Tschetschenen auf dem Radar gehabt?

Zunächst wurde ein Tschetschene als Verdächtiger für den islamischen Weihnachts-Terror genannt:

Laut Informationen der Zeitung „Die Welt“ soll es sich bei dem Täter mutmaßlich um einen Tschetschenen handeln. Ein Verdächtiger mit entsprechendem Hintergrund wurde festgenommen. Brisant: Tschetschenen sind unter islamistischen Attentätern sehr häufig vertreten. Der Beifahrer ist tot, so die Berliner Polizei.

(Wochenblick)

Es wäre interessant zu erfahren, ob sich die Polizei lediglich bei der Nationalität der verhafteten Person geirrt hatte, oder ob sie zunächst eine völlig andere Person auf dem Radar hatte.

Tatsächlich fanden unlängst landesweite Razzien in der tschetschenischen Salafisten-Szene statt:

Sicherheitsbehörden haben eine neue Problemgruppe im Blick: Mehr und mehr junge Tschetschenen in Deutschland radikalisieren sich und schließen sich Salafisten an. Die Razzien am Dienstag dürften nur ein Anfang sein.

(FAZ, 25.10.2016)

Das Anschlagsziel und die Umsetzung (Mord durch eine Schusswaffe, Inbetriebnahme eines Lkw, Fahrt zum Anschlagsziel) fordern einen hohen organisatorischen und logistischen Aufwand.

Täter, die entsprechend radikalisiert und organisiert sind, sowie darüber hinaus über gute Ortskenntnisse verfügen, wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Salafisten-Szene Berlins finden.

Die Kenntnisse zur Inbetriebnahme eines Lkw findet man allerdings selten bei Stadtkindern. Im Dorf, von wo die meisten Tschetschenen herkommen, können bereits Jugendliche mit Traktoren umgehen.

Der erste Verdacht entpuppt sich oft als der richtige, auch wenn Ermittlern wie beim Terror von Berlin eine andere Spur zwischenzeitlich als aussichtsreicher erscheint.

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12 Antworten to “Tschetschenen auf dem Radar gehabt?”

  1. besucher Says:

    ich denke es war ein Nazi-Dörfler aus Brandenburg der mal ein bisschen Äkschn wollte. So einen toten Polen nimmt man da gern in Kauf.

  2. besucher Says:

    Tunesische Tschetschenen vom Planeten Tatooine.

  3. Olaf Says:

    Wenn man die Fahrroute sieht, dann konnte der Terrorist den Laster nicht in der Spur halten und ist nach den ersten Metern auf dem X-mas Markt nach links ausgebrochen. Also keine Profi-LKW-Fahrer, sondern ein typisch unfähiger Musel.

    • Olaf Says:

      Da antworte ich mir mal selbst; es gibt Berichte, dass die polnische Geisel ins Steuer gegriffen hat, und deshalb der LKW nach links abdriftete. Damit hat er vielen Berlinern das Leben gerettet. Danken werden die Berliner Zecken und Islamfans es ihm (posthum) nicht.

  4. aron2201sperber Says:

    Kaukasier-Moschee in Moabit wurde heute gestürmt:

    https://www.welt.de/regionales/berlin/article160533537/Berliner-Polizei-stuermt-Moschee-Verein.html

    die vor allem für Tschetschenen-Miliz rekrutiert hatte:

    https://www.berlinjournal.biz/fussilet-33-e-v-moschee-imam-murad-atajev-30-unter-terror-miliz-verdacht-verhaftet/

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dschun%C5%ABd_asch-Sch%C4%81m

    • Olaf Says:

      Dieser Anis wurde nach der Tat vor dieser Moschee gefilmt. Das war wohl seine Hausmoschee, hier hat er sich wohlgefühlt. Ich hoffe die „Bullen“ haben vorher die Schuhe ausgezogen, denn Berlin bleibt bunt nicht braun.

    • Eloman Says:

      Der Täter soll doch angeblich verletzt sein. Der Typ vor der Moschee in dem Video bei Bild Online macht aber überhaupt keinen verletzten Eindruck.

      • Olaf Says:

        Und er hat (verletzt oder nicht) wieder 2 Staatsgrenzen problemlos passiert, bis die Mailänder ihn erlegt haben. Deutsche Polizei und Grenzen sind wohl kollabiert.

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