Dschihadisten als Zivilisten

Auf einmal wurden aus Aleppos Dschihadisten lauter harmlose Zivilisten:

UN: Regimetreue Truppen erschießen 82 Zivilisten in Aleppo

(SZ)

Für die Verbreitung solcher Meldungen ist in der Regel die „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ zuständig. Dabei handelt es sich um einen Einmannbetrieb mit Sitz im England, hinter dem jedoch die Muslimbruderschaft steht.

(Osama Ali Suleiman – Betreiber der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“)

Obwohl dieser Umstand seit Jahren bekannt ist, wird die Propaganda der Muslimbruderschaft sowohl von der UNO als auch von den Leitmedien weiterhin unkritisch nachgeplappert.

Muslimbrüder geben sich selbst als dezent und verbindlich. Die Bärte der Brüder sind kaum sichtbar und die Verschleierung der Schwestern wird nicht als vorgegebene Uniformierung einer Ideologie, sondern als Teil der selbst gewählten „Persönlichkeit“ verkauft. Viele Muslimbrüder wissen nicht einmal, dass sie Muslimbrüder sind.

Wie sie in Syrien mit den radikaleren Dschihadisten Seite an Seite gegen Assad gekämpft hatten, so halten sie auch in Europa gegen die „islamophoben“ Aufnahmegesellschaften zusammen.

Das Recht auf Vollverscheierung wird in Europa nicht etwa von der Regierung Saudi-Barbariens besonders vehement vertreten, sondern von den dezent verschleierten Schwestern der Muslimbruderschaft.

Muslimbrüdern kommt die Rolle zu, den Islam als Ganzes (inkl. Burka-Salafisten) zu verteidigen.

Dabei sind die Muslimbrüder Meister der Opferhaltung und Anspruchsmentalität:

Opferhaltung und Anspruchsmetalität. Das zeichnet den Chef des sogenannten Zentralrats der Muslime aus. Er nörgelt und fordert die ganze Zeit, bietet aber selbst nichts an.

(Hamed Abdel-Samad)

Unter Trump droht jetzt allerdings ein Kurswechsel gegenüber der in den letzten Jahrzehnten speziell im Westen so erfolgreichen Bruderschaft:

Ein Tag nach dem Sieg Donald Trumps bei den Präsidentschaftswahlen in den USA verkündete sein Berater für den Nahen Osten, der gebürtige Libanese Walid Fares, dass das Gesetz für die Eintragung der Muslimbruderschaft auf die Terrorliste, das seit 2015 im Parlament vorliegt, nun zügig zum Abschluss kommen wird.

(Focus – Ralph Ghadban)

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14 Antworten to “Dschihadisten als Zivilisten”

  1. salamshalom Says:

    „Obwohl dieser Umstand seit Jahren bekannt ist, wird die Propaganda der Muslimbruderschaft sowohl von der UNO als auch von den Leitmedien weiterhin unkritisch nachgeplappert.“
    Wenn du diesen Satz nur ein wenig anpasst und modifizierst, bekommt seine richtige Richtung endgültig die Schlagseite, die er verdient:
    Es wird nicht „unkritisch nachgeplappert“. Es wird systematisch fehlinformiert. Unkritisch nachplappern ist einfach. Sechs Jahre aber nur in und aus einer Richtung zu berichten, hat Methode und ist mindestens gewollt, in vielen Fällen sogar selbst inszeniert.
    Ein schönes Beispiel ist die „Installation“ der sog. „Weißhelme“: Erst exekutieren die Islamisten Gegner (mit Video), dann setzen sie sich weiße Helme auf und „bergen“ die Opfer (gleiches Video) und später werden sie ausgezeichnet. Und dann kommt noch heraus, dass sie von englischen Geldgebern „gesponsert“ werden.
    Hinter diesen Hintergründen bekommt die „FakeNews“-Hysterie eine ganz eigene Bedeutung. Da sehen Medienanstalten ihre Felle davonschwimmen und ihr jahrzehnte langes Monument ist im Begriff einzustürzen, wie die Häuser in ostaleppiner Strassenzügen…

  2. Olaf Says:

    Auf RTL hat die Antonia aus Tirol eben von „Chica al nusra“ gesprochen, und das diese nun bedroht seien. Hört sich an wie ein Schokoriegel.

  3. besucher Says:

    Wenn die halbe US-Elite von Muslimbrüdern unterwandert wäre dann ergebe die Wahl von Trump durchaus einen Sinn…

    • aron2201sperber Says:

      wenn Trump den
      Muslimbrüdern tatsächlich auf die füsse steigen sollte, wäre die wahl absolut sinnvoll.

      dass die MB es so wollten, hat in etwa den gleichen wahrheitsgehalt wie die im Spiegel behauptete Präferenz des IS für Trump

  4. Brüderischer Beobachter | Aron Sperber Says:

    […] allerdings auch die russischen Staatsmedien nicht der Versuchung widerstehen, ebenfalls mit den Muslimbrüdern mitzuheulen, als sich die Propaganda gegen den Westen […]

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