FC Qatar Airways : FC Fly Emirates

Habe gerade Qatar Airways gegen Fly Emirates geschaut. Jene arabischen Länder hätten ihr Geld statt für den europäischen Fußball auch für die arabische Flüchtlingskrise ausgeben können. Europa hätte sogar darauf bestehen müssen, wenn nicht komplette Nullen wie Merkel und Schulz das Sagen gehabt hätten.

Barcelona ist zwar der geilere Club als Paris. Dafür ist Qatar ist für mich eindeutig das widerlichere Land als die Emirate.

Erstens hatte Qatar im syrischen Bürgerkrieg von allen Golfstaaten die aktivste Rolle eingenommen.

Zweitens prangert Qatar mit seinem Muslimbruder-Sender Al-Jazeera auch noch die islamophobe Asylpolitik des Westens an, während man selbst keinen einzigen flüchtigen Bruder aufgenommen hat.

Die Emirate halten wenigstens den Mund und begnügen sich damit, mit ihren Petrodollars zu protzen.

Bildergebnis für air qatar fly emirates barcelona

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32 Antworten to “FC Qatar Airways : FC Fly Emirates”

  1. besucher Says:

    Und Rolex-Kalle hat sich von den Kataris Uhren schenken lassen.

  2. kroraina Says:

    moderner Sklavenhandel, der neben der, einzig in arabischen Ländern noch bestehenden traditionellen Sklaverei, besteht.

    • aron2201sperber Says:

      bei Barca wäre ich trotz Qatar gerne gut bezahlter „Sklave“

      • Olaf Says:

        Draxler wollte kein freier Wolfsburger mehr sein, sondern Pariser Sklave. Da ist doch Geld im Spiel, Wallraff sollte sich als Profi verkleiden und ermitteln.

      • heinzelmann Says:

        aron: Respekt, Du magst Fussball, hätte ich nicht gedacht, obwohl, wird auch in den USA immer sehenswerter und beliebter, liegt auch an den Latinos! Meiner Ansicht nach wurde Paris etwas verschauckelt, hat aber auch zu früh das Spielen aufgegeben! Ich möchte, dass die Mannschaft, zu der ich halte, gewinnt, müssen nicht toll spielen! Hofffe, dass Bayern, Juve oder Atletico Real und Barca schlagen , die Engländer gewinnen eh nicht, haben auch nichts Eigenes mehr im Sport!

    • besucher Says:

      so lange es genug Leute gibt die so denken darf man sich über die Islamisierung nicht beschweren.

    • besucher Says:

      Wolfsburg, die Stadt des KdF-Wagens?

  3. arprin Says:

    Etwas off-topic, wäre aber ziemlich bedeutend, wenn es stimmt:
    https://www.welt.de/politik/ausland/article162703581/Hamas-will-Grenzen-von-1967-akzeptieren.html

    • aron2201sperber Says:

      hatte es auch schon hier gelesen:

      http://www.haaretz.com/middle-east-news/palestinians/1.775939

      die Hamas will sich angeblich auch von der Muslimbruderschaft lösen.

      es ist ja aber die Hamas, wegen der man der Muslimbruderschaft auch in den letzten Jahren unterstellen kann, eine Terrororganisation zu sein – und nicht umgekehrt.

      die MB bleibt samt Hamas eine Bewegung, deren Endziel ein Islamischer Staat mit Scharia als Gesetz ist.

    • salamshalom Says:

      Wer hätte gedacht, dass der cleverere Zug ausgerechnet von dieser Organisation kommt?
      Sollte an dieser Meldung tatsächlich was dran sein (atimes hat auch darüber berichtet) und sollte die Hamas ihre Reihen bezüglich dieses Vorhabens auch gegen alle Widerstände geschlossen halten können, dann würde der Druck endgültig in Tel Aviv liegen.
      Denn mit allen Gefahren und Bedrohungen können sie dort leben, ja sie brauchen sie sogar zur Legitimation ihrer Politik, aber auf ein ernstgemeintes Entgegenkommen des großen palästinensischen Feindes waren sie nicht vorbereitet. Tut sich also wieder was historisches in diesen historischen Zeiten? Es bleibt äußerst spannend…

      • arprin Says:

        Denn mit allen Gefahren und Bedrohungen können sie dort leben, ja sie brauchen sie sogar zur Legitimation ihrer Politik, aber auf ein ernstgemeintes Entgegenkommen des großen palästinensischen Feindes waren sie nicht vorbereitet.

        Quatsch, wenn die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennen und keine Raketen mehr nach Israel schießen würde, hätte Israel kein Problem damit. Niemand in Israel will sich ständig um Gaza „kümmern“, weder mit der ökonomischen Versorgung noch mit den Militäroperationen.
        Die Hamas will, selbst wenn die jüngsten Berichte stimmen sollten, auch weder das Existenzrecht Israels anerkennen noch von der Gewalt abschwören (und von ihrer Scharia-Idelogie schon gar nicht). Es wäre dennoch bedeutend, wenn sie ihren Anspruch auf das gesamte Gebiet Israels aufgeben würden. Deshalb wird aber noch lange kein Frieden ausbrechen, es gibt ja noch nichtmal Frieden mit der Fatah.

      • salamshalom Says:

        „Quatsch, wenn die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennen und keine Raketen mehr nach Israel schießen würde, hätte Israel kein Problem damit. “

        Quatsch. Israel ist primär selbst in der Pflicht, Schritte vorwärts in Richtung Kompromiss und Deeskalation zu machen. Aber Israel schafft es nicht:
        (…) „Die Angst vor dem Frieden ist zum gemeinsamen Nenner der politischen Positionen in Israel geworden“. Wichtige Sozialisationsagenturen, wie das Bildungssystem und die Medien, leisteten auch ihren Beitrag zur Verbreitung und Verfestigung von zwei Botschaften: einerseits der „Friedensideologie“, die besagt, dass der Frieden ohnehin unerreichbar sei, und andererseits des „Sicherheitsmythos“, in dessen Logik die Fortsetzung von Konflikt und Kampf unvermeidlich ist.“

        Sehr schön nachzulesen bei:
        M. Zimmermann, Angst vor dem Frieden.

      • arprin Says:

        Du glaubst, wenn die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennen und keine Raketen mehr nach Israel schießen würde, würde Israel trotzdem die Hamas bombardieren? Weil „die Medien“ den Mythos verbreiten, dass „Frieden unerreichbar ist“?
        Gut, das kannst du dann glauben, ist aber Schwachsinn. Israel hat sich 2005 aus Gaza zurückgezogen und würde liebend gerne nichts mehr mit der Gegend zu tun haben. Aber wahsrcheinlich glaubst du auch, dass der Rückzug nur der erste Schritt zur kompletten Eroberung Gazas war. 🙂

      • salamshalom Says:

        Ach, machen wir es doch mal konkret, wenn du israelische Eigenanalyse so witzig findest:

        Wenn die Hamas, Fatah, die PLO, mit einem Wort die Palästinenser, keine „Raketen mehr auf Israel werfen“ und sie dafür in einen Friedensplan basierend auf die Grenzen von 1967 einnicken… dann reagiert Israel wie?
        Einsattenlösung mit 67er Aussengrenze? Zweistaatenlösung mit Rückgabe aller besiedelten Gebieten? Jerusalem?

        Dann, mein lieber arprin, geht es rund in der Knesset.
        Aber ohne diese elementare Auseinandersetzung, die eines Tages kommen muss und kommen wird, wird es keinen Frieden geben.

        Bibi und sein Team und die gesamte zionistische Rechte sind daher aktuell noch recht froh, dass es seitens der Palis so viel „Agitation“ gibt. Und um die Sache am Laufen zu halten, siehe empfohlenes Buch, wird die Feindesfront immer akkurat
        am Siedepunkt gehalten. Die Hizbullah, die Iraner, Gazza, Assad…

      • arprin Says:

        Wenn die Hamas, Fatah, die PLO, mit einem Wort die Palästinenser, keine „Raketen mehr auf Israel werfen“ und sie dafür in einen Friedensplan basierend auf die Grenzen von 1967 einnicke

        Nirgendwo dürfte der Satz „Wenn das Wörtchen wenn nicht wär‘, wär‘ mein Vater Millionär“ besser passen als hier.

        Salamshalom, erstmal sollte der Bericht durch die Realität bestätigt werden, das ist schon unsicher genug. Dann ist noch lange nicht geklärt, ob die Hamas die Raketen auf Israel einstellt. In den letzten Monaten gab es eher Berichte, dass die Hamas schon den nächsten Krieg plant. Soviel dazu.

        Wenn die Palästinenser aber tatsächlich mal die Waffen niederlegen, ist doch mehr als klar, dass es einen Gebietstausch geben wird (Israel bekommt jüdische Siedlungen in der Westbank, Palästina einige arabische Gegenden in Israel), wie bei allen bisherigen Verhandlungen vorgeschlagen wurde. Es werden nicht alle 200.000 Siedler (oder 500.000, je nachdem wie man zählt) vertrieben werden, und sie werden auch nicht in einem Palästinenserstaat leben, weil die Palästinenser ihren Staat nach eigenen Angaben judenrein halten wollen. Somit ist die dritte Alternative klar. Doch das größte Friedenshindernis sind nicht die Siedlungen, sondern die Hamas-Raketen. Zumal die Hamas und Fatah sich ja auch erstmal darauf einigen müssten, eine gemeinsame palästinensische Regierung zu haben, die überhaupt einen für alle Palästinenser geltenden Friedensvertrag verhandelt …

      • salamshalom Says:

        „Es werden nicht alle 200.000 Siedler (oder 500.000, je nachdem wie man zählt) vertrieben werden, und sie werden auch nicht in einem Palästinenserstaat leben, “
        Sehr schön. Da geht der Druck schon los. 200.000, 280.000, 350.000 oder doch 500.000…
        Aber genau diese heiligen Kühe, die auch noch völkerrechtswidrig auf der Weide stehen, oder besser, auf palästinensischer Weide, müssen geschlachtet werden, damit die Voraussetzungen geschaffen werden können, dauerhaften Frieden zu erzielen. Es wird Israel sehr weh tun, aber diesen Schmerz muss es aushalten. Frieden ist das kostbarste Gut. Und du musst was geben, um was zu bekommen. Und sei es die Rückgabe illegal einverleibten Grund und Bodens. Wenn Israel mit der Siedlungspolitik weitermacht, werden es noch schmerzhaftere Zahlen sein. Die Taktik „Fakten schaffen“ wird zu einem großen Teil auf die eigenen Füße zurückfallen. Das war doch von Anfang an jedem klar.

        „Doch das größte Friedenshindernis sind nicht die Siedlungen, sondern die Hamas-Raketen.“
        Genau so argumentiert doch die Zio-Junta. Nachzulesen bei M. Zimmermann 😉

  4. arprin Says:

    Aber genau diese heiligen Kühe, die auch noch völkerrechtswidrig auf der Weide stehen, oder besser, auf palästinensischer Weide, müssen geschlachtet werden, damit die Voraussetzungen geschaffen werden können, dauerhaften Frieden zu erzielen.

    Nein. Damit es Frieden zwischen Israel und Palästina gibt, muss als Erstes die Hamas das Existenzrecht Israels anerkennen. Das ist die absolute Grundvoraussetzung. Ohne das geht gar nichts. Ohne das ist jede Verhandlung obsolet. Ein echter Friedensvertrag zwischen Israel und Palästina kann nicht nur Israel und die PLO/Fatah beinhalten, sondern muss auch die Hamas beinhalten, da diese in Gaza herrscht. Damit die Hamas Frieden mit Israel schließt, müssen sie das Existenzrecht Israels anerkennen. Wie kann es Frieden geben, wenn die eine Seite nichtmal die Existenz der anderen anerkennen will?

    Deswegen ist es ja auch bedeutend, wenn die Hamas tatsächlich ihre Position relativieren sollte, auch wenn es nur ein erster Schritt wäre. Du selber hast den Bericht ja auch als bedeutend eingeschätzt, also kannst du auch nicht behaupten, dass nur die Lösung der Frage der Siedlungen Voraussetzung für Frieden ist. Nein, die Frage des Existenzrecht Israels ist schon von größerer Wichtigkeit – bevor diese Frage geklärt ist, ist jede „Friedensverhandlung“ reiner Zirkus.

    Und zu den Siedlungen solltest du, wenn du auch nur ein bisschen über die Verhandlungen weißt, die es zwischen Israel und palästinensischen Vertretern gab, genau wissen, dass ein Gebietstausch die Lösung sein wird. Die Siedlungen machen deutlich weniger als ein Zehntel der Westbank aus und können leicht gegen derselben Größe entsprechenden arabischen Gegenden in Israel eingetauscht werden. Wie dieser Tausch geregelt wird, war bis jetzt immer der Verhandlungspunkt. Die heilige Kuh „Grenzen von 1967“ muss geschlachtet werden. Es wird dir und vielen Antisemiten sehr weh tun, aber diesen Schmerz müssen du und sie aushalten. Frieden ist das kostbarste Gut. Und man muss was geben, um was zu bekommen. Und sei es die Anerkennung der jüdischen Siedlungen. Aber nicht vergessen: Bevor man über Siedlungen redet, muss das Existenzrecht Israels anerkannt werden. Alles der Reihe nach. Frieden kann nur verhandelt werden, wenn man die Existenz des Gegenüber anerkennt – sind wir uns da einig?

    „Doch das größte Friedenshindernis sind nicht die Siedlungen, sondern die Hamas-Raketen.“
    Genau so argumentiert doch die Zio-Junta. Nachzulesen bei M. Zimmermann

    Wie schon oben dargelegt: Wer die Frage nach dem Existenzrecht Israels als zweitrangig gegenüber der Frage der Siedlungen darstellt, hat nicht die geringste Ahnung vom Konflikt. Die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern beschränken sich seit 2005 nahezu ausschließlich auf Kämpfe zwischen Israel und der Hamas und haben nichts mit Siedlungen zu tun (und wer glaubt, dass es der Hamas bei ihren Raketen um „Rache für die Siedlungen in der Westbank“ geht, sollte dann erklären, warum die Hamas auch während eines 10-monatigen Siedlungsstopps 600 Raketen auf Israel schoss und sie Tel Aviv auch als illegale Siedlung ansehen). Bevor man über Siedlungen redet, muss das Existenzrecht Israels anerkannt und die Hamas-Raketen eingestellt werden.

    • salamshalom Says:

      Genau deswegen gibt es keinerlei Bewegung im Friedensprozess.
      Wenn Landraub als nicht relevant für Friedensverhandlungen angesehen wird, wird Raketenbeschuß wohl auch nicht relevant sein…

      • arprin Says:

        Genau deswegen gibt es keinerlei Bewegung im Friedensprozess.
        Wenn das Nicht-Anerkennen des Existenzrecht Israels als nicht relevant für Friedensverhandlungen angesehen wird, wird der Siedlungsbau wohl auch nicht relevant sein …

      • salamshalom Says:

        Genau deswegen wird Israel jetzt von dem Vorstoß der Hamas unter Druck gesetzt. Droht da eine Anerkennung des Existenzrechtes unter angegebenen Voraussetzungen? Was macht Israel? Es muss reagieren und anbieten. Eh schon arabisch-besiedelte Gebiete als „Tausch“ gegen Landraub wird wohl kaum ein seriöses Angebot sein. Vielleicht beharrt der Pali dann ja auf das Rückkehrrecht der palästinesischen Diaspora… was bietet Israel dann an 😉 ?
        Israel hat so viel genommen, dass es nicht umherkommt, viel zurückgeben zu müssen. Das kannst du drehen und wenden wie du willst.
        Du willst doch nicht den anderen Deal verwirklicht sehen: Mehr Landraub, größere Raketen !?.

  5. arprin Says:

    Genau deswegen wird Israel jetzt von dem Vorstoß der Hamas unter Druck gesetzt.

    Der Vorstoß, der erst durch die Realität bestätigt werden muss … Und solange bleibt das Nicht-Anerkennen des Existenzrecht Israels nach wie vor das größte Friedenshindernis.

    Eh schon arabisch-besiedelte Gebiete als „Tausch“ gegen Landraub wird wohl kaum ein seriöses Angebot sein.

    Selbstverständlich ist das ein seriöses und sehr großzügiges Angebot! Diese arabisch besiedelten Gegenden sind israelisches Staatsgebiet. Wenn Israel auf sie verzichtet ist das ein sehr großes Entgegenkommen.

    Vielleicht beharrt der Pali dann ja auf das Rückkehrrecht der palästinesischen Diaspora… was bietet Israel dann an 😉 ?

    Falls das ernst gemeint war: Das Rückkehrrecht ist für Israel so verhandelbar wie für Palästina die komplette Annektion der Westbank. Niemals werden 5 Millionen Palästinenser nach Israel einwandern dürfen. Es wird hier kein Angebot geben, die Palästinenser werden sich mit einer kleinen, symbolischen Zahl von Rückkehrern und/oder Entschädigungszahlungen zufrieden geben müssen.

    • salamshalom Says:

      „Der Vorstoß, der erst durch die Realität bestätigt werden muss … Und solange bleibt das Nicht-Anerkennen des Existenzrecht Israels nach wie vor das größte Friedenshindernis.“
      Wir spekulieren ja über die Tatsache, was passiert, wenn…

      „Selbstverständlich ist das ein seriöses und sehr großzügiges Angebot! Diese arabisch besiedelten Gegenden sind israelisches Staatsgebiet. Wenn Israel auf sie verzichtet ist das ein sehr großes Entgegenkommen.“
      Das siehst du und Bibi vielleicht so, aber sicher nicht die zehnzausende Zwangsenteigneten Palästinenser.
      Eigener Grund und Boden ist nun mal eigener Grund und Boden. Israel muss erst wieder basale Standards erlernen. Wie ein Kleinkind: Den Unterschied zwischen „mein“ und „dein“.

      „Falls das ernst gemeint war: “
      Aber Hallo. Ist absolute Verhandlungsmasse. Du erinnerst dich? FriedensDEAL? Da kommt alles auf den Tisch. Siedlungen, Existenzrecht, Grenzen, Wasserversorgung, Raketen, Militär, Vertriebene… alles!

      „Niemals werden 5 Millionen Palästinenser nach Israel einwandern dürfen. Es wird hier kein Angebot geben, die Palästinenser werden sich mit einer kleinen, symbolischen Zahl von Rückkehrern und/oder Entschädigungszahlungen zufrieden geben müssen.“
      Tja 😉
      Ich sag doch… ein echtes Friedensangebot setzt Israel unter ungeheurem Druck! Und verlangt einschneidende Kompromisse ab. Kein Flickwerk, keine Symbolik. Keine Fleischbröckchen von oben herab. Augenhöhe ist dann evident.
      Erst der genaue Blick auf das, was Israel blühen könnte, zeigt doch, wie weit sich dieser Staat mit diesem System in den letzten Dekaden an den Palästinensern vergangen hat.

  6. arprin Says:

    Wir spekulieren ja über die Tatsache, was passiert, wenn…

    Und über den Status Quo. Nämlich der Tatsache, dass derzeit das Nicht-Anerkennen des Existenzrecht Israels das größte Friedenshindernis ist, nicht die Siedlungen.

    Eigener Grund und Boden ist nun mal eigener Grund und Boden.

    Genau den will Israel mit den Palästinensern tauschen. Die Israelis geben Teile ihres Grund und Bodens zu Palästina, und Palästina gibt Teil seines Grund und Bodens zu Israel – das nennt man „Kompromiss“. Zumal man wahrlich nicht behaupten kann, dass sich die Palästinenser immer fehlerlos verhalten haben und sie deshalb zwangsläufig die „Verlierer“ bei einem Kompromiss wären.

    Aber Hallo. Ist absolute Verhandlungsmasse.

    Ist es natürlich nicht. Niemand kann seinen Flüchtlingsstatus vererben, und schon gar nicht über mehrere Generationen. Falls es überhaupt ein Rückkehrrecht gäbe, nur für die, die tatsächlich 1948 geflohen sind. Aber es redet auch keiner von einem Rückkehrrecht für die jüdischen Flüchtlinge aus den muslimischen Ländern, die nach 1948 vertrieben wurden (deren Anzahl nicht kleiner war als bei den Palästinensern):
    https://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_exodus_from_Arab_and_Muslim_countries
    Warum sollten dann die Palästinenser von 1948 ein Rückkehrrecht zugesprochen bekommen?

    Und es ist schön, wie du nebenbei deine Visionen durchblicken lässt. Du wünschst dir also 5 Millionen Palästinenser in Israel. Das wäre natürlich das Ende des Staates Israel. Wenn du dir die Vernichtung Israels wünscht, weil du den ganzen Staat als großes Unrecht ansiehst, warum redest du dann von „Frieden zwischen Israel und Palästina“? Sei doch zumindest ehrlich und sage, so wie du es schon immer wieder andeutest, dass in dem von dir gewünschten „Frieden“ Israel als Wiedergutmachung für das ganze Unrecht der letzten 70 Jahre verschwinden soll und sie daran „selbst Schuld“ sind.

    • salamshalom Says:

      „Und es ist schön, wie du nebenbei deine Visionen durchblicken lässt. Du wünschst dir also 5 Millionen Palästinenser in Israel. Das wäre natürlich das Ende des Staates Israel. Wenn du dir die Vernichtung Israels wünscht, weil du den ganzen Staat als großes Unrecht ansiehst, warum redest du dann von „Frieden zwischen Israel und Palästina“? Sei doch zumindest ehrlich und sage, so wie du es schon immer wieder andeutest, dass in dem von dir gewünschten „Frieden“ Israel als Wiedergutmachung für das ganze Unrecht der letzten 70 Jahre verschwinden soll und sie daran „selbst Schuld“ sind.“

      Ach arprin, mach dich doch nicht kleiner und lass diesen Quatsch.
      Jetzt klingst du tatsächlich wie jeder hergelaufene Welt-Leser, der meint, diese Zio-Masche taugt zur Einschüchterung eines jeden, der in dieser Angelegenheit medialer verortet ist.
      Wer so weit rechts aussen steht wie du, der hat halt einen längeren Weg in die Mitte…
      Ich zeige dir nicht, wie Israel „vernichtet“ werden kann (wie billig), sondern welche Punkte geklärt werden müssen und, daher absolut wichtig, wie wenig Israel einen auf dicke Hose machen kann. Den Palis Minimal-Zugeständnisse zu machen, wird nicht reichen. Der Fokus wird auf – Achtung – Augenhöhe, Fairness, Gleichberechtigung und beidseitiger Existenzsicherung liegen. Und nicht auf – Achtung – „Vernichtung“ einer der beiden Parteien.

  7. arprin Says:

    Jetzt klingst du tatsächlich wie jeder hergelaufene Welt-Leser, der meint, diese Zio-Masche taugt zur Einschüchterung eines jeden, der in dieser Angelegenheit medialer verortet ist.
    Wer so weit rechts aussen steht wie du, der hat halt einen längeren Weg in die Mitte…

    Solche Absurditäten wie „Zio-Masche“ oder „weit rechts-außen“ kann man sich sparen, wenn man Argumente hat. Und wenn du mich schon irgendwo verorten willst, dann in „liberal“, die Programme der Parteien, die wirklich „weit rechts-außen“ sind, finde ich abstoßend.

    Ich zeige dir nicht, wie Israel “vernichtet” werden kann (wie billig), sondern welche Punkte geklärt werden müssen und, daher absolut wichtig, wie wenig Israel einen auf dicke Hose machen kann. Den Palis Minimal-Zugeständnisse zu machen, wird nicht reichen. Der Fokus wird auf – Achtung – Augenhöhe, Fairness, Gleichberechtigung und beidseitiger Existenzsicherung liegen. Und nicht auf – Achtung – “Vernichtung” einer der beiden Parteien.

    Wenn man den Palis zugesteht, 5 Millionen von ihnen nach Israel zu lassen, ist das das Ende Israels. Hier kann es also keine Zugeständnisse geben, die nicht minimal sind. Wer etwas anderes plant (und das auf kranke Art auch noch „Augenhöhe, Fairness, Gleichberechtigung“ nennt), legt den Fokus sehr wohl auf die Vernichtung Israels. Da kannst du noch so viel rumeiern wie du willst, daran ändert sich nichts.

    • salamshalom Says:

      „Solche Absurditäten wie „Zio-Masche“ oder „weit rechts-außen“ kann man sich sparen, wenn man Argumente hat. Und wenn du mich schon irgendwo verorten willst, dann in „liberal“, die Programme der Parteien, die wirklich „weit rechts-außen“ sind, finde ich abstoßend.“
      Achso… deswegen auch deine Absurditäten in meine Richtung wie Antisemit oder Diktatorenfanboy.

      „Wenn man den Palis zugesteht, 5 Millionen von ihnen nach Israel zu lassen, ist das das Ende Israels. Hier kann es also keine Zugeständnisse geben, die nicht minimal sind. Wer etwas anderes plant (und das auf kranke Art auch noch „Augenhöhe, Fairness, Gleichberechtigung“ nennt), legt den Fokus sehr wohl auf die Vernichtung Israels. Da kannst du noch so viel rumeiern wie du willst, daran ändert sich nichts.“
      Ich eiere nicht rum. Ich erkläre.
      Das Rückkehrrecht kann, und warum auch nicht, als Verhandlungsmasse seitens der Palästinenser durchaus eingesetzt werden. Keiner sagt, dass es so kommen muss. Israel entscheidet mit. Aber für den Verzicht auf diese Verhandlungsmasse muss Israel was bieten. So funktionieren Deals nun mal. Und wenn der Pali keine arabisch-besiedelten Gebiete auf israelischem Boden möchte, weil er lieber seine eigenen Gebiete zurück möchte, dann ist es so. Je mehr Siedlungen an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgehen, dest weniger „Flüchtlinge“ kommen zurück. C`est tout.
      Es wird keinen israelischen Gönner-Deal geben. Es wird keinen Deal geben, in dem die Palästinenser von Israel diktiert bekommen, was sie anzunehmen haben. Es wird nur einen Deal geben, wenn beide Seiten, also auch die Palis, mit der Grundlage leben können. Und das wird nur unter gleichberechtigten Verhandlungspartnern zu erreichen sein. Arroganz und Beharren auf eigene „nicht-verhandelbare-“ Positionen wird es von beiden Seiten nicht geben können.

  8. arprin Says:

    Achso… deswegen auch deine Absurditäten in meine Richtung wie Antisemit oder Diktatorenfanboy.

    Du bist ein Diktatorenfanboy (Assad ist ein Diktator und du feierst ihn wie einen Superhelden) und du verharmlost extremen Antisemitismus (die Huthis schreien „Tod den Juden“ und du rechtfertigst das). Ich kann also meine Anwürfe begründen, du nicht.
    Dabei habe ich dich nicht Antisemit genannt, lies‘ doch genau: „Es wird dir und vielen Antisemiten sehr weh tun“, da ist doch eine Unterscheidung zwischen dir und Antisemiten. Aber Antisemit sein und Antisemitismus verharmlosen – so wie du es tust – ist beides eklig.

    Das Rückkehrrecht kann, und warum auch nicht, als Verhandlungsmasse seitens der Palästinenser durchaus eingesetzt werden.

    Wenn sie es tun, wird Israel zurecht nicht darüber diskutieren. Es ist völlig unsinnig, bei Menschen, die in ihrer überwältigenden Mehrheit Jahrzehnte nach 1948 außerhalb Israels geboren wurden, über ein „Rückkehrrecht“ zu debattieren.

    Arroganz und Beharren auf eigene “nicht-verhandelbare-” Positionen wird es von beiden Seiten nicht geben können.

    “Nicht-verhandelbare-” Positionen gibt es sehr wohl. Die Palis werden nicht darüber verhandeln, ob sie die gesamte Westbank an Israel abtreten, und Israel wird nicht über ein Rückkehrrecht verhandeln.

    • salamshalom Says:

      „Ich kann also meine Anwürfe begründen, du nicht.“
      Na, ich denke schon. Du vertrittst fundamentale zionistische Denke und bist somit auch per se rechts. So rechts, wie es auch Bibi und seine Zio-Junta ist. Und deine Liberalität gilt offensichtlich nur für ausgesuchte Systeme und Ethnien. Deswegen bist du nicht liberal.

      „“Nicht-verhandelbare-” Positionen gibt es sehr wohl. Die Palis werden nicht darüber verhandeln, ob sie die gesamte Westbank an Israel abtreten, und Israel wird nicht über ein Rückkehrrecht verhandeln.“
      Warum sollten die Palis über ihre Westbank verhandeln?? Verhandelt denn Israel über Tel Aviv oder West-Jerusalem?

  9. arprin Says:

    Du vertrittst fundamentale zionistische Denke und bist somit auch per se rechts. So rechts, wie es auch Bibi und seine Zio-Junta ist. Und deine Liberalität gilt offensichtlich nur für ausgesuchte Systeme und Ethnien. Deswegen bist du nicht liberal.

    Das müsstest du dann näher erläutern. Als Atheist lehne ich jedes Gelaber von „Heiliges Land“ bzw. „Heimstätte des jüdischen Volkes“ ab, und ich bin für eine Zweistaatenlösung, und vor allem bevorzuge ich keine Ethnien (aber bei Systemen hast du immerhin Recht – natürlich bin ich gegen anti-liberale Systeme, sonst wäre ich kein Liberaler). Wie kommst du darauf, mich als „fundamentalen Zionisten“ und „Rechten“ zu bezeichnen? Weil ich gegen die Vernichtung Israels bin und die totalitäre Hamas ablehne?

    Warum sollten die Palis über ihre Westbank verhandeln?? Verhandelt denn Israel über Tel Aviv oder West-Jerusalem?

    Eben. So wie die Palästinenser nicht über die Westbank verhandeln werden, werden die Israelis nicht über das Rückkehrrecht verhandeln.

    • salamshalom Says:

      „Eben. So wie die Palästinenser nicht über die Westbank verhandeln werden, werden die Israelis nicht über das Rückkehrrecht verhandeln.“
      …wobei du einen elementaren Umstand einfach mal außer Acht lässt:
      In diesen beiden Fällen geht es um palästinensische „Guthaben“. Es sind die Palis gewesen, die – von und vor Israel – geflohen oder vertrieben wurden. Und es ist palästinensisches Gebiet, dass von Israel beabsprucht wird. Das wäre ja so, als wenn die palästinensische Seite vorschlagen würde, alle Aschkenasim, die nach 1948 in das Land einreisten, müssten gegen Tel Aviv aufgerechnet werden. Absurd, oder?
      Nichtsdestrotrotz wird, und da hast du recht, am Ende ein Kompromiss stehen müssen, der es beiden Seiten erlauben wird, sicher und eigenständig zu überleben. Und selbstverstänslich werden die 5 Mio Flüchtlinge nicht in israelisches Gebiet zurückkehren können. Aber der Preis wird Land sein. Und wo dieses Land steht, entscheiden eben nicht die Israelis allein…
      Aber, bei all dieser Diskussion, sind es noch so viele andere Knackpunkte, die entschärft werden müssen. Und über Erdgas-Vorkommen, Wasser-Vorkommrn u. ä. sind die Palis mittlerweile genausogut informiert wie die Israelis…

      „Das müsstest du dann näher erläutern. Als Atheist lehne ich jedes Gelaber von „Heiliges Land“ bzw. „Heimstätte des jüdischen Volkes“ ab, und ich bin für eine Zweistaatenlösung, und vor allem bevorzuge ich keine Ethnien (aber bei Systemen hast du immerhin Recht – natürlich bin ich gegen anti-liberale Systeme, sonst wäre ich kein Liberaler). Wie kommst du darauf, mich als „fundamentalen Zionisten“ und „Rechten“ zu bezeichnen? Weil ich gegen die Vernichtung Israels bin und die totalitäre Hamas ablehne“
      Du bist für die Neocons, für Bush, für Rumsfeld, für die desaströse Interventionspolitik der USA, für die „Freunde Syriens“, gegen den Iran, gegen Assad, gegen China, gegen jeglichen Mord an Juden, dafür aber für Mord an Moslems unter bestimmten Umständen (Iraq, Libyen, Afghanistan, Syrien, Gaza, Westbank…), setzst chronisch Antisemitismus für Antizionismus als Synonym ein, verhandelst in israelisch-palästinensischer Sache streng pro-israelisch, bedienst dich vorangig solcher Medien wie Welt, achgut, früher auch PI (als sie noch streng auf Kurs waren), bringst „Verständnis“ auf für den „Freiheitskampf“ der internationalen Söldnertruppe in Syrien gegen Assad auf, verweigerst dieses Verständnis aber komplett dem jahrzehne langen Kampf der echten Inguins, den Palästinensern, gegen die zionistische Unterdrückung u.u.u.,,,, da kann der eine oder andere schon mal auf so eine Verortung kommen.

      • qaywsxedc Says:

        was haltet ihr von einer zwei-ein-staatenlösung? Überschneidende Gebiete werden gemeinsam verwaltet, ethnisch reine Gebiete selbst verwaltet.

  10. arprin Says:

    Es sind die Palis gewesen, die – von und vor Israel – geflohen oder vertrieben wurden.

    Nein, es gibt keine 5 Millionen „Flüchtlinge“, das ist einfach eine freche Lüge, die Zahl der 1948 Vertriebenen dürfte im niedrigen fünfstelligen Bereich liegen. Der Rest ist teilweise Jahrzehnte später außerhalb Israels geboren, sind damit keine Flüchtlinge und haben natürlich kein „Rückkehrrecht“.

    Du bist für die Neocons, für Bush, für Rumsfeld, für die desaströse Interventionspolitik der USA, für die “Freunde Syriens”, gegen den Iran, gegen Assad, gegen China, gegen jeglichen Mord an Juden, dafür aber für Mord an Moslems unter bestimmten Umständen (Iraq, Libyen, Afghanistan, Syrien, Gaza, Westbank…), setzst chronisch Antisemitismus für Antizionismus als Synonym ein, verhandelst in israelisch-palästinensischer Sache streng pro-israelisch, bedienst dich vorangig solcher Medien wie Welt, achgut, früher auch PI (als sie noch streng auf Kurs waren), bringst “Verständnis” auf für den “Freiheitskampf” der internationalen Söldnertruppe in Syrien gegen Assad auf, verweigerst dieses Verständnis aber komplett dem jahrzehne langen Kampf der echten Inguins, den Palästinensern, gegen die zionistische Unterdrückung u.u.u.,,,,

    Tragisch. Du hast trotz nun vier Jahren Bekanntschaft mit mir offenbar kaum eine Ahnung von meinen Positionen, stattdessen agitierst du gegen Strohmänner. Das ist wirklich traurig.
    – Ich bin gegen die Neocons. Ich bin gegen Bush und Rumsfeld, sie sind lügende Kriegstreiber, und auch gegen McCain, Cheney und co. Selbstverständlich lehnte ich den Irakkrieg ab.
    – Ich bin kein Freund der „Freunde Syriens“. Die Opposition ist ein Haufen Wichte, eine Mischung aus Islamisten, Kommunisten, Nationalisten, und praktisch alle sind antisemitisch. Die ausländischen Unterstützer sind auch nicht besser. Die bewaffneten Rebellen sind ebenso Wichte, wo nur noch Islamisten eine große Rolle spielen, und ich habe kein „Verständnis“ für ihren Kampf und betrachte ihn nicht als „Freiheitskampf“. Nur weil ich gegen Assad bin und denke, dass die Syrer ein Recht auf Widerstand gegen Assads Terror haben (und nur Widerstand, der eigene Terror ist nie zu rechtfertigen), bin ich noch lange kein Fan ihrer Ansichten oder aller ihrer Taten.
    – Ich war nie für PI News, für mich waren sie immer ekliges Pack, schon lange bevor Kewil dort das Zepter übernahm. Und ich habe PI in meinem Blog nicht ein einziges Mal wohlwollend dargestellt, wenn du was anderes sagst, lügst du.
    – Ich informiere mich bei allen zugänglichen Quellen, die Welt ist eine Zeitung und damit ebenso eine Quelle wie jede andere Zeitung, sowie auch SANA, RT, PressTV, CNN, BBC, usw.
    – Ich bin immer gegen Mord, und damit auch gegen Mord an Moslems. Egal ob sie von den eigenen Diktatoren ermordet werden (was dir ja offenbar egal ist) oder von Ausländern.
    – „Gegen China“? WTF?? Was meinst du damit? Wann haben wir überhaupt über China diskutiert?

    Immerhin hast du tatsächlich auch was richtig: Ich bin natürlich gegen das totalitäre Mullah-Regime im Iran, gegen Assad, fand nicht jede Intervention falsch (Afghanistan war nach 9/11 richtig, und Libyen sah ich, darüber haben wir lange diskutiert, als kleineres Übel) und finde den radikalen Antisemitismus der Huthis und vieler anderer Nahost-Akteure antisemitisch und nicht „antizionistisch“ (wer „Verdammt seien die Juden“ schreit, ist natürlich antisemitisch).

    Und nochmal zum eigentlichen Thema.

    verhandelst in israelisch-palästinensischer Sache streng pro-israelisch (…) verweigerst dieses Verständnis aber komplett dem jahrzehne langen Kampf der echten Inguins, den Palästinensern, gegen die zionistische Unterdrückung

    Ich weiß zwar beim besten Willen nicht was „Inguins“ sind, aber Palästinenser kenne ich.
    Die Position von Bibi ist ein Palästinenserstaat ohne Ost-Jerusalem, ohne Militär und mit israelischen Soldaten in der Westbank. Das finde ich absurd, und ich vertrete diese Position nicht. Ein Palästinenserstaat sollte Ost-Jerusalem haben (wobei die Juden Zugang zu den heiligen Stätten haben müssen – das ist ein sehr wichtiger Punkt) und auch ein eigenes Militär, außerdem keine erzwungenen israelischen Soldaten im eigenen Machtbereich. Du siehst also, meine Position entspricht nicht derer Gruppen, die du offenbar „weit rechts-außen“ nennst. Ein Landtausch, sowie er in bisher jeder Verhandlungsrunde angedacht wurde (falls du es nicht weißt: Abbas hat schon Zugeständnisse gemacht, einige Siedlungen abzutreten), ist für mich ebensowenig radikal oder „streng pro-israelisch“ wie ein Verzicht auf Hamas-Raketen oder der Vernichtung Israels durch den Import von 5 Millionen Palis (die keine Flüchtlinge sind!) nach Israel.
    Und nein, die echte Unterdrückung der Palästinenser finde ich nicht dufte, sondern lehne ich ab. Ob nun von der Hamas oder der Fatah/PLO oder von Israelis. Es gab sicher auch ungerechtfertigte Maßnahmen Israels gegen die Palästinenser. Ich finde nicht jede Militäroperation richtig, und den Siedlungsbau sehe ich kritisch (das habe ich auch in meinem Blog geschrieben). Nur ist eben nicht jeder „Widerstandsakt“ der Palis Widerstand (Autos in eine Menge von Zivilisten zu rasen z.B. ist kein Widerstand gegen Unterdrückung) und nicht jede Verteidigungsmaßnahme der Israelis Unterdrückung.

    Fazit: Du solltest, anstatt auf massive Vorurteile zu setzen, mal etwas Differenzierung versuchen. Deine Position lautet ja: „Er ist gegen Asssad und nennt Leute, die „Verdammt seien die Juden“ schreien, Antisemiten? Das heißt, er ist weit rechts-außen, ein fundamentaler Zionist, für die Neocons, für Bush, für Rumsfeld, für den Irakkrieg, für die islamistischen Rebellen in Syrien und hat Verständnis für die Unterdrückung der Palästinenser!“ Und das ist nun wirklich grober Unfug. Anstatt 1-2 Positionen zu nehmen und daraus eine absurde Karikatur von mir zu zeichnen, die kaum etwas mit der Realität zu tun hat, solltest du dich bei einer Beschreibung von mir mal auf tatsächliche Aussagen von mir beziehen.

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