Archive for Oktober 2016

Selfies mit Syrern

Oktober 13, 2016

Dass Syrer den Deutschen ihre Geldbörsen hinterhertragen, ist dank unserer aufmerksamen Medien hinlänglich bekannt.

Nun hatten wir jedoch drei richtige Helden, die der Polizei einen gesuchten Terroristen übergeben hatten.

Bildergebnis für syrer überwältigt

Nach dem Selfie mit dem überwältigten Terroristen, fehlte nur noch ein weiteres Selfie mit Merkel.

Der Glanz der drei neuen Ikonen des hellen Deutschlands könnte jedoch schnell verblassen.

Der übergebene Terrorist hat vor seinem Selbstmord die drei Helden der Mitwisserschaft bezichtigt.

Bereits vor dem Bekanntwerden jener Anschuldigungen stellte Focus einige berechtigte Fragen zum Hollywood-Hergang der Heldentat – auch wenn die Antworten damals wohlwollend ausfielen.

Als gesuchter Mann sucht man wohl kaum bei Fremden Schutz, sondern geht zu seinen Leuten.

Seinen Leuten dürfte er als gesuchter Terrorist allerdings wohl zu heiß geworden sein. Wenn er – wie von den Helden behauptet – im Schlaf überwältigt worden war, musste er sich bei ihnen schon verdammt sicher gefühlt haben.

Einen gesuchten Terroristen auszuliefern ist zwar besser als nichts. Ob seine Gastgeber die Polizei über Terrorpläne informiert hätten, wenn er noch nicht gesucht worden wäre, bleibt dahingestellt.

Über die Helden ist mittlerweile ohnehin nur mehr wenig zu lesen.

Jetzt konzentriert man sich bei der Suche nach den Schuldigen statt auf Syrer auf Sachsen.

Die finsteren Sachsen sind schließlich schuld am Selbstmord und sowieso immer ein beliebtes Ziel für helldeutschen Kampagnen-Journalismus.

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Weltmoralisten statt Weltpolizisten

Oktober 11, 2016

Die Leute haben von Hillary Clinton die Schnauze voll. Außer Trump würde daher fast jeder republikanische Kandidat mit ziemlicher Sicherheit gewinnen. Und selbst der Medien-Paria Trump ist weiterhin nicht ganz chancenlos.

Als Republikaner weiß man, dass auch die anderen Kandidaten mies dargestellt worden wären. Für den aussichtsreichsten Konkurrenten Ted Cruz hatte man schon die Schublade „erzkonservativ“ bereitstellt.

Die Amerikaner haben auch mitgekriegt, dass ihr Land trotz des Musterschülers Obama um nichts beliebter geworden ist. Obama ist zwar weiter der Liebling der globalen Intelligenzija. Die USA bleibt jedoch der alte Klassenfeind.

Obama hat sein Amt – wie man es sich von ihm auch erwarten durfte bzw. musste – statt als Weltpolizist als Weltmoralist ausgelegt. Statt den Verlust des amerikanischen Sheriffs auszugleichen, hat Europas Führerin mit Obama um den Titel des Weltmoralapostels wettgeeifert.

Obama und Merkel haben eine Politik gemacht, wie sie von linken Medien und NGOs stets gepredigt wurde, auch wenn Amnesty International oder Human Rights Watch im Gegensatz zur US-Armee tatsächlich noch nie etwas zur Absetzung von Menschenrechtsbrechern beigetragen haben, und die islamische Massenzuwanderung für die westlichen Demokratien eine mindestens genauso schwierige und gefährliche Herausforderung darstellt wie die Errichtung von Demokratien in der islamischen Welt.

So wurde ein KGB-Mann trotz Zusammenbruch des Kommunismus zum wichtigsten Mann der Welt. Putin hat zwar in Syrien eine miese Rolle gespielt, indem er seinen Bastard Assad an der Macht gehalten hat. Immerhin hatte er jedoch eine klare Linie.

Ohne die eigene Bereitschaft, selbst gegen Assad einzugreifen, hatte die hochmoralische westliche Forderung nach der Absetzung Assads fatale Folgen. Die Initiative wurde dadurch fragwürdigen Verbündeten wie den Golfstaaten und der Türkei überlassen.

Herausgekommen ist dabei ein von Dschihadisten geführter Bürgerkrieg, der die Opferzahlen des Demokratie-Abenteuers von Bush bei Weitem übertroffen hat, und zur Etablierung eines neuen Taliban-Staates in Syrien und dem Irak geführt hat.

In der Kombination mit Merkels Mutti-Theresa-Syndrom ist Europa dadurch in eine epochale Flüchtlingskrise geraten. Unter dem bösen, dummen Bush und dem unmoralischen, schlauen Schröder waren die Asylzahlen hingegen stetig zurückgegangen.

Trump will sich mit Putin arrangieren. Das ist nicht sehr moralisch, aber sinnvoller als einen destabilisierenden Krieg in Syrien fortzusetzen, bei dem man im Moment die Interessen von Parteien vertritt, die unsere Zivilisation hassen.

Wenn sich selbst Islamisten wie Erdogan mit Putin arrangieren, dann muss der Westen erst recht damit aufhören, Dschihadisten in Syrien zu unterstützen.

Es ist verständlich, dass die USA nach den negativen Reaktionen auf die Absetzung Saddams und der Taliban nicht wieder Weltpolizei spielen wollten.

Weltmoralist kann man jedoch erst spielen, wenn wer anderer die Rolle des Weltpolizisten übernimmt.

EU-Milliarden für angebliche Millionen

Oktober 8, 2016

Die Fälle seien jedoch nicht vergleichbar, heißt es in Brüssel. Während die Türkei etwa 2,7 Millionen Syrer beherberge, die vor dem Bürgerkrieg in ihrem Land geflohen seien, sei beispielsweise Ägypten vor allem Durchgangsland für Migranten.

(SPON)

Nicht Ägypten, sondern die Türkei ist das wichtigste Durchgangsland für Migranten.

Vor Öffnung der Balkanroute hielten sich laut UNO kaum mehr als 400.000 syrische Flüchtlinge in der Türkei auf:

Erst 2015 kam es zu dem wundersamen Anstieg auf 2,7 Millionen.

Jene 2,7 Millionen haben sich zwar auf ihrer Durchreise nach Europa in der Türkei aufgehalten. Von einer Aufnahme als Flüchtlinge kann jedoch keine Rede sein.

Nach jener Zählweise müsste man auch den anderen Ländern der Balkanroute (Griechenland, Mazedonien, Serbien) jeweils 2 Millionen aufgenommene Flüchtlinge anrechnen.

Von den 2,7 Millionen sind wohl über 2 Millionen nach Europa weitergereist und halten sich daher nicht mehr in der Türkei, sondern in Österreich, Deutschland, Schweden und Griechenland auf.

Rücknahme-Abkommen mit Transitländern in Nordafrika sind grundsätzlich richtig und notwendig.

Sie dürfen jedoch nicht wie bei der Türkei aus einer Position der Schwäche verhandelt werden. Es lag allerdings nicht nur an Merkel, sondern auch an der Politik der EU nach Lampedusa, dass Europa in jene Lage hineinmanövriert wurde.

Die EU hätte genug Druckmittel in der Hand, um die Transitländer der Schlepper-Routen zur Kooperation zu animieren.

Den Schutz der eigenen Außengrenzen müsste Europa jedoch wieder selbst übernehmen, um nicht erpressbar zu bleiben.

Und man müsste unbedingt aufhören, sich von Ländern wie der Türkei verarschen zu lassen, die aus der Schwäche Europa stets Profit herausschlagen werden.

Die türkischen Behauptungen von den 2,7 Millionen aufgenommen Syrern dürfen daher nicht mehr unwidersprochen hingenommen werden.

Amnestys TOP-10

Oktober 6, 2016

Amnesty International präsentiert sich zwar selbst als Organisation für Menschenrechte.

