einem Auge und an einem Schienbein.

(Focus)

Augstein fühlt sich als verfolgtes Opfer, weil seine Medienmacht in einem Essay kritisiert worden war und seine Radio-Sendung durch einen friedlichen Protest gestört worden war.

Margot Käßmann und ich selbst waren nicht durch Zufall das Ziel der Aktion.

Am Ende aber läuft es schlicht auf die Ausschaltung des Gegners hinaus – vor allem die Ausschaltung der unabhängigen Medien.

Wie war das noch schnell bei Springer?

Nachdem der Versuch, die Redaktionen im Hochhaus zu stürmen, gescheitert ist, beginnen Demonstranten, Steine auf die gläserne Fassade der Eingangshalle sowie die Fenster der unteren Stockwerke zu werfen. Schnell sind die stabilen Scheiben zertrümmert. Einige Dutzend Demonstranten schmeißen mit den Pflastersteinen, andere reichen ihnen weitere „Munition“ zu.

Während an der Eingangshalle das Glas splittert und die Springer-Angestellten hinter Gästesesseln Schutz suchen, verlagert sich das Interesse der Demonstranten auf die andere Seite des großen Verlagsgebäudes: die Druckerei. Heute darf keine Springer-Zeitung ausgeliefert werden, lautet die Parole, die nun von Mund zu Mund weiter gegeben wird. Michael Müller sieht, wie ein Demonstrant mit wutverzerrtem Gesicht eine Fensterscheibe im Druckereigebäude eintritt; wenig später fliegen Steine und brennende Fackeln hinein. Mehrfach müssen Drucker in dieser Nacht mit Feuerlöschern verhindern, dass die gewaltigen Papierrollen, die hier liegen, in Flammen aufgehen. Eine Brandfackel fliegt in einen offenen Behälter mit petroleumgetränkten Putzlappen. Geistesgegenwärtig greift ein Arbeiter sofort ein – und verhindert damit eine verheerende Explosion.

(Die Welt)

 

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Die Haddsch und der Dschihad

September 15, 2016

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an und nirgendwo stinkt es schlimmer als in Mekka:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

(Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, Imam der heiligen Moschee von Mekka, 2015)

Europa ist das Asyl-Mekka der muslimischen Flüchtlinge, obwohl ihnen über 50 muslimische Bruderländer zur Verfügung stünden.

Versorgen lässt man sich von den Kafir. Ideologisch richtet man sich jedoch auch in Europa weiter nach dem echten Mekka aus.

Nach der Asyl-Anerkennung geht die erste Reise oft nach Mekka, um Allah für die empfangenen Wohltaten zu danken.

Mich würde die Haddsch der europäischen Asylanten nicht stören, wenn sie danach in Mekka blieben. Platz genug gäbe es dafür:

Bildergebnis für mekka zelte