Diktatürk im Dialüg

„Wenn Flüchtlinge durchkommen, werden sie Europa überfluten und übernehmen.“

Panikmache der islamophoben deutschen Opposition?

Drohung der islamistischen türkischen Regierung.

Die türkischen Muslimbrüder hatten Europa bereits 2015 mit ihren arabischen Brüdern geflutet, nachdem sich der Krieg in Syrien nicht so entwickelt hatte, wie sich das die Muslimbrüder in ihrer Zentrale in Katar vorgestellt hatten.

Bildergebnis für erdogan mursi hamas

Durch die islamische Invasion von der Türkei nach Europa konnte die Muslimbruderschaft ihre militärische Niederlage in Syrien in einen Sieg über Europa umzuwandeln.

Dank Merkels „Wir schaffen das“ konnte Erdogan 2 Millionen Muslime nach Europa schleusen und wurde dafür von Merkel auch noch zum Wächter über Europas Grenzen ernannt.

Dass Erdogans Flut erst abebbte, als Österreichs Außenminister die Balkanroute schloss, wurde von Merkel und ihren Jubelmedien einfach ignoriert. Denn es hätte bedeutet, sich einzugestehen, dass Merkels Politik doch nicht so alternativlos gewesen wäre.

Europa zahlt Erdogan auf Merkels Betreiben Milliarden für angeblich in der Türkei aufgenommene zwei Millionen Flüchtlinge, die in Wahrheit längst in Europa versorgt werden.

Obwohl Deutschland jährlich 3 Milliarden Euro an Hartz IV-Leistungen an Türken überweist, lässt sich Europa von einem miesen Muslimbruder belügen und erpressen.

Jürgen Todenhöfer, deutsches Sprachrohr der Muslimbruderschaft, verteidigt Erdogans Diktatür und fordert Verständnis für Erdogans Nacht der langen Krummsäbel:

Liebe Freunde, es ist nicht ok, wie wir unseren Bündnispartner Türkei behandeln. Das Land macht schwierige Zeiten durch. Gerade dann braucht man Freunde am dringendsten. Haben uns die Türken während der Flüchtlingskrise nicht auch geholfen?

In der Türkei starben beim Putsch des Militärs in einer Nacht über 250 Menschen. Das Schicksal der gesamten türkischen Republik stand auf des Messers Schneide. Dürfen wir Deutsche uns wirklich über die schockartige Reaktion der türkischen Regierung wundern? Dürfen wir die Gefahr einer Militärdiktatur in der Türkei nachträglich so verharmlosen?

(Jürgen Todenhöfer)

Was Erdogan mit seinen Gülisten anstellt, braucht uns tatsächlich nicht groß zu kümmern, wie es mir auch egal ist, was Hitler mit Röhm und seinen Leuten gemacht hatte.

Wenn Erdogan seinen Reichstagsbrand dazu benützt, die kurdische Minderheit zu verfolgen, muss Europa jedoch endlich aufwachen.

Stoppt Europa die islamische Flut in Zukunft nicht selbst, bleibt Europa erpressbar und liefert die Kurden Erdogan ans Messer.

Wenigstens das Assad-Regime stellt sich Erdogans Plänen in den Weg, da es klugerweise nicht zulassen will, dass Erdogan mit Al-Bab die Versorgungsstraße für die Dschihadisten in Ost-Aleppo in die Hände fällt.

Merkel hat Europa so erpressbar gemacht, dass der Putinismus in Syrien eindeutig das geringere Übel darstellt.

Schlagwörter:

4 Antworten to “Diktatürk im Dialüg”

  1. salamshalom Says:

    aron,
    ich denke die Zeit ist gekommen, eine grudlägende Revision der Nahöstlichen Geschehnisse, und das nur anhand deiner Beiträge, durchzuführen.

    Seit Jahren, und so lange spekulierst du hier darüber schon emsig und fortlaufend, versuche ich dir zu vermitteln, dass Assad weder zu keiner Zeit „freiwillig“ seinen Posten hätte räumen können noch von den dem bösen Putin dazu verdonnert wurde, „auszuharren“.
    Assad konnte simplerweise nie seinen Hut nehmen, denn diese „Revolution“ war von Anfang an eine Farbenrevolution – und zwar eine grün-schwarze- die sich mit viel Mühe, Not und MIlliarden Petrodollars auf einen Zug setzte, der sehr früh seinen Antrieb verlor, weil die syrische Lok zu klein und zu mickrig war, länger auf den Schienen zu bleiben. Sehr bald wehten aus den Fenstern aller Waggons die Al Qaida-Fahnen.