Tatsächlich liegt Amnestys Fokus jedoch bei der Migrations-Agenda, obwohl in der Menschenrechtskonvention nichts von einem Menschenrecht auf Migration steht.

Mit religiöser Inbrunst werden die reichen westlichen Staaten abgekanzelt, während die armen islamischen Staaten wie Jordanien, Türkei und Pakisten als edle Vorbilder für die herzlosen westlichen Sünder präsentiert werden:

Amnesty International (AI) hat die reichen Länder aufgefordert, deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen.

Mit 2,7 Millionen Flüchtlingen hat Jordanien dem Bericht zufolge die meisten Menschen aufgenommen, gefolgt von der Türkei (mehr als 2,5 Millionen), Pakistan (1,6 Millionen)

(ORF)

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die über 2 Millionen Palästinenser, die als Flüchtlinge angeführt werden, bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Nach so einer Definition müsste man auch Millionen Volksdeutsche, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs in die BRD geflüchtet waren, mitzählen (und natürlich auch alle ihre Nachfahren).

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die afghanischen Paschtunen bereits vor rund 30 Jahren kamen und ebenfalls dieselbe Sprache sprechen und dieselbe Religion teilen.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazara bereits vor rund 30 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Balkankrieg vor 20 Jahren sind hingegen nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion ihrer europäischen Aufnahmeländer teilten.

Selbstverständlich sind auch die Millionen Menschen, die seit Ende des zweiten Weltkriegs aus dem Ostblock (Ungarn, Tschechen, Polen) geflohen waren, längst aus den Statistiken verschwunden.

Es fehlen jedoch nicht nur alte Flüchtlinge, wenn sie nicht in islamische Länder geflüchtet sind.

Auch die zwei Millionen Ukrainer, die 2014 nach Russland geflüchtet waren, konnten sich nicht für die TOP-10 von Amnesty qualifizieren.

Ein ganz besonderer Fall ist die Türkei, welche bei Amnesty Platz 2 belegt.

Abgesehen von etwa 200.000 syrischen Islamisten-Kollegen, welche im syrischen Bürgerkrieg die türkischen Lager als Basen nutzen durften, mussten alle anderen Flüchtlinge im Land selbst schauen, wie sie über die Runden kommen, weswegen die Türkei für die Flüchtlinge lediglich ein teures Transitland ins europäische Sozial-Mekka war.

Vor Öffnung der Balkanroute befanden sich laut UNO kaum mehr als 400.000 syrische Flüchtlinge in der Türkei.

Erst 2015 kam es zu dem wundersamen Anstieg auf 2,5 Millionen.

Jene 2,5 Millionen, die von Amnesty als in der Türkei aufgenommene Flüchtlinge angeführt werden, haben sich zwar auf ihrer Durchreise in der Türkei als Transitland aufgehalten, von einer Aufnahme kann jedoch keine Rede sein.

Nach der Zählweise müsste man auch den anderen Ländern der Balkanroute (Griechenland, Mazedonien, Serbien) jeweils 2 Millionen anrechnen.

Groteskerweise gewährt ausgerechnet die Türkei durch ihren Vorbehalt zur Genfer Flüchtlingskonvention ausschließlich Europäern ein Recht auf Asyl, was natürlich trotzdem nicht heißt, dass Kosovaren oder Bosnier auf die Idee kämen, in der Türkei einen Asylantrag zu stellen:

Technisch bietet die Türkei den meisten dieser Flüchtlinge gar kein Asyl: Fast als einziges Land der Welt hält die Türkei an dem sogenannten geographischen Vorbehalt fest, den sie bei Unterzeichnung der Genfer Flüchtlingskonvention 1951 geltend gemacht hatte und den heute nur noch drei andere Länder auf der Welt haben: Monaco, Madagaskar und Kongo. Der türkische Vorbehalt besagt, dass die Türkei nur Europäern politisches Asyl gewährt, oder genauer: Menschen, die vor Verfolgung in Europa fliehen.

