Archive for 13. Januar 2017

Merkels „Syrer“ statt „Nafris“ am Bahnhof

Januar 13, 2017

Die Kölner Polizei hat ihre Angaben zur Nationalität der an Silvester am Hauptbahnhof kontrollierten jungen Männer korrigiert. Unmittelbar danach hatte die Polizei gesagt, es habe sich bei den 650 überprüften Personen überwiegend um Nordafrikaner gehandelt.

Zwei Wochen später ergibt sich nun ein anderes Bild. Demnach stammten die überprüften Männer laut ihren mitgeführten Papieren zu einem großen Teil aus dem Irak, aus Syrien und Afghanistan, aber nur zu einem geringen Teil aus Nordafrika.

(SPON)

Ist das wirklich neu?

Auch im letzten Jahr entpuppten sich die „Nordafrikaner“ bei genauerem Hinsehen als „Syrer“ (natürlich ohne gültige syrische Reisedokumente):

Rund 100 dieser Personen seien kontrolliert worden; etliche von ihnen seien der Wache zugeführt und in Gewahrsam genommen worden. Bislang hat die Kölner Polizeispitze nicht berichtet, dass die Polizei Täter festnahm oder in Gewahrsam nahm. Die Personenkontrollen ergaben, berichten Kölner Polizisten weiter: „Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer.“

(Die Welt, 07.01.2016)

Warum wurden die Männer vom letzten Jahr so hartnäckig als „Nordafrikaner“ etikettiert?

Als „Syrer“ wären es Merkels Syrer gewesen.

Und die deutschen Medien hatten sich bekanntlich einheitlich hinter Merkels Asylpolitik gestellt.

Hätte man zugegeben, dass es sich bei den Tätern von Köln um die Willkommen geheißenen „Syrer“ gehandelt hatte, wäre das einem Eingeständnis der eigenen Fehleinschätzung gleichgekommen.

 

Wieder nach Afghanistan, oder was?

Januar 13, 2017

„Wir wollen Frieden, aber wenn die Tschetschenen Probleme wollen, dann kriegen sie Probleme.“ Handfeste Gründe für den Konflikt kann auch er nicht nennen. Für Rahim ist es die Perspektivenlosigkeit, die viele Afghanen in Probleme treibt. „Es gibt keine Schule, keine Beschäftigung. Wir haben keine Eltern, wir sind alleine gekommen“, sagt Rahim. Es gibt beim AMS keine Arbeit. Wir müssen spazieren gehen, manche trinken. Gibt es keine Beschäftigung, kommt es zu Schlägereien.“

Sein Freund Mikmatullah stimmt zu: „Alles ist verboten. Herumsitzen ist verboten, Hauptbahnhof ist verboten, Afghanen sind verboten“, sagt er. „Wo sollen wir denn hingehen? Wieder nach Afghanistan, oder was?“

(Kurier)

Was sonst?

Statt sich aus Perspektivenlosigkeit in Österreich mit Tschetschenen zu prügeln, könnten die offensichtlich sehr wehrfähigen jungen Männer ihrem eigenen Land in der afghanischen Armee dienen.

Auch vielen Tschetschenen würde eine Rückkehr in die Heimat überhaupt nicht schaden.

In Tschetschenien leben Tschetschenen wesentlich normaler als im Asyl-Exil.

Erst im Exil entwickeln Tschetschenen einen völlig übersteigerten islamistischen Nationalismus und führen sich so auf wie kleine Diktatoren.