    Nun lese ich mich Genugtuung deinen aktuellen Beitrag und muss feststellen , dass die Frucht der Erkenntnis zumindest peripher dein Esszimmer gestreift hat😉
    “ (..) nachdem sich der Krieg in Syrien nicht so entwickelt hatte, wie sich das die Muslimbrüder in ihrer Zentrale in Katar vorgestellt hatten.“.
    „Wenigstens das Assad-Regime stellt sich Erdogans Plänen in den Weg, da es klugerweise nicht zulassen will, dass Erdogan mit Al-Bab die Versorgungsstraße für die Dschihadisten in Ost-Aleppo in die Hände fällt.“

    Bliebe noch nachzutragen, und das wirst du selbstverständlich nicht gerne hören, dass nicht nur die GCC-Staaten eine islamistische Verschwörung ungeheuerlichen Ausmaßes orchestriert haben, sondern – und leider, leider – auch der inzwischen arg gebeutelte Westen, bis auf eine direkte Invasion und selbst dieses „Versäumnis“ fand in Form von der Entsendung hunderter Spezialkräfte an die Grenzen und innerhalb der Grenzen Syriens statt, seine kapital unrühmliche Rolle samt breitspektraler Unterstützung gespielt hat. Die politischen und gesellschaftlichen Veränderungen epischen Ausmaßes in seinen Reihen hat er verschuldet. Und wahrscheinlich ist das auch ganz gut so.

    • aron2201sperber Says:

      und ich weise zum wiederholten Male daraufhin, wer die arabische Revolution bejubelt hatte:

      https://juergenelsaesser.wordpress.com/2011/01/30/hoch-lebe-die-arabische-revolution/

      es war dein antiimperialistischer Genosse Elsässer.

      dass für Länder mit muslimischer Bevölkerung Diktaturen die beste Regierungsform sind, sehe ich mittlerweile auch so.

      wenn westliche Demokratie nix für Muslime ist, muss man sich jedoch konsequenterweise auch eingestehen, dass Muslime nix für westliche Demokratien sind.

      diese Konsequenz lässt du allerdings vermissen.

      • salamshalom Says:

        aron,
        wer wem und wann zugejubelt hat , dürfte für den einen oder anderen eine Rolle spielen, für mich aber nicht. Habe mit Elsässer nichts am Hut. Aber ich kann mich erinnern, dass zum Anfang hin die gesamte westliche Presse samt politischem Wasserkopf sehr „euphorisch“ den „Arabischen Frühling“ kaperte, um die Schurken endlich gegen Demokraten einzutauschen… in manchen Ländern, wo es dann nicht so lief, auch äusserst aktiv.

        Ich lasse übrigens keine Kosequenz vermissen.
        Wenn die westliche Wertegemeinschaft (christlich-jüdisch geprägt) keine Lust auf Scharia hat – zu Recht – dann sollte auch der letzte Mensch das Verständnis aufbringen, dass auch die östliche Wertegemeinschaft (islamisch geprägt) keinen Bock haben könnte auf westliche Politsysteme.
        Ich kann das noch gerne wiederholen: Veränderungen haben im Kern und vom Volk auszugehen. Es ist weder legitim, ferne Länder in die Demokratie zu bomben noch zum Islam zu bekehren. Beides gehört bekämpft.

        Islamisch geprägte Länder müssen sich selbst entwickeln. Dazu gehören alle aktuellen Regierungsformen. Westlich geprägte Länder müssen sich auch selbst entwickeln. Dazu gehören auch hier alle aktuellen Regierungsformen.
        Weder darf sich der arrogante Steinzeitislamist herausnehmen, uns seine Scharia zu bringen und uns auf den Weg der Tugend zu stellen, noch darf sich der arrogante weiße Herr im Anzug herausnehmen, irgend wem seine „Scharia“ zu bringen – notfalls als explodierende Überzeugungspakete, die vom Himmel fallen.
        Ist eigentlich ganz einfach… und wir alle haben innenpolitisch auch ohne Missionarseifer aller Hand damit zu tun, zum Wohle der eigenen Bevölkerung zu dienen.

  2. Clown mit Dschihadisten-Bart tot? | Aron Sperber Says:

    […] rührende Geschichten auf die neue „Flut von Flüchtlingen“ (wie sie Erdogan bereits vollmundig angekündigt hat) […]

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: