Die Haddsch und der Dschihad

Der Fisch fängt am Kopf zu stinken an und nirgendwo stinkt es schlimmer als in Mekka:

„Oh Allah, schenke Sieg, Ehre und Macht unsere Brüdern den Dschihadisten im Jemen, in Syrien, im Irak, auf der ganzen Welt. Laß sie triumphieren über die verräterischen Juden, die bösartigen Christen und die unzuverlässigen Heuchler.“

(Abdurrahman ibn Abdulaziz as-Sudais, Imam der heiligen Moschee von Mekka, 2015)

Europa ist das Asyl-Mekka der muslimischen Flüchtlinge, obwohl ihnen über 50 muslimische Bruderländer zur Verfügung stünden.

Versorgen lässt man sich von den Kafir. Ideologisch richtet man sich jedoch auch in Europa weiter nach dem echten Mekka aus.

Nach der Asyl-Anerkennung geht die erste Reise oft nach Mekka, um Allah für die empfangenen Wohltaten zu danken.

Mich würde die Haddsch der europäischen Asylanten nicht stören, wenn sie danach in Mekka blieben. Platz genug gäbe es dafür:

Bildergebnis für mekka zelte

12 Antworten to “Die Haddsch und der Dschihad”

  1. Tourix Says:

    In der Schweiz hat man jetzt mehreren „Flüchtlingen“ das bereits genehmigte Asyl aberkannt, weil sie nachweislich nach Hause geflogen sind.

    • aron2201sperber Says:

      oft sind diejenigen, die nach Hause fahren, leider die Erträglicheren.

      Tschetschenen, die in die Russ. Föderation fahren, sind meistens unproblematisch (auch wenn sie natürlich kein Asyl brauchen)

      diejenigen, die nach Mekka pilgern, was erlaubt ist, sind das wesentlich größere Problem

      • Tourix Says:

        Da haben sie recht, aber irgendwo muss man ja anfangen.
        Leider bringen es unsere Politiker niemals zu Ende.
        Es muss einfach klare Richtlinien geben und deren sofortige Umsetzung.

  2. Olaf Says:

    Die leere Zeltstadt von Mekka wäre ein gutes Motiv für die „heute-Show“ oder „Die Anstalt“. Das ist ja pure Satire, aber man kann weder USA noch AfD anpinkeln, deshalb ist diese Geisterstadt völlig unbekannt im Staatsfernsehen. Und der „freche“ Böhmermann verneigt sich auch gen Mekka;)

    • aron2201sperber Says:

      die Saudi-Barbaren darf man eh bashen – praktisch jeder Nahost-Experten-Journalist tut dies auch regelmäßig.

      das Problem ist allerdings nicht Riad, sondern es ist Mekka.

      es sind nicht die dekadenten Sauds, die bei uns heilig sind, sondern der Islam

      • salamshalom Says:

        „das Problem ist allerdings nicht Riad, sondern es ist Mekka.

        es sind nicht die dekadenten Sauds, die bei uns heilig sind, sondern der Islam“

        Wer so argumentiert, der übersieht praktisch alles, was Königreich SA ausmacht.
        Das Land wurde 1932 von Abd Al Aziz Ib Saud gegründet.
        Dem Sohn eines wahhabitischen Imams. Dieses zusammengewürfelte Konstrukt von Beduinen und Wahhabiten trägt den Namen seines ersten Führers.
        Die Königsfamilie, und nur sie, sieht sich als direkter Nachfolger keines Geringeren als des Propheten Mohammed. Es gilt die Rechtsform der Steinzeit-Scharia, salafitischer Schule, die Sauds sind die selbsternannten Hüter Mekkas und Medinas und somit praktisch die Sonne Saudiarabiens, um die sich alles andere im Königreich zu drehen hat.
        Hier eine weltliche, dekandente Gruppierung von einer Mekka-Gruppe unterscheiden zu wollen, ist praktisch unmöglich. SA ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten.
        Und SA konnte – und kann – nur diesen Haufen Mist, Ignoranz und Arroganz in die Welt schleudern, weil es reiche, mächtige Freunde hat. Und diese Freunde werden nicht aufhören in diesen breiten, fetten und intriganten Arsch zu kriechen, so lange sie dort und tief drin Pralinen und Gummibärchen finden.

      • Tourix Says:

        Die Saudis dürfen nur, solange sie Öl haben und bereit sind, das Öl auch zu verkaufen.
        Wenn der letzte Tropfen Öl aus Saudi Arabiens Boden herausgequetscht wurde, dürfen sich die Scheichs nichts mehr erlauben.

    • aron2201sperber Says:

      besonders gern werden die Waffenverkäufe an die Saudi-Barbaren angeprangert, so als ob der IS oder andere Dschihadisten mit deutschen Panzern herumfahren würden.

      was man hingegen viel zu wenig anprangert, ist die Weigerung, arabische Flüchtlinge aufzunehmen und die Finanzierung von „Dawa“ außerhalb des eigenen Landes – ein Hobby, das man den Wahabiten zugesteht, damit sie im eigenen Land Ruhe geben.

      das ist zwar mies von den Sauds, wir sind allerdings selbst schuld, wenn wir dem Treiben der Salafisten im Namen der Religionsfreiheit tatenlos zusehen.

      es läge an uns, Burkaverbote und andere Maßnahmen gegen die Salafisten zu erlassen

  3. American Viewer Says:

    Vielleicht müssen wir uns einfach doch „unterwerfen“ wie Houellebecq vorschlägt. Wirklich unterwerfen müssen sich ja nur die Frauen, als muslimischer Pascha ist man König.

    • aron2201sperber Says:

      wenn einer vier Frauen haben darf, gehen halt drei leer aus. Islam-Versteher weisen gerne darauf hin, dass sich der Mann jedoch um alle 4 Frauen gut kümmern müsse („gut kümmern“ können sich natürlich nur reiche Säcke)

      meistens sind die Islam-Versteher ansonsten links – irgendwie schaffen sie es jedoch, das Islam-Modell des reichen alten Mannes, der sich 4 junge Dinger leisten kann, beim Islam gut zu finden

      • American Viewer Says:

        Klar, Polygynie müsste verboten bzw. absolut unüblich sein, ähnlich wie in der Türkei, Tunesien und den postkommunistischen islamischen Ländern.

        Mein letzter Kommentar war ja auch nicht ganz ernst gemeint.

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