Linke für Trump

Obwohl die Ära Bush durch den schlimmsten Terroranschlag der Geschichte geprägt war, blieb die USA unter Bush ein starkes offenes Land, in dem ein Schwarzer mit einem arabischen Namen Präsident werden konnte.

Heute ist Amerika so schwach, wie es sich die USA-Hasser stets gewünscht hatten.

Nach 8 Jahren Obama hat ein schmieriger Typ wie Trump ernsthafte Chancen, zum Präsidenten gewählt zu werden.

Lustig ist, dass die besonders Linksradikalen wie Hollywood-Kommunistin Susan Sarandon und Spiegel-Kolumnist Jakob Augstein im Sinne des „Friedens“ zu Trump halten:

Die linke Schauspielerin Susan Sarandon lehnt Hillary Clinton ab und unterstützt Bernie Sanders. Auf die Frage, ob sie am Ende Hillary wählen würde, um Trump zu verhindern, war sie sich nicht sicher.

(Tagesspiegel)

Gibt es wenigstens einen einzigen Grund, auf einen Sieg von Donald Trump zu hoffen? Ja: den Frieden. Hillary Clinton will im Syrienkrieg die militärische Konfrontation mit Russland riskieren. Das kann Deutschland nicht wollen.

(SPON)

Auch wenn Putins Russland außer Putins KGB-Vergangenheit nichts mehr mit linker Ideologie zu tun hat, sondern für typisch rechte Eigenschaften steht, ist „Frieden“ für Linksradikale immer noch das, was Moskau vorgibt.

Wie es Hillary Clinton bei Susan Sarandon nichts nützt, Bestandteil der allen linken Vorstellungen entsprechenden Obama-Administration gewesen zu sein, würde es Merkel im Ernstfall auch nichts nützen, Augsteins Kurs gefolgt zu sein.

„Im Zweifel“ würde Augstein auch für Petry und gegen Merkel schreiben, wenn dies „im Sinne des Friedens“ bzw. Moskaus wäre.

Bildergebnis für susan sarandon jack nicholson

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27 Antworten to “Linke für Trump”

  1. besucher Says:

    Zwischen Abwägen und letztendlich eine Entscheidung treffen gibt es aber schon noch einen Unterschied, oder Aron?

  2. Olaf Says:

    Eine militärische Konfrontation zwischen der russischen Armee und dem Reichstag in Berlin und dem Spiegel-Hochhaus in Hamburg wäre doch herrlich. Live auf CNN übertragen, mit diesen grünen Bildern wie beim Irak-Krieg, und die Deutschen mit Chips vorm TV;)

  3. American Viewer Says:

    Hillarys vermeintlich harte (in Wirklichkeit: realistische) Linie gegen Putin und Co ist vielleicht der einzige Grund sie zu wählen. Ob sie diese Politik, denn jemals real umsetzen würde, ist die andere Frage. Gegen Obamas falsche Politik hat sie bekanntlich nie groß aufgemuckt.

    Augstein bekommt es immer wieder hin, die Dinge genau falsch herum darzustellen.

    Spinner, die Putins brutalen Dauerterror ernsthaft als „Frieden“ bezeichnen, nennen die Berliner Mauer auch „anti-faschistischen Schutzwall“. Das sind Verdrehungen, wie man sie sonst nur bei Orwell findet – als Dystopie und Satire.

    So dumm kann man doch gar nicht sein, sollte man meinen, aber Augstein beweist jede Woche: Man kann.

  4. American Viewer Says:

    Ich widerspreche auch mal der Mehrheitsmeinung: Obama wird hochgejubelt und hochgeschrieben. Egal ob nun Hillary oder Trump: Die Chancen stehen bei beiden nicht so schlecht, dass sich einige Bereiche verbessern könnten.

    Gerade beim Thema Putin wie du richtig sagst. Hillary hat Obama immerhin intern für seine falsche Russland- und Syrien-Politik kritisiert. Und Trump ist in der Tat ein bisschen wie Putin. Feuer mit Feuer zu bekämpfen kann bekanntlich auch funktionieren.

    Beides erscheint jedenfalls besser als Obamas weltfremde „Strategie“. Wenn man Bergpredigten und Nichts tun überhaupt als „Strategie“ bezeichnen will. Jesus hat man dafür wenigstens noch ans Kreuz genagelt. Eine nicht ungerechte Strafe.

  5. Salamshalom Says:

    Lustig ist es schon mit anzusehen, wie sich die selbsternannten Deuter der Welt mit den Personalien an der Heimatfront abmühen.
    Donald und Hillary sind die Wahl der Qual. Beide verbrannt, mit grotesk betrügerischer Vorgeschichte, beide irgendwo zwischen Witzfigur und Chucky angesiedelt.
    Gut, dass diese beiden Nicht-Alternativen einen anderen Kontinent heimsuchen werden. Bleibt abzuwarten, wie viel Schmuh letztendlich durch den neuen Kopf in den Rest der Welt schwappt.

    Lustig ist auch anzusehen, wie die Deuter der Welt versuchen, die nicht mehr zu verheimlichenden Defekte und Folgen der US-amerikanischen Außenpolitik dem armen Obama in die Schuhe zu schieben. So, als hätte sich die CIA und das Pentagon in den letzten 8 Jahren auf Standby gesetzt, so, als hätten die innigen Beziehungen zu Saudiarabien und Qatar in den letzten Jahren eine Wende erfahren.

    USA ist nicht gleich Individuum, welches das Weiße Haus bewohnt. USA ist eine Vermengung von Organisationen, Beraterstäben und Diensten, die die (Miss-)Geschicke des Landes seit über 50 Jahren zu verantworten haben. Nicht wegen Obama, oder Trump oder Clinton…

  6. besucher Says:

    Immer wieder interessant zu sehen wie sich Kontinuitäten aufbauen und eins zum anderen passt:

    http://www.spiegel.de/einestages/roy-cohn-der-mann-der-donald-trump-gross-machte-a-1118330.html

    • aron2201sperber Says:

      McCarthy und Trump – die beiden ultimativen Bösewichte zu vereinen – was für ein journalistisches Meisterwerk bringt uns der Spiegel wieder einmal dar!

      Warum ist das Marc Pitzke das noch nicht eingefallen?

    • aron2201sperber Says:

      und dank dem Spiegel wissen wir endlich, dass hinter Trump – wie hinter allem Bösen – die jüdischen Anwälte stecken.

      • besucher Says:

        Ist Bernie Sanders nicht auch ein jüdischer Anwalt?

      • Tourix Says:

        Heute habe ich im Radio gehört, dass Trump wohl alles tut, um seine Rechnungen nicht vollständig zahlen zu müssen. Dafür lässt er Anwälte anheuern – die er dann ebenfalls nicht bezahlt. Es laufen daher mehrere Prozesse gegen Trumph und einige Anwälte haben schon einen Pfändungstitel (oder wie auch immer das in der USA bezeichnet wird).

  7. American Viewer Says:

    Der USA-Hass vieler Europäer liegt meist darin begründet, dass Amerika relativ (zu Europa) gesehen sehr gut dasteht, während die Zukunft in Europa ungewiss ist.

    Das macht manche Europäer aggressiv und diese Leute suchen sich dann Ventile und einen Sündenbock, der erklären soll, warum man so schlecht dasteht.

    • besucher Says:

      Besonders in Bezug auf die Kriminalitätsraten steht Amerika glänzend da(und das ganz ohne Moslems), da kommen unsere Mafiosi kaum hinterher.
      Great Comedy, Pal!

      • American Viewer Says:

        Die Kriminalitätsrate ist in den USA ungefähr halb so hoch wie in Deutschland. Aber schön, dass wir darüber gesprochen haben, du ewiger Armleuchter.

        http://www.blogigo.de/kopf_voran/Internationale-Kriminalitaetsraten-im-Vergleich/489/

        Ich tippe mal über 90% der amerikanischen Muslime haben wahrscheinlich weniger Vorurteile als du und sind intelligenter als du, was allerdings zugegebenermaßen beides keine Kunst ist.

      • besucher Says:

        Italien weniger als USA und Dänemark mehr als Deutschland. wer hat diese Statistik erstellt? Kermit der Frosch? Applaus Applaus Applaus!

      • American Viewer Says:

        Oh Gott, du müsstet einfach nur lesen können.

        Die Zahlen sind von Interpol, steht doch direkt dabei. Gefunden haben die Zahlen das britische „Institute of Economic Affairs“. Das sind Liberale (im europäischen Sinne), die zu Verbrechen eigentlich nur eine Meinung haben: „Alles halb so wild.“

        Ich glaube nicht, dass die Zahlen manipuliert sind, sonst hätten sie geguckt, dass ihr Land (UK) nicht am schlechtesten dasteht. Sie haben die Zahlen von Interpol genommen und fertig.

        Aber wenn du bessere Zahlen zu Kriminalitätsraten hast, dann leg‘ sie doch einfach vor, du Schlaumeier. Niemand hindert dich daran. Aber du hast gar keine Zahlen, du hast nur deine Vorurteile und deinen Hass im Kopf, und der soll auf keinen Fall durch so etwas wie Fakten und Realität gestört werden.

        Zeige mir bessere Fakten und ich ändere gerne meine Meinung. Bisher ist es nur so: In allen Vergleichsstudien zu diesem Thema, die ich in meinem Leben gesehen habe, lagen gewisse europäische Staaten immer hinter Amerika. Woran das liegt, weiß ich so spontan auch nicht. Das wäre dann Spekulation.

        Hier ist das Schaubild noch einmal eingebettet in die Studie:

        https://iea.org.uk/wp-content/uploads/2016/07/upldbook277pdf.pdf

        Doppelseite 11 bzw. Seite 21.

        Aber hey, lass‘ dir deine schöne Welt nicht durch Fakten und Zahlen kaputt machen, du Frosch.

      • Topfen Says:

        Aggregierte Kriminalitätsraten taugen kaum fpr einen Vergleich. Was soll man zwischen den USA und D genau vergleichen? Einschliesslich Vergehen oder nur Vebrechen in D? Inklusive aller misdemeanors? Je nach Fragestellung bekommt man dann ganz anere Ergebnisse und in der gEsamtzahl domnieren die „Eierdiebe“ die Mörder deutlich.

        Die Daten von Interpol scheinen nicht nur dieses grundsätzliche Problem zu haben, sondern sind offenbar zudem noch systematisch falsch, indem offensichtlich Ungleiches verglichen wird. Die Zahl for die USA scheint von fer Größenordnung auf dem UCR des FBI zu basieren, die Zahl für D ist wohl die Gsamtzahl aller Fälle in der PKS. Das Problem dabei ist, das im UCR nur ein Teil der Delikte aufgenommen werden. Im deutschen System würde es wohl den Gewaltverbrechen und den der Diebstahlkriminilatität entsprechen. Andere, zB Betrug, Verkehrsdelikte und Drogenkriminalität fallen beim UCR unter den Tisch. Betrachtet man nur die Bereiche Gewaltverbrechen und Diebstahl sind die Raten etwa
        Gewalt: 500 USA, 230 D
        Diebstahl; 3600 USA, 3100 D

      • American Viewer Says:

        @Topfen
        Interpol ist immerhin Interpol. Wenn Sie es besser können, machen Sie es doch besser. Bis dahin nehme ich weiterhin die Zahlen von Interpol, okay?

    • besucher Says:

      siehe Topfen.

      Desweiteren ist es schon eine Unverschämtheit mit 12 Jahre alten Statistiken zu kommen die nur Teilwahrheiten beschreiben.

      Bei Euch da drüben brennt es ganz gewaltig, das hat in den letzten 10 Jahren nochmal richtig einen Schub bekommen.
      Die Schwarzen rutschen in die Gangs ab und die Weißen gründen Wehrsportgruppen.
      Und ständig gibt es Schießereien. Ein guter Cocktail für einen Bürgerkrieg.

      • Salamshalom Says:

        Deswegen „viewt“ ja unser Spezi nach Europa und findet hier so schlimme Verhältnisse vor… ein Blick in die Heimat würde, zumal aktuell, die Brille vollends beschlagen lassen.

      • American Viewer Says:

        Das merkst du jetzt mit den 12 Jahren. Bist ein Schnellmerker. Dann leg‘ doch einfach Zahlen von heute vor.

        Richtig Schub wird es in Europa geben. Merkel lässt die Massen bekanntlich zu Hunderttausenden unkontrolliert einströmen. In Amerika ist so etwas mittlerweile undenkbar, völlig egal ob nun ein Sanders, eine Trillary oder ein Hump regieren. Aber schön, dass du dich so um Amerika sorgst.

  8. Tourix Says:

    Ich werde den Eindruck nicht los, dass Trumph nur deswegen Präsi werden will, damit er seine Finanzen in Ordnung bringen kann. Ich habe den Verdacht dass die Schulden von Trumph, die Einnahmen übersteigen.
    Aber es kann uns egal sein, wenn ein Präsi die Amis abzockt.
    Viel schlimmer ist, dass Trumph unberechenbar ist – das kann für die Bezeihung Europa – USA verheerende Folgen haben.

    • American Viewer Says:

      Schulden übersteigen in aller Regel die Einnahmen, die man gerade hat. Vielleicht meinst du Zinsen.

      Ich glaube eher Trump ging in die Politik, aus dem gleichen Grund wie Clinton, Weiner, Strauss-Kahn, Sarkozy, Hollande, Schroder, Fischer, Brandt und JFK vor ihm: Extreme Geilheit auf Macht und Sex.

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