Im Zweifel für den Uwe?

Nicht der Tritt gegen den Schädel des 17jährigen Niklas, sondern eine Vorschädigung war für seinen Tod verantwortlich? Das Blut des Opfers auf der in der Wohnung von Walid S. gefundenen Jacke ist kein Beweis? Die Zeugenaussage des Freundes des Opfers auch nicht? Hätte ja auch ein anderer, gleich aussehender islamischer Uwe sein können?

Komisch, dass der islamische Uwe seinen Doppelgänger bis zum Schluss gedeckt hatte. Bei aller Solidarität unter islamischen Uwes wäre der islamische Uwe wohl kaum für seinen Kollega in den Knast gegangen.

Ob die deutsche Justiz einen deutschen Uwe im Zweifel freigesprochen hätte, darf bezweifelt werden.

Da es sich um einen islamischen Uwe handelte, war es dem Richter hingegen wichtig, die Brutalität der Tat abzustreiten und die Dämonisierung des Täters zu verurteilen:

Doch was der Richter dann in einer Vorbemerkung sagt, ist schwer verdaulich. Er kritisiert, dass der Todesfall Niklas medial und politisch zu einem „Hype“ aufgebauscht worden sei. Zum Vergleich nennt er andere Fälle, die aktuell ebenfalls vor dem Landgericht Bonn verhandelt werden, und in denen der Gewaltexzess viel größer gewesen sei.

Kunkel kritisiert, dass der Fall Niklas von der Politik, von der Kirche „instrumentalisiert“ worden sei. Kunkel hätte „stilles Gedenken“ angemessen gefunden. Bad Godesberg sei „kein Brennpunkt von Schwerkriminalität“. Er beklagt eine „Dämonisierung des Angeklagten“. Auch widerspricht der Vorsitzende Richter der Darstellung, dass die Tat mit unvorstellbarer Brutalität ausgeführt worden sei.

(Die Welt)

Die deutsche Justiz tritt – wie ihre importierten Lieblinge – ihren am Boden liegenden Opfern auf den Kopf. Erst wenn die Tritte die eigenen Kinder in den Speckgürteln erreichen, werden manche vielleicht aufwachen.

Gericht verkündet Urteil im Niklas-Prozess

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24 Antworten to “Im Zweifel für den Uwe?”

  1. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  2. Paul Says:

    Ich halte das Ganze für einen abgefeimten Verteidigertrick.

    Der Faustschlag als Todesfolge kann nur von einem Täter ausgeführt worden sein. Wenn jetzt plötzlich zwei Täter da sind, die in Frage kommen ist es Aufgabe der Staatsanwaltschaft einem Täter die Tat zuzuordnen. Nach Lage des Sachverhalts halte ich das für unmöglich. Die Behauptung, dass die blutbefleckte Jacke mehrfach den Besitzer gewechselt hat wird wