Jeder zweite Tschetschene für den IS

Jedenfalls ergibt die von der Gemeinde Wien unter 400 Personen im Umkreis von Jugendzentren (das sind von der Wiener Politik organisierte Anlaufstellen) gemachte Umfrage, dass jeder zweite Tschetschene starke Sympathien für den Dschihadismus (was de facto Al-Kaida und „Islamischer Staat“ bedeutet) habe, dass er Gewalt bejahe, wenn es um Religion und Ehre geht, und dass er der westlichen Kultur feindlich gegenüberstehe.

(Andreas Unterberger – Vienna Online)

Nun werden sich die Tschetschenen sicher wieder über das „schlechte Image“ beklagen, welches ihnen wieder einmal von den bösen Medien verpasst wurde.

Doch wie stellen sich Tschetschenen in ihren eigenen Medien selbst dar?

Die beliebteste deutschsprachige Facebook-Seite (über 24.000 Fans) strotzt vor Lobpreisungen des Dschihad:

An ihren europäischen Asyl-Ländern mögen die Tschetschenen ausschließlich den Sozialstaat, den sie mit großer Kreativität ausbeuten.

Als stolzer Tschetschene ist man seinen Versorgern nicht dankbar, sondern zeigt den Kafir höhnisch den IS-Finger.

Erst wenn die Versorger es schaffen, sie wieder auszuschaffen, lernen sie ihre Gastgeber wieder zu schätzen.

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11 Antworten to “Jeder zweite Tschetschene für den IS”

  1. Olaf Says:

    Hofer, geh schaffens die Islam-Tschuschen aussi – würde Hans Moser sagen.

  2. aron2201sperber Says:

    unglaublich, wie offen das seriöse Profil auf einmal Dinge ausspricht bzw. aussprechen lässt:

    Antisemitisch, homophob, radikalisierungsgefährdet: Eine Studie gibt Einblick in die geistigen Ghettos junger Muslime in Wien.

    http://www.profil.at/oesterreich/studie-hohe-radikalisierungsgefahr-muslime-7644583

    • salamshalom Says:

      Wenn ich daran zurückdenke, dass das alles vor fünf Jahren „Aktivisten“, „Rebellen“ und „junge Revolutionäre des arabischen Frühlings“ waren…
      Schwupps, da hat sich ja eine Millionenkohorte innerhalb kürzester Zeit „radikalisieren“ lassen. Oder sollte am Ende bloß die Bewertung vieler dieser „junger Muslime“, zu ca. 95% panarabische Sunnis, komplett falsch gewesen sein? Suche den Fehler!

      • aron2201sperber Says:

        Tschetschenen sind keine Araber

      • Salamshalom Says:

        aron, selbstredend nicht.
        Aber erstens bilden die Tschetschenen eines der größten Söldnerkontingente des IS, zweitens war einer der größten Kommandeure der Rebellen der Tschetschene Abu Omar Al Schischani, drittens ist in „Profil“ von jungen MUSLIME und nicht explizit Arabern die Rede und viertens, streng und fundamental genommen, ist jeder Muslim ein „Araber“, denn grundsätzlich ist der Koran nur in seiner Originalschrift (arabisch) gültig.

      • arprin Says:

        Salamshalom,

        die Aktivisten, Rebellen und jungen Revolutionäre des arabischen Frühlings können natürlich auch, wie unter Muslimen vollkommen üblich, antisemistisch, homophob und frauenfeindlich sein. Waren wohl nicht alle, aber eine Menge sicher. Sowie auch die Assad-Befürworter, die ja aus demselben Kulturkreis kommen wie die Assad-Gegner. Gegen radikalen Antisemitismus unter Muslimen hast du ja auch gar nichts, weil es wegen Israels Politik für dich verständlich ist (so hast du es selbst gesagt).

        Nur eins waren die Aktivisten, Rebellen und jungen Revolutionäre des arabischen Frühlings nicht: Tschetschenen. Die kamen, nachdem die Aktivisten von Assad weitgehend eingeäschert worden waren. Besonders witzig ist deine Behauptung, jeder Muslim sei Araber. Nein, Salamshalom, wer Englisch spricht, ist kein Engländer, und wer Arabisch spricht, ist kein Araber.

      • Salamshalom Says:

        „Nein, Salamshalom, wer Englisch spricht, ist kein Engländer, und wer Arabisch spricht, ist kein Araber.“
        Religion ist kein Sprachkurs aus dem Erasmusprogramm. Als Atheist sei es dir aber verziehen.
        Kann ein deutscher, französischer, russischer, iranischer, syrischer, amerikanischer und ukrainischer Jude ein Israeli sein? Jawoll, kann er. Denn die Religion setzt sich über alle Kulturgrenzen durch. So auch im Islam. Aber und nur wenn man es streng nimmt (so habe ich es selbst gesagt), aber das hast du ja mal typischerweise wieder „überlesen“.

        „Die kamen, nachdem die Aktivisten von Assad weitgehend eingeäschert worden waren.“
        Ja, ja, eingeäschert, Kinder verspeist und Fassbomben zur höchsten Effizienz weiterentwickelt. Diese Monster aber auch.
        Du solltest dir hin und wieder auch mal ausgewogenere Quellen suchen, die die Geschehnisse in der Welt ein wenig realer widerspiegeln.
        Vielleicht kann der eine oder andere US-amerikanische Aktivist dir die Sache ein wenig näher bringen. Und obendrein ist es auch noch taufrisch:

        Und jetzt noch mal zum allgemeinen Verständnis:
        In Syrien gibt es also keine Aktivisten und Demokratiekämpfer mehr, weil sie alle „eingeäschert wurden“…?! Ok, Danke für dieses leuchtende Beispiel, komplexe Zusammenhänge so profund und einfach darzustellen!

      • arprin Says:

        Kann ein deutscher, französischer, russischer, iranischer, syrischer, amerikanischer und ukrainischer Jude ein Israeli sein? Jawoll, kann er.

        Was für eine revolutionäre Feststellung. Ein Tschetschene kann jedoch nach wie vor kein Araber sein. Streng genommen oder nicht. Ich erwarte schon, das ein Diskussionspartner den Unterschid zwischen „Araber“ und „Muslim“ kennt.

        In Syrien gibt es also keine Aktivisten und Demokratiekämpfer mehr, weil sie alle „eingeäschert wurden“…?!

        Nein, es gab in Syrien nie Demokratiekämpfer. Vielleicht ein halbes Dutzend, mehr nicht.
        Die Tschetschenen kamen trotzdem erst ab 2013, als der IS stärker wurde und die anfängliche Opposition schwächer. In Dara’a haben nicht Tschetschenen aus Österreich demonstriert.

  3. salamshalom Says:

    „Ich erwarte schon, das ein Diskussionspartner den Unterschid zwischen „Araber“ und „Muslim“ kennt.“
    Ich kenne noch viel mehr:
    „Nach muslimischer Vorstellung ist der Koran die wörtliche Wiedergabe einer im Himmel aufbewahrten Urschrift (umm al-kitab: „Mutter des Buches“). Schon diese Urschrift sei in arabischer Sprache verfasst und mit arabischen Buchstaben geschrieben.Er ist nur in dieser Sprache gültig“ /Orientdienst.de

    Nachdem wir diesen Punkt dann mal geklärt haben, kommen wir zum nächsten:
    Initial bezog ich meinen esten Comment auf die Zeilen, die aron von profil.at zitiert hatte. Da geht es nicht um Tschetschenen oder Araber, sindern um junge Muslime. Richtig?

    „Nein, es gab in Syrien nie Demokratiekämpfer. Vielleicht ein halbes Dutzend, mehr nicht.“
    Wow, und diese Einschätzung haut mich mal wirklich um.

    • arprin Says:

      Schon diese Urschrift sei in arabischer Sprache verfasst und mit arabischen Buchstaben geschrieben.Er ist nur in dieser Sprache gültig

      Dann verstehst du wohl nicht den Unterschied zwischen der arabischen Sprache und Araber. Genauso peinlich, Salamischale.

      Wow, und diese Einschätzung haut mich mal wirklich um.

      Und es haut mich um, das dich das umhaut.

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