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Im Zweifel für den Uwe?

Mai 3, 2017

Nicht der Tritt gegen den Schädel des 17jährigen Niklas, sondern eine Vorschädigung war für seinen Tod verantwortlich? Das Blut des Opfers auf der in der Wohnung von Walid S. gefundenen Jacke ist kein Beweis? Die Zeugenaussage des Freundes des Opfers auch nicht? Hätte ja auch ein anderer, gleich aussehender islamischer Uwe sein können?

Komisch, dass der islamische Uwe seinen Doppelgänger bis zum Schluss gedeckt hatte. Bei aller Solidarität unter islamischen Uwes wäre der islamische Uwe wohl kaum für seinen Kollega in den Knast gegangen.

Ob die deutsche Justiz einen deutschen Uwe im Zweifel freigesprochen hätte, darf bezweifelt werden.

Da es sich um einen islamischen Uwe handelte, war es dem Richter hingegen wichtig, die Brutalität der Tat abzustreiten und die Dämonisierung des Täters zu verurteilen:

Doch was der Richter dann in einer Vorbemerkung sagt, ist schwer verdaulich. Er kritisiert, dass der Todesfall Niklas medial und politisch zu einem „Hype“ aufgebauscht worden sei. Zum Vergleich nennt er andere Fälle, die aktuell ebenfalls vor dem Landgericht Bonn verhandelt werden, und in denen der Gewaltexzess viel größer gewesen sei.

Kunkel kritisiert, dass der Fall Niklas von der Politik, von der Kirche „instrumentalisiert“ worden sei. Kunkel hätte „stilles Gedenken“ angemessen gefunden. Bad Godesberg sei „kein Brennpunkt von Schwerkriminalität“. Er beklagt eine „Dämonisierung des Angeklagten“. Auch widerspricht der Vorsitzende Richter der Darstellung, dass die Tat mit unvorstellbarer Brutalität ausgeführt worden sei.

(Die Welt)

Die deutsche Justiz tritt – wie ihre importierten Lieblinge – ihren am Boden liegenden Opfern auf den Kopf. Erst wenn die Tritte die eigenen Kinder in den Speckgürteln erreichen, werden manche vielleicht aufwachen.

Gericht verkündet Urteil im Niklas-Prozess

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