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Frauenberger will Bock zum Gärtner machen

Oktober 19, 2016

Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) will angesichts der Ergebnisse nun überlegen, wie man die Betroffenen noch besser erreichen könne damit diese sich gegen Lockrufe von radikalen Erwachsenen zur Wehr setzen könnten.

Zudem sollen Kids, die bisher schwer erreichbar waren, mithilfe ihrer Community angesprochen werden. In diese Gruppe fallen vor allem junge Menschen aus Tschetschenien oder Afghanistan, wie es hieß.

(Kronen Zeitung)

Die Community soll gegen die Radikalisierung helfen?

Woher glaubt Frau Frauenberger, dass die schwer erreichbaren Kids ihre Radikalisierung herhaben? Aus dem Internet?

Die Radikalisierung im Internet ist ein Klischee. Tatsächlich findet die Radikalisierung der jungen Tschetschenen in der eigenen Community statt. In Hinterhof-Moscheen und Kampfsport-Kellern findet man die Leute, die in der Community das Sagen haben. Nach innen werden jedoch völlig andere Werte vertreten als von den offiziellen „Community-Sprechern“ nach außen kommuniziert werden.

Aufgabe der Community-Sprecher ist es, die Community gegen Vorwürfe von außen durch Verharmlosung, Beschwichtigung, Leugnung und Gegenvorwürfe zu verteidigen:

Wenn etwas passiert, dann sind 0,1 Prozent der Tschetschenen vielleicht in so etwas involviert. 99,9 Prozent leiden darunter“, sagt Bisaev.

Für dieses Image habe, so sagt er, nicht die Community mit 30.000 Tschetschenen in Österreich gesorgt, das hätten schon die Russen zu Kriegszeiten aufgebaut.

(Die Presse)

Jene Aufgabe überlässt man dezenteren Persönlichkeiten, die in Wahrheit zwar nichts in der Community zu melden haben, aber stolz sind, wenn sie trotzdem als Sprecher auftreten dürfen. Aus Dankbarkeit für ihre staatstragende Rolle decken die gemäßigten Sprecher die radikalen Meinungsführer nach Außen: Keine einzige tschetschenische Moschee und kein einziger Kampfsport-Club wurden je von der Community an den Verfassungsschutz gemeldet.

Will man etwas gegen die Radikalisierung tun, muss man den Einfluss der Community zurückdrängen, statt ihn zu fördern.

Frauenberger zieht es jedoch (wie in der SPÖ Wien üblich) vor, den Kopf in den Sand zu stecken und den Bock zum Gärtner zu machen.

Demo Wien

(Demo der Wiener Tschetschenen-Community für die Boston-Attentäter)

 

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