Tunesien und die grüne Asyl-Logik

Heute sind sogar Grüne wie Cem Özdemir über die nicht erfolgte Abschiebung nach Tunesien empört.

Gestern war das allerdings noch ganz anders und morgen werden die Grünen wohl auch wieder zu ihrer bisherigen Position, wonach Tunesien kein „sicheres Land“ sei, zurückkehren:

Marokko, Algerien und Tunesien sollen sichere Herkunftsländer werden. Die Grünen aber blockieren das Abschreckungsprojekt.

Bis zum Tag der Abstimmung im Bundesrat stand die Blockade.

(Die Welt, 12.06.2016)

Tunesien ist wohl eines der zivilisiertesten Länder der islamischen Welt. Es ist das einzige Land, in dem der „Arabische Frühling“ nicht in einen blutigen Bürgerkrieg (Syrien, Libyen) mündete bzw. zur raschen Rückkehr einer klassischen arabischen Diktatur (Ägypten) führte.

Trotz aller Fortschritte bleibt Tunesien allerdings ein islamisches Land mit den typischen Islam-Problemen, die man überall in der islamischen Welt finden kann. Auf solche Zustände hinzuweisen, gilt beim Spiegel normalerweise als islamophober Rassismus.

Wenn es jedoch dazu dient, die Asylschiene offen zu halten, darf die islamische Realität offen beschrieben werden:

Maghreb-Staaten: Sichere Herkunftsländer? Sicher nicht.

Frauen werden aber noch immer kaum gegen sexuelle Gewalt geschützt. So können Männer, die Minderjährige vergewaltigen, einer Strafe entgehen, wenn sie ihr Opfer heiraten. Lesben, Schwule und Bisexuelle werden diskriminiert. Homosexuelle Beziehungen werden mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft.

(SPON)

Weil islamische Männer ihre Frauen unterdrücken, darf Tunesien kein „sicheres Herkunftsland“ sein, und alle Tunesier bräuchten daher weiter Zugang zum deutschen Asylsystem.

Zumal das Asyl-Mekka jedoch im sündigen Westen liegt, schicken die Tunesier lieber ihre Jungs statt ihre Mädels zu uns rüber. Die islamischen Jungs verhalten sich Frauen gegenüber so, wie sie es in ihrer islamischen Kultur (Unverschleierte=Hure) gelernt haben. Dieses Verhalten zu kritisieren, wäre jedoch wiederum „rassistisch und islamophob“.

Werden dann später doch auch die Mädels nachgeholt, werden sie mindestens genauso streng unterdrückt wie daheim in der islamischen Welt – tunesische Frauen werden bei uns sogar öfter verschleiert als in Tunesien.

Obwohl die Unterdrückung der Frau zuvor als Argument für die „Unsicherheit“ Tunesiens angeführt worden war, werden nicht die unterdrückten verschleierten Frauen, sondern die Kultur der Unterdrücker geschützt.

Die meisten deutschen Feministinnen spielen bei diesem Spiel, welches die Unterdrückung der Frau in der islamischen Welt nicht beendet, sondern in unsere Welt einschleppt, aufgrund ihrer linken Verblendung willig mit.

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5 Antworten to “Tunesien und die grüne Asyl-Logik”

  1. Tunesien und die grüne Asyl-Logik — Aron Sperber | psychosputnik Says:

    […] über Tunesien und die grüne Asyl-Logik — Aron Sperber […]

  2. American Viewer Says:

    Rot-Grün in Rheinland-Pfalz hat ja schon gesagt, dass sie im Bundesrat weiter blockieren wollen. Das war damals eine Richtungswahl, das wollten die durchgeknallten Pfälzer offenbar genau so haben. Ich sage ja schon seit 1-2 Jahren, dass in Deutschland Grün-Rot-Schwarz regiert und nicht „nur“ Schwarz-Rot.

    Der aktuelle Föderalismus sowohl in Amerika als auch in Deutschland ist fast nur noch schädlich. Man sieht gar nicht mehr genau, wer für was genau verantwortlich ist, alle Seiten regieren irgendwie gleichzeitig, damit sind aber auch alle etablierten Parteien insgesamt für die aktuelle Politik verantwortlich, was im Umkehrschluss bedeutet, dass alle etablierten Parteien auf einmal abgewählt werden, wenn die Menschen mal einen echten Politikwechsel wollen. So erkläre ich mir zum Beispiel auch die Siege von UKIP und Trump.

    Schöne Weihnachten übrigens und komm‘ gut rüber ins neue Jahr!

  3. DerLeopard24 Says:

    Im Bezug auf das Verhalten der Grünen erinnere ich daran, dass diese Partei seit Jahrzehnten mit dem Slogan „Sicher ist nur das Risiko“ Stimmung gegen die Kernenergie macht. Gleichzeitig haben dise Leute kein Problem damit, hunderttausende von Menschen aus dysfunktionalen und kriegsgeplagten Ländern ohne Sicherheitsüberprüfung (!) ins Land zu lassen. Das fordert in den USA etwa nichtmal Bernie Sanders.

    Finden sie den Fehler.

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