Archive for April 2017

Augsteins Religion und Mohammeds Ideologie

April 6, 2017

Endlich erfahren wir, welches das „schlimmste antiislamische Ressentiment“ sei:

Das Perfide an Spahns Plänen ist, dass sie dem schlimmsten antiislamischen Ressentiment Vorschub leisten: dass der Islam gar keine Religion sei, sondern eine Ideologie. AfD-Politiker wie Alexander Gauland oder Beatrix von Storch haben das gesagt.

Aber die These hat ihren Weg auch schon in einen „Bild“-Kommentar gefunden, dort wurden die Rechtspopulisten in Schutz genommen: „Nicht die AfD hat den Islam zur Ideologie erklärt, wie es nun heißt. Der Islam ist de facto (auch) eine Ideologie.“

(SPON)

Wird so etwas Perfides wirklich nur von den Unmenschen von der AfD, CSU und BILD behauptet?

https://www.profil.at/oesterreich/islam-theologe-ednan-aslan-wir-ideologie-fruechte-378114

http://www.zeit.de/2015/03/kulturkampf-islam-gewalt-ideologie

http://www.taz.de/!5166212/

http://www.spiegel.de/spiegel/a-716958.html

Augstein findet es „abwegig“ zu glauben, Millionen von Muslime würden gerne nach den mittelalterlichen Regeln der Scharia leben:

„Überall in Europa ist unser Verhältnis zum Islam eine der größten gesellschaftlichen Zukunftsfragen.“ Mit solchen Sätzen schürt Spahn die Angst vor dem Islam, die Fantasie, Millionen von Muslimen in der Diaspora wollten nach irgendwelchen mittelalterlichen Regeln der Scharia leben. Das ist abwegig.

In Saudi-Barbarien, dem Iran und dem IS ist die mittelalterliche Scharia bittere Realität:

Und der politische Islam befindet sich in vielen weiteren Ländern wie der Türkei, die gerade ihre Metamorphose zur islamischen Diktatur durchmacht, auf dem Vormarsch.

Klar hätte es sein können, dass die Muslime in der westlichen Diasopra ein anderes Islam-Verständnis entwickeln. War aber nicht so.

Wie alle Wahlergebnisse zeigen, sind unsere Türken in der Regel islamistischer als die Türken in der Heimat. Gleiches gilt auch für die Tunesier und für die wenigen anderen Länder der islamischen Welt, in denen überhaupt Wahlen abgehalten werden dürfen.

Bassam Tibi, der einen Euro-Islam mit klarer Abgrenzung zum politischen Islam verbreiten wollte, musste sich sein totales Scheitern eingestehen. Laut seiner Einschätzung bekennen sich höchstens 10 % zu einem solchen Islam.

Doch wäre der Euro-Islam ein Erfolg gewesen und der Islam hätte sich zu einer Religion mit einer klaren Abgrenzung zum politischen Islam entwickelt, würde ihn Augstein gar nicht erst verteidigen.

Augstein schätzt den Islam als Religion, genauso wie er ist: eine antiwestliche, kämpferische Ideologie.

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Ist Al-Qaida Terror zuzutrauen?

April 5, 2017

Man sollte sich zu chemischen Waffen ein paar Dinge vor Augen führen:

Sie sind verhältnismäßig leicht herzustellen. So wurde Sarin von einer japanischen Terrorsekte hergestellt und für einen Anschlag in der U-Bahn genützt.

Abgesehen von Grabenkämpfen wie im 1. Weltkrieg lassen sich chemische Waffen jedoch militärisch kaum nützen. Ein konventioneller Bombenangriff gegen militärische Infrastruktur ist militärisch fast immer sinnvoller als Giftgas.

Militärisch bringen chemische Waffen kaum etwas, aber propagandistisch richten sie einen riesigen Schaden an (für denjenigen, der sie angeblich eingesetzt hat).

Die Dschihadisten von Al-Qaida, die in Idlib herrschen, wären wohl skrupellos genug, chemische Waffen zu ihrem Vorteil einzusetzen.

Die mit ihnen in Idlib verbündeten Muslimbrüder sind im Syrien-Krieg seit Jahren die Meister der Propaganda, die über die Kanäle und das Know-How verfügen, um sich der Welt als Opfer zu präsentieren.

Die Welt verlangt nun von Trump, sich gegen Assad und Putin (und für Al-Qaida und die Muslimbrüder)  einzusetzen.

Dieselbe Welt wird sich jedoch von Trump ganz rasch abwenden, wenn die USA die Folgen ausbaden müssen.

Dann werden es unsere Journalisten, die heute nach Schritten gegen Assad schreien, es immer gewusst haben, was Trump für ein gefährlicher Kriegstreiber ist.

Und auch die Muslimbrüder werden vor Schadenfreude platzen, wenn sich der Westen wieder einmal für sie die Hände schmutzig macht.

Brüderischer Beobachter

April 4, 2017

Als die Dschihadisten von Al-Qaida und der Muslimbruderschaft mit türkischer Unterstützung eine Großoffensive auf die strategisch bedeutsame Stadt Hama starteten, gab es für die selbst ernannte „Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien“ nichts zu beanstanden, obwohl die Dschihadisten bei ihren Angriffen wohl auch nicht mit Wattebällchen warfen.

Erst als die syrische Armee die Dschihadisten zurückschlug, wurden von der selbst ernannten „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ alle Register der Propaganda gezogen.

(Osama Ali Suleiman – Betreiber der „Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte“)

Immerhin wurde in der deutschen Berichterstattung zu den unbelegten Giftgas-Vorwürfen der Konjunktiv und die indirekte Rede verwendet.

Die „Beobachtungen“ zu den Luftangriffen der USA gegen den IS wurden vom Spiegel hingegen als harte Fakten präsentiert. Schließlich ging es dabei gegen den gemeinsamen Todfeind Trump.

Obwohl Trump in Syrien heute ein Verbündeter Putins ist, konnten allerdings auch die russischen Staatsmedien nicht der Versuchung widerstehen, ebenfalls mit den Muslimbrüdern mitzuheulen, als sich die Propaganda gegen den Westen richtete:

US-Angriff auf Schule bei Rakka: Hunderte Tote vermutet

(Sputnik)

Gay Grosny

April 2, 2017

Ein Sprecher des kremltreuen Republikchefs Ramsan Kadyrow dementierte die Berichte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti. Laut ihm gibt es keine Homosexuellen in Tschetschenien, und es sei „unmöglich, jene zu verfolgen, die es in der Republik nicht gibt“.

Würden „solche Leute in Tschetschenien existieren, müssten die Behörden sich nicht um sie kümmern, da ihre eigenen Verwandten sie an einen Ort schicken würden, von dem sie nicht zurückkehren können“.

(ORF)

Ein klassischer Fall von einem Zirkelschluss: Schwule werden nicht verfolgt, weil es sie nicht gibt. Dass es sie nicht gibt, dafür sorgt die Verfolgung durch die eigenen Familien.

Kadyrow ist zwar ein Diktator, er ist jedoch ein Populist, der es seinem Volk möglichst recht machen will.

Dass Homosexuelle barbarisch verfolgt werden, ist kein Spleen des Diktators, sondern tschetschenischer Mainstream (wie fast überall in der islamischen Welt).

Statt gezielt Menschen vor jener Barbarei zu schützen, importieren wir ausgerechnet die schlimmsten Barbaren.

Die tschetschenische Asyl-Community ist tschetschenischer als Kadyrows Tschetschenien.

Homosexuelle aus Tschetschenien haben immerhin die Möglichkeit, in Moskaus Anonymität abzutauchen. In der österreichischen Asyl-Community herrscht hingegen die Mentalität eines IS-Dorfes, in dem streng über die Sitten aller „Chechener“ gewacht wird.

Den IS-Finger zu zeigen, stellt im Gegensatz zu Homosexualität keinen Verstoß gegen die tschetschenischen Sitten dar.

Drohung

Österreichischer Staat finanziert IS

April 1, 2017

Fast 300 Dschihadisten, die sich in Österreich aufhalten, haben die Beamten vom Staatsschutz derzeit im Visier. Zu diesen Personen liegen Hinweise vor, dass sie in die Konfliktgebiete Syrien und Irak gereist sind oder dorthin reisen wollten, um sich einer kämpfenden Gruppe anzuschließen.

(Krone)

Von diesen 300 österreichischen Dschihadisten haben nicht einmal 10 % die österreichische Staatsbürgerschaft.

Über 90 % der Gefährder halten sich als Asylanten in Österreich auf.

Die Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung stellt jedoch einen klaren Grund für die Aberkennung des Asylstatus dar.

Mindestens 90 % der Dschihadisten bräuchte man daher nicht weiter zu beobachten, sondern sie wären einfach abzuschieben.

Obwohl die Identitäten der zumeist aus Tschetschenien stammenden Gefährder bereits seit Jahren bekannt sind, können sie sich trotzdem weiter unbehelligt in Österreich aufhalten. Dank ihrer Großfamilien kassieren werden sie üppig mit Sozial-Leistungen versorgt, und haben einen islamischen Staat im Staat errichtet.

Dank des österreichischen Sozialstaates sind IS-Anhänger nicht einmal auf die Kohle von irgendwelchen Ölscheichs angewiesen, um ihre IS-Zweigstelle zu betreiben.

Bildergebnis für tschetschenen demonstration

(Tschetschenen-Demonstration für die Boston-Terroristen in Wien)