(Tagesspiegel)

Bei uns wird hingegen jeder, der jemals Asyl beantragt hat, ewig versorgt, egal woher er kommt oder wie das Asylverfahren ausgeht.

Bei der Asylpolitik könnte Europa daher tatsächlich den türkischen Vorbehalt zum Vorbild nehmen.

Harakiri mit Wehsely

Oktober 5, 2016

130 Millionen fehlen Wehsely im Budget für die Mindestsicherung.

Also spart man halt bei den Spitalsärzten, wer braucht die schon?

Die Mindestsicherungsbezieher mit positivem Asylstatus, die Wiens Budget belasten, sind allerdings nur die Spitze des Eisbergs.

Über 100.000 Asylwerber (oft mit längst abgeschlossenen negativen Asylverfahren) beziehen Leistungen der Grundversorgung:

Asylwerberbende solange das Verfahren läuft

Asylberechtigte während der ersten vier Monate nach Asylgewährung

Personen die aus rechtlichen und faktischen Gründen nicht abschiebbar sind

Bei der Grundversorgung hat Wien den Vorteil, dass es nur 40 % und nach einem Jahr gar nix mehr zahlen muss.

Für den Bund ist die Grundversorgung allerdings noch teurer als die Mindestsicherung, sofern die Grundversorgten nicht „privat“ wohnen, sondern in organisierten Grundversorgungs-Quartieren untergebracht sind.

In organisierten Grundversorgungs-Quartieren gibt es keine “Familienpauschalen” wie bei der Mindestsicherung, sondern jeder kleine Gast wird wie ein ganz normaler Großer abgerechnet.

Für die Unterbringung einer 6köpfigen Familie zahlt der Bund bzw. der Steuerzahler 3.840,- im Monat (1 Person kostet € 20,- am Tag. Mal 30 mal 6 macht das 3.600,-. Zuzüglich 6 mal € 40,- Taschengeld). Schul und Kleidergeld kommen als jährliche Leistungen extra hinzu.

Die Erfahrung hat leider gezeigt, dass die Versorgten nicht ihren Versorgern, sondern Allah dankbar sind, der sie ins Asyl-Mekka geleitet hat. Die Tschetschenen sind ein Paradebeispiel, wie Integration nicht funktioniert.

An Österreich werden von Tschetschenen lediglich die Sozialleistungen geschätzt, die man mit großer Kreativität und möglichst vielen Kindern ausbeutet.

Die tschetschenische Asyljugend sympathisiert nicht mit ihrer neuen Heimat, sondern mit dem IS. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Österreich einen wesentlich höheren Anteil an IS-Kämpfern als Deutschland.

Es gibt leider wenig Hoffnung, dass dies jetzt bei Afghanen und Syrern mit den gleichen Methoden besser klappen wird.

Lieblingsrasse, aber lausige Beschützer

Oktober 1, 2016

In der Natur wünschen sich die Europäer von heute zwar das Ursprüngliche wie Bären und Wölfe zurück. Bei der Auswahl ihrer Haustiere achten sie allerdings streng auf die Sanftheit der Rasse.

Labradore passen perfekt zu unserer progressiven Gesellschaft. Nur rückständige Proleten legen sich aggressive Kampfhunde zu.

Bei der Auswahl der neuen Mitbürger werden edle Wilde wiederum als Bereicherung für unsere Gesellschaft angesehen. Daher empfing man Menschen aus den wildesten Gegenden der Welt in Europa wie Kuscheltiere.

Blöd wird es, wenn Frauchen sich erwarten, von ihren sanften, aber eierlosen Hunden vor eingschleppten fremden Männchen beschützt zu werden:

Das Tier kam seiner Besitzerin leider nicht zu Hilfe: „Der Labrador ist weggelaufen, als die Frau ins Gebüsch gezerrt wurde. Polizisten haben ihn später auf einem Parkplatz in der Nähe gefunden und eingefangen“, sagte Polizeisprecher Christoph Pölzl.

(Kronen Zeitung)