Clown mit Dschihadisten-Bart tot?

Wer kennt heute nicht den „Clown von Aleppo“ mit dem lustigen Dschihadisten-Bart?

Tatsächlich kannte ihn vor dem BBC-Beitrag über seinen angeblichen Tod, der von sämtlichen Medien ungeprüft weiterverbreitet wurde, kein Mensch.

Anas al-Basha, der Clown von Aleppo, ist tot. (Bild: AP)

Vor seinem angeblichen Tod erschien in den Medien, die heute so tun, als ob es sich dabei um eine hochberühmte Persönlichkeit gehandelt hätte, kein einziger Beitrag über einen „Clown von Aleppo“.

Aleppo haben die Dschihadisten ohnehin abgeschrieben.  Jetzt geht es darum, die europäischen Asyl-Staaten durch rührende Geschichten auf die neue „Flut von Flüchtlingen“ (wie sie Erdogan bereits vollmundig angekündigt hat) vorzubereiten.

Das Assad-Regime lässt gerade ganze Bus-Ladungen von entwaffneten Dschihadisten samt ihren Familien nach Idlib karren, von wo die Reise wohl gleich in die Türkei weitergehen wird.

Freies Geleit ins europäische Asyl-Mekka wird den Dschihadisten sowohl von Assad als auch von Erdogan gewährt.

Assad wird so seine Probleme los, und Erdogan bekommt neue Trümpfe zur Erpressung von Europa in die Hand.

Auch wenn Erdogan seine Muslimbrüder im Kampf um Aleppo im Stich gelassen hat, so ist man ihm doch immer wieder dankbar für die Schleusung ins Asyl-Mekka.

Europas Sozialsysteme zu plündern und dabei den Islam einzuschleppen, ist ohnehin der viel angenehmere Dschihad als der Kampf gegen arabische Diktatoren.

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9 Antworten to “Clown mit Dschihadisten-Bart tot?”

  1. American Viewer Says:

    „Der Clown von Aleppo“

    Oder wie andere sagen: „Obama“

  2. aron2201sperber Says:

  3. arprin Says:

    Woher bist du dir sicher, dass die Geschichte erfunden ist?

    Die Gruppe, in der er aktiv gewesen sein soll (Space of Hope), existiert auf jeden Fall, und es gab auch schon vor der Todesmeldung vom Clown Berichte von ihrer Arbeit:
    http://wcrc.ch/de/nachrichten/syrische-christen-schaffen-ort-der-hoffnung
    Die Todesmeldung stammt von Mitgliedern der Gruppe und von einer Person (nach eigenen Angaben sein Bruder) auf Facebook. Das kann echt sein, vor allem weil der normale bürokratische Ablauf in Syrien wohl nicht mehr funktioniert.
    Es müssen ja auch nicht notwendigerweise Geschichten erfunden werden, in Kriegen gibt es durchaus echte Tragödien.

  4. aron2201sperber Says:

    sein Bruder, der die Geschichte verbreitet haben dürfte, hatte zuvor ebenfalls keinen einzigen Tweet über die Tätigkeit seines Bruders, gebracht:

    https://twitter.com/mahmoud_basha8

  5. Paul Says:

    Diese Geschichte hat in mir eine Assoziation hervorgerufen.

    Sie erinnert mich an den Gefangenen in Deutschland, der vom SEK unter dramatischen Umständen festgenommen wurde und sich dann im Gefängnis das Leben genommen hat.

    Die Medienwellen schlugen hoch. Es entstand, auch über das Internet, ein Kontakt von Journalisten mit dem Bruder. Wenn ich mich richtig erinnere distanzierte der sich zunächst von seinem Bruder. Später nahm er eine andere Haltung ein und drohte mit Klage gegen deutsche Behörden.

    Bin ich ein Verschwörungstheoretiker, wenn ich hinter solchen Vorgängen die „Hand“ des IS sehe?

    Herzlich, Paul

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