Kleineres Österreich hat größeres Tschetschenen-Problem

Sie kommen illegal und sie sind potenziell sehr gefährlich. Es geht um tschetschenische Islamisten, die unerkannt über die Grenze zwischen Polen und Brandenburg nach Deutschland reisen. Wie viele es tatsächlich sind, weiß niemand.

Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass sich eine wahrnehmbare Islamistenszene auch in Brandenburg etabliert hat. Die Zahl der Islamisten, die im Bundesland leben, steigt seit 2013 wieder kontinuierlich. Damals waren es 30 Männer. „Inzwischen sind es mindestens 80 Personen“, sagte Heiko Homburg, Sprecher des Brandenburger Verfassungsschutzes in Potsdam.

(Berliner Zeitung)

Verglichen mit den tschetschenischen Verhältnissen in Österreich, muten die Probleme in Brandenburg geradezu lächerlich an.

Aus Österreich haben sich über 100 Tschetschenen dem IS in Syrien angeschlossen. Das Unterstützer-Umfeld jener Kämpfer umfasst wohl deutlich über 1000 Männer und Frauen.

Doch selbst wer nicht zum harten Kern der tschetschenischen Burka-Salafisten gehört, hat oft ein ambivalentes Verhältnis zum IS.

Der IS-Finger wird selbst von vermeintlich gut integrierten Tschetschenen mit Job und österreichischem Pass als „islamische Geste“ gezeigt.

Den IS-Zeigefinger mag es zwar schon vor dem IS gegeben haben (genauso wie es den „Saluto Romano“ bereits vor Hitler gegeben hatte).

Es ist jedoch eine Tatsache, dass jene Geste bei Österreichs Tschetschenen genau zur selben Zeit in Mode kam, in der sich auch der IS ausbreitete.

Wer uns in Europa den IS-Finger zeigt, dem müssen wir die Ausgangs-Türe zeigen, sonst haben wir bald dieselben Zustände wie in Syrien.

Advertisements

Schlagwörter:

3 Antworten to “Kleineres Österreich hat größeres Tschetschenen-Problem”

  1. Eloman Says:

    Da war Stalin wohl nicht gründlich genug.

    • aron2201sperber Says:

      Stalin hat den Tschetschenen ordentlich eingeschenkt. Danach war jedoch lange Zeit eine Ruhe. Die Tschetschenen kannten sich aus und fügten sich ein. Die Sowjet-Zeit wurde von vielen Tschetschenen trotz fremder Diktatur und Deportation in weiterer Folge als gute Zeit erlebt.

      auch heute sind Tschetschenen mit ihren beiden Diktatoren Kadyrov und Putin nicht unzufrieden.

      Kadyrov bietet seinen Tschetschenen, worauf sie stehen: nationalistische und islamische Angeberei:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/11/28/kleine-kadyrows-im-exil/

      die Exil-Tschetschenen haben die gleichen Vorlieben, nur dass sie statt Russland die Türkei oder Saudi-Arabien als ihre Bosse ansehen.

  2. aron2201sperber Says:

    Und es gibt noch mehr beunruhigende „Informationen“. 1.500 bis 2.000 Tschetschenen kämpfen derzeit im Irak und Syrien, schätzen Sicherheitsbehörden in Deutschland. Die Tschetschenen gelten dort als kampferprobt und genießen beim IS wohl einen hervorragenden Ruf. Als Elitetruppe. Wenn die Kampfhandlungen dort eines Tages beendet sind, werden diese Kämpfer höchstwahrscheinlich nach Europa reisen auf der Route Türkei-Ukraine-Polen. Und ihre Familien, die häufig die ganze Kriegszeit über in der Türkei wohnten, werden ebenfalls mitkommen – heißt es in entsprechenden Unterlagen.

    http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/tschetschenen-islamisten-deutschland-polen.html

    tatsächlich sind viele Familien nicht in der Türkei, sondern in Österreich, wo der Islamische Staat eine Zweigstelle im österreichischen Sozialsstaat eingerichtet hat:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/02/27/is-zweigstelle-auf-staatskosten/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: