Lieblingsrasse, aber lausige Beschützer

In der Natur wünschen sich die Europäer von heute zwar das Ursprüngliche wie Bären und Wölfe zurück. Bei der Auswahl ihrer Haustiere achten sie allerdings streng auf die Sanftheit der Rasse.

Labradore passen perfekt zu unserer progressiven Gesellschaft. Nur rückständige Proleten legen sich aggressive Kampfhunde zu.

Bei der Auswahl der neuen Mitbürger werden edle Wilde wiederum als Bereicherung für unsere Gesellschaft angesehen. Daher empfing man Menschen aus den wildesten Gegenden der Welt in Europa wie Kuscheltiere.

Blöd wird es, wenn Frauchen sich erwarten, von ihren sanften, aber eierlosen Hunden vor eingschleppten fremden Männchen beschützt zu werden:

Das Tier kam seiner Besitzerin leider nicht zu Hilfe: „Der Labrador ist weggelaufen, als die Frau ins Gebüsch gezerrt wurde. Polizisten haben ihn später auf einem Parkplatz in der Nähe gefunden und eingefangen“, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl.

(Kronen Zeitung)

15 Antworten to “Lieblingsrasse, aber lausige Beschützer”

  1. zrwd Says:

    ja dieser Witzhundedarsteller passt zu den grün-feministisch verblödeten Europäern.

    • besucher Says:

      „Merkel nach Sibirien, Putin nach Berlin“

      Das wäre toll, oder?

      • American Viewer Says:

        Besser Merkel nach Chile und Putin nach Sibirien. Merkel könnte aber auch nach Moskau verschickt werden. Die Deutsche Bahn könnte den Zugwaggon bereitstellen und plombieren. Obwohl: Merkel ist der Strafe wohl zu viel. So jemanden hat kein Land der Welt verdient. Außer vielleicht der Vatikan.

      • aron2201sperber Says:

        Mekka ist zwar kein Land, aber hätte sich eine Merkel-Strafe auch verdient

      • Olaf Says:

        Merkel könnte in keinem Land dieser Welt überleben, In der BRD gibt es keinen kritischen Journalismus, da könnte auch ein Wischmopp Kanzler machen. Die Bunte und Udo Walz würden vom Haarschnitt schwärmen, die Bild und Zeit, würden die ruhige Hand loben und die Stummheit als tiefe Nachdenklichkeit interpretieren und diesen souveränen Stil von Kanzler Wischmopp anpreisen. Eine Koalition mit Roth und Pau würde dem Wischmopp die Mehrheit sichern, und er wäre noch der Klügste von den Dreien.

      • American Viewer Says:

        @Olaf
        Jedes Wort stimmt.

      • Tourix Says:

        Merkel-Strafe für Mekka ?
        Nä, zu denen würde ich die Claudia Roth schicken.
        Ui, was bin ich wieder gemein.

  2. Eloman Says:

    Ein Labrador ist nun mal kein Schutzhund, sondern ein Wasserapportierhund, darauf gezüchtet mit dem Menschen zusammenzuarbeiten. Da braucht man wenigstens nicht zu befürchten dass er das Ruder im Haus übernimmt. Schafft man sich einen Hund aus einer bekannten Schutzhundrasse (z.B. Dobermann, Schäferhund, Briard) an muss man intensiv mit ihm arbeiten und ihm permanent seine Rolle im Rudel (Familie) klar machen. Sonst kommt Herrchen von der Arbeit nach Hause und der Hund hat die Familie schon mal zusammengetrieben um ihm zu zeigen dass er seinen Job gut macht. Kann, gerade wenn man kleine Kinder hat, sehr anstrengend sein.

    • aron2201sperber Says:

      der Labrador kann nichts dafür, dass er so gezüchtet wurde

      man kann eben schwer den unkomplizierten Familienhund haben und gleichzeitig eine scharfe Bestie, die einen vor fremden Männchen beschützt.

      • American Viewer Says:

        Es ist nicht einfach, aber es geht. Selbst aus einem Labrador kann man einen Schutzhund machen, nicht den weltbesten natürlich, aber einen halbwegs passablen schon. Man kann auch durchaus beides auf einmal haben: Familien- und Schutzhund zusammen. Ich behaupte sogar beides gehört zusammen.

        Was bringt einem ein angeblicher „Familienhund“, der einem im Ernstfall kein bisschen beschützt? Das ist kein „Familienhund“ sondern eine Missgeburt. So ein Hund ist schwer missraten, entweder von Geburt an und/oder durch völlig falsche Erziehung.

        Für einen Familienhund ist es zum Beispiel wichtig, dass der Hund richtig sozialisiert wird, mit Kindern und Babies und so weiter. Diese Sozialisierung muss schon im ersten Lebensjahr des Hundes geschehen, am besten gleich als Welpe. Das ist für mich die Grundvoraussetzung für einen Schutzhund. Und in diesem ersten Jahr muss man dann genau gucken welche Welpen den besten Charakter haben. Aus den besten kann man dann sehr gute Schutzhunde machen. So bekommt man Hunde, die Schutz- und Familienhunde in einem sind.

      • Eloman Says:

        Ehe ich mir einen Pazifisten in intensiver Arbeit zum Krieger erziehe schaffe ich mir doch lieber gleich einen Krieger an. Die meisten Leute die sich einen Labrador oder Golden Retriever anschaffen möchten einen unkomplizierten und umgänglichen Begleiter. Mal abgesehen von der Tatsache dass man, sollte der Hund mal jemanden, auch berechtigt, beißen jede Menge Ärger mit den Behörden bekommt. das wollen sich die meisten Hundehalter aber nicht antun.

      • Olaf Says:

        @Eloman
        Genau, den Hund zum Spielen, und die Magnum zum Räuber verbellen.

      • American Viewer Says:

        @Eloman
        Dass dieser Hund einfach weggelaufen sein soll, hat mich überrascht. Entweder der Fall ist falsch dargestellt oder der Hund ist wirklich falsch erzogen und/oder ganz charakterschwach und/oder sehr alt/sehr krank.

        Im Normalfall betrachtet ein Hund sein Herrchen/Frauchen als Alphatiere und somit als wichtigster Teil seines Rudels. Wenn ein Teil seines Rudels bedroht wird, erwarte ich von einen gesunden Hund, dass er bei seinem Rudel bleibt und es verteidigt, gegebenenfalls bis in den Tod. So viel „Wolf“ müsste eigentlich noch in jedem gesunden Hund stecken. Schutzhund oder nicht.

      • American Viewer Says:


        Mal abgesehen von der Tatsache dass man, sollte der Hund mal jemanden, auch berechtigt, beißen jede Menge Ärger mit den Behörden bekommt.

        Das halte ich für ein Gerücht. Ich sehe in meinem Arbeitsalltag laufend Hundebisse, aber keine Behörden. Ich erlebe den Verlauf ja oft genug mit, das ist nichts mit Behörden. Da muss der Fall schon extrem sein, dass da mal irgendetwas dabei herauskommt.

        Es ist eher so, dass man da aus meiner Sicht in Deutschland viel zu wenig tut. Den Bereich Hund sollte man aus meiner Sicht viel stärker regulieren. Jeder Hundehalter müsste aus meiner Sicht a) einen Hundeführerschein machen und b) Nachweise vorlegen, welche Schulungen er dann mit jedem seiner Hunde gemacht hat. Viel zu viele Hunde und ihre Hundehalter sind eine komplette Katastrophe.

        Und die Haftung muss viel strenger sein. In Amerika ist es auch nicht immer toll geregelt, aber es gab immerhin schon Fälle, wo Hunde andere Menschen anfielen und die Halter wanderten dort „nur“ aufgrund der falschen Erziehung für Jahre ins Gefängnis bzw. mussten Unsummen bezahlen. So muss es doch sein. Man muss generell auf allen Feldern wieder wirklich verantwortlich sein für den Schaden, den man anrichtet.

  3. Tourix Says:

    Vor kurzem habe ich mich mit einem Dackelhalter unterhalten.
    Er meinte, ein Dackel kann ziemlich bissig werden und einen Menschen durchaus schützen.
    Das Problem ist: Dackel haben ihren eigenen Kopf. Den brauchen sie für die Jagd (dafür wurden sie gezüchtet), wenn sie in Fuchsbauten eigenständige Entscheidungen treffen müssen.
    Durch den eigenen Kopf können Dackel schwierig sein und sie können auch nicht jeden Gast leiden.

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