Der nützliche Jürgen des IS

Liebe Freunde, ich hätte nicht geglaubt, dass sich ein US-Präsident so schnell zum nützlichen Idioten des IS machen könnte. Über Trumps anti-islamische Aktionen freuen sich nicht nur islamophobe Rassisten. Sondern fast noch mehr der IS.

JT

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Text

Trump und der IS sind natürlich nur Photoshop.

Todenhöfer und der IS sind hingegen Realität.

Wen sieht der selbsternannte IS-Experte Jürgen Todenhöfer als die ultimativen Verbündeten im Kampf gegen den „unislamischen Terror“ an?

SALAFISTEN GEGEN DEN TERROR?

Liebe Freunde, der IS hat zum Mord an dem Salafisten Pierre Vogel aufgerufen. Vogel und ich sind selten einer Meinung. Doch in einem Punkt stimmen wir überein: Terrorismus ist unislamisch und feiger Mord. Viele unserer Politiker wissen nicht, dass 90% der 8.500 deutschen Salafisten Gewalt und Terrorismus ablehnen. Bietet das nicht Chancen für ein breites ‚Anti-Terror-Bündnis‘ in Deutschland? Ich habe Pierre Vogel hierzu 5 Fragen gestellt.

Euer JT

Nicht jeder Salafist ist ein Terrorist. Aber jeder islamische Terrorist war in den letzten Jahren Salafist.

Salafisten-Szenen sind das Umfeld, aus dem Al Qaida und der IS ihre Leute rekrutieren.

Dass sich islamische Sekten trotz aller Gemeinsamkeiten auch untereinander bedrohen und ermorden, beweist nicht die Friedfertigkeit von Pierre Vogels Fraktion, sondern es zeigt den Fanatismus der verschiedenen islamischen Sekten auf, die sich allerdings alle die gleiche radikale Ideologie teilen.

Auch Nazis hatten sich in der „Nacht der langen Messer“ gegenseitig ermordet. Viele Nazis waren außerdem nur Mitläufer.

Nach Todenhöfers Logik müssten daher auch Nazis die idealen Verbündeten im „Kampf gegen Rechts“ sein.

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20 Antworten to “Der nützliche Jürgen des IS”

  1. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  2. aron2201sperber Says:

    Fast die gesamte islamische Welt liefert täglich den Beweis der Unvereinbarkeit von Islam und Demokratie.

    Selbst die Länder, die wie die Türkei lange Zeit demokratisch waren, entwickeln sich durch das Erstarken des politischen Islam zu Diktaturen ohne Grundrechte wie Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit zurück.

    Todenhöfer führt in Deutschland gut integrierte Muslime als Beweis für die Integrierbarkeit des Islam an.

    Muslime können sich natürlich sehr wohl in die Demokratie integrieren, aber nur wenn sie den Islam als politische Ideologie aufgeben.

    Auch Deutsche wurden zu perfekten Demokraten, nachdem sie ihre Nazi-Ideologie hinter sich gelassen hatten.

    Todenhöfer setzt jedoch Muslime mit dem Islam gleich, der eben nicht nur eine Religion, sondern für viele Muslime (auch in Deutschland) eine mit der Demokratie unvereinbare politische Ideologie ist.

  3. aron2201sperber Says:

    das Foto mit dem „islamischen Glaubensbekenntnis“ ist übrigens nachweislich echt:

    https://www.op-online.de/hessen/facebook-entschuldigt-sich-ismail-tipi-5297370.html

    im September 2014, als es aufgenommen wurde, waren die IS-Symbole auch noch nicht verboten

  4. American Viewer Says:

    Wenn selbst Todenhöfer angibt, dass in DL um die 1000 Salafisten frei herumlaufen, die Gewalt und Terror unterstützen, dann muss die Realität wirklich schlimm sein.

  5. salamshalom Says:

    Während viele ihre Augen bloß auf Richtung Europa lenken, entgeht den Meisten das wirklich interessante, brutale Ränkespiel.
    Wer ist schon Todenhöfer (alias Hodentöter)? Ein Mann aus der ehemaligen Politik, der einiges an gefährlichen Abenteuern vorzuweisen hat, welche ihm keiner mehr nehmen kann, und die sein Wirken begründen. Er hat seine Fans, und er hat seine Kritiker. Aber im großen Stil was verändern, wird er Kraft seiner verhätnismäßig überschaubaren gesellschaftlich-politischen Position nicht können.
    Unser rorblonder Trump (alias Wischmop) aus Übersee hat auch so seine „Abenteuer“, die ihn zu dem gemacht haben, was er jetzt ist. Und auch er hat seine Fans und seine Kritiker. Der Unterschied: Er ist Präsi der Vereinigten Staaten und durch seine Entscheidungen kann und könnte sich viel ändern.
    Also für mich spielt sich das wirklich Interessante aktuell nur in den USA ab. Neuester Coup: Ein Bundesrichter kippt seinen Islambann. Die Airlines kassieren im großen Stil ihre Reisewarnungen.
    Viele Fortsetzungen im kurzweiligen Übersse-Theater werden folgen. Mit Sicherheit.

    • Olaf Says:

      Todenhöfer ist Islamist, Trump ist Anti-Islamist, also ich seh da einen Unterschied. Gottseidank hat Trump mehr Macht als Todi, und ich hoffe doch, dass er dem Merkel-Regime Feuer unter dem Islam-Hintern machen wird.

      • besucher Says:

        Religionen sind Trump aber so etwas von egal. Er glaubt nur an “The Art Of the deal“ .

      • salamshalom Says:

        „Todenhöfer ist Islamist“
        Der König von Saudiarabien und der König von Qatar auch. Hat irgendwer drüben ein Problem damit?

        „Trump ist Anti-Islamist“
        Vor allem ist Trump inklusive seiner rührselig-absurden Crew Anti-faktisch.

        „Gottseidank hat Trump mehr Macht als Todi“
        Allerdings. Und er sorgt auch für viel mehr lustige Nachrichten.

  6. besucher Says:

    Komischerweise hat the Donald pauschal Staatsbürger aus den besagten Ländern an der Einreise gehindert (auch Doppelstaatler).
    Mit den Wahabiten aus Saudi-Arabien, VAE und den Muslimbrüdern aus Katar und der Türkei hat er anscheinend keine Probleme… because: It’s the business, stupid.

    Verlogen bis ins Mark dieser Mensch, das isser!

    • aron2201sperber Says:

      Die Saudi Barbaren suchen allerdings nicht um Asyl an, sondern kommen mit einen ordentlichen Visum.

      Sehr gut finde das bei uns geplante Burka Verbot, das auch für Saudi Barbaren gelten wird

      • besucher Says:

        Soweit ich weiß gilt dieses Verbot in Bezug auf den internationalen Terrorismus. Terroristen aus Saudi-Arabien werden wohl auch an ein Visum kommen, da seh ich kein Problem.

      • salamshalom Says:

        Es geht nicht ausschliesslich um Asyl, es geht um Einreise.
        Vielleicht kann mir ja einer mal kurz erklären, wieso die innere Sicherheit der USA steigt, wenn Muselmanen aus Syrien, dem Irak oder dem Iran ausgesperrt werden, Muselmanen aus Qatar, Saudiarabien und Ägypten aber passieren düfen?!

      • Eloman Says:

        Hatte nicht Obama die Liste in der Schreibtischschublade vergessen? Ich meine da so etwas gehört zu haben.

      • salamshalom Says:

        Ja, hatte er. Den (furchtbar bescheuerten) Erlass durfte dann aber Trumpboy aktivieren.

  7. besucher Says:

    Trump fängt jetzt an Bundesrichter zu beleidigen die nicht nach seiner Pfeife tanzen. Vor solch einem Möchterngern-Autokraten brauch man Null Respekt zu haben.

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