Brüderischer Beobachter

Als die Dschihadisten von Al-Qaida und der Muslimbruderschaft mit türkischer Unterstützung eine Großoffensive auf die strategisch bedeutsame Stadt Hama starteten, gab es für die selbst ernannte „Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien“ nichts zu beanstanden, obwohl die Dschihadisten bei ihren Angriffen wohl auch nicht mit Wattebällchen warfen.

Erst als die syrische Armee die Dschihadisten zurückschlug, wurden von der selbst ernannten „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ alle Register der Propaganda gezogen.

(Osama Ali Suleiman – Betreiber der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“)

Immerhin wurde in der deutschen Berichterstattung zu den unbelegten Giftgas-Vorwürfen der Konjunktiv und die indirekte Rede verwendet.

Die „Beobachtungen“ zu den Luftangriffen der USA gegen den IS wurden vom Spiegel hingegen als harte Fakten präsentiert. Schließlich ging es dabei gegen den gemeinsamen Todfeind Trump.

Obwohl Trump in Syrien heute ein Verbündeter Putins ist, konnten allerdings auch die russischen Staatsmedien nicht der Versuchung widerstehen, ebenfalls mit den Muslimbrüdern mitzuheulen, als sich die Propaganda gegen den Westen richtete:

US-Angriff auf Schule bei Rakka: Hunderte Tote vermutet

(Sputnik)

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4 Antworten to “Brüderischer Beobachter”

  1. salamshalom Says:

    Es ist kaum zu glauben, aber auch hier: 100% agree…

    Konjunktiv hin, Konjunktiv her… es ist so wie immer. Zum zigsten Male steht in hiesigen Medien und für unsere Politpromis schon fest, wer was gemacht haben soll (also Putin, Assad, selbstredend). Und die „Beweise“ liefern: Die objektive Ein-Mann-Wurstbude aus London, gebrieft von Aktivisten (aka Islamisten) aus Idleb und Konsorten. Na, wer will denn da schon widersprechen oder in Frage stellen?
    Es ist wie es ist.

    • Olaf Says:

      Was unsere Politclowns über die Welt denken, interessiert aber niemanden in der Welt. Die BRD ist ein militärische Maus und verschenkt alles Steuergeld an die EU und Islamisten. Dann ist natürlich kein Geld für einen Flugzeugträger da.

    • aron2201sperber Says:

      Danke, aber hast du nicht etwa überlesen, dass ich auch die russischen Medien kritisiert habe, welche die MB-Propaganda gerne weiterverbreitet hatten, als die USA die angeblichen Täter waren?

  2. aron2201sperber Says:

    man sollte sich zu Chemie-Waffen ein paar Dinge vor Augen führen:

    https://www.vice.com/de/article/kann-der-einsatz-von-chemiewaffen-sinnvoll-sein

    sie sind einerseits sehr leicht herzustellen, sie sind andererseits wenig wirkungsvoll, aber dafür wiederum sehr geächtet.

    militärisch bringen sie wenig, aber propagandistisch richten sie einen riesigen Schaden an.

    wenn wer skrupellos genug ist, die Waffen entsprechend einzusetzen, so sind das die Dschihadisten von Al-Qaida.

    die Muslimbruderschaft ist dann die Expertin für Propaganda

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