Wie gelangte Anis Amri nach Europa?

Wie war der Terrorist von Berlin vor fast 6 Jahren nach Europa gelangt?

Er hatte wie Zehntausende andere junge Männer die aufgrund der revolutionären Wirren herrschende Anarchie in seiner Heimat dazu ausgenützt, um sich nach Lampedusa schleusen zu lassen.

Die italienische Regierung hatte damals angeboten, die tunesische Übergangsregierung gegen die kriminellen Schleuser zu unterstützen. Dafür wurde sie jedoch vom tunesischen Regierungssprecher Taieb Baccouche als „rassistisch“ abgekanzelt:

Die tunesische Regierung wies am Sonntag den Vorschlag Italiens zurück, eigene Polizisten in das nordafrikanische Land zu entsenden, um den Flüchtlingsstrom einzudämmen.

Der Sprecher der tunesischen Regierung, Taieb Baccouche, sagte dem Fernsehsender al-Arabija, der italienische Vorschlag sei „inakzeptabel“. „Das tunesische Volk lehnt die Stationierung ausländischer Soldaten auf seinem Gebiet ab“, sagte er und fügte hinzu, die Kontrolle der eigenen Küsten liege bei den tunesischen Behörden.

Italiens Innenminister Roberto Maroni hatte angekündigt, er werde das Außenministerium in Tunis um eine Erlaubnis für den Einsatz italienischer Polizisten auf tunesischem Territorium ersuchen. Die Beamten sollten verhindern, dass weitere Flüchtlinge sich auf den Weg nach Europa machten. Zudem sagte er, das tunesische System sei dabei „zusammenzubrechen“.

Baccouche erklärte daraufhin, die Äußerungen Maronis seien nicht überraschend, da sie von einem Minister der „rassistischen extremen Rechten“ kämen.

(SPON, 14.02.2011)

Flucht nach Italien: Hoffnung auf ein besseres Leben

 

Selbstverständlich erklärte sich die damalige deutsche Regierung nicht mit den italienischen „Rassisten“ solidarisch, sondern rümpfte über die „überforderten“ Italiener die Nase.

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6 Antworten to “Wie gelangte Anis Amri nach Europa?”

  1. Wie gelangte Anis Amri nach Europa? — Aron Sperber | psychosputnik Says:

    […] über Wie gelangte Anis Amri nach Europa? — Aron Sperber […]

  2. American Viewer Says:

    Was auffällt: In Griechenland und Italien scheint es wenigstens ab und an noch echte Gefängnisstrafen zu geben. Amri war wohl immerhin 4 Jahre im Gefängnis in Italien und der Freiburger Superflüchtling hatte in Griechenland gleich 10 Jahre bekommen, für eine Tat, für welche man in Deutschland in seinem „jugendlichen“ Alter wahrscheinlich überhaupt keine erwähnenswerte Strafe bekommen hätte.

    Europa hätte natürlich die Macht das Mittelmeer – und sogar die Küsten Nordafrikas – komplett zu kontrollieren.

    Wie zu Zeiten der Barbaresken ist man dafür allerdings zu zerstritten, zu schwach und zu degeneriert – und lässt sich von einem eigentlich hundert Mal schwächeren Nordafrika auf der Nase herumtanzen. Das gleiche gilt im Umgang mit der Türkei.

  3. Olaf Says:

    Er lief übers Meer, verlor dabei seinen Pass und konnte sein Handy retten. Was soll also diese rexploplistische Fragerei? Die Göring hat schon recht, Gehirn abschalten, Grüne wählen, sonst nichts jetzt!!
    PS: Wenn dieser Anis dem BRD-Amt gesagt hätte, sein Name sei Micky Maus, dann würde jetzt alle Welt über Micky Maus den Terroristen sprechen;)

    • American Viewer Says:

      Fehlt noch der obligatorische Tweet von Künast:

      „Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!“

      Und die tausend Anzeigen der deutschen Politiker jeden Monat, weil nicht jeder Kommentar über diese Leute positiv ausfällt.

      Die deutschen Polizisten und Staatsanwälte sollen gefälligst nichts Wichtigeres zu tun haben, als sich um die Befindlichkeiten dieser verlogenen Spezies zu kümmern.

      Bald ist Facebook auch gleichgeschaltet, ganz nach Kauders Motto: Wenn das Netz weiter lügt, ist mit Freiheit Schluss.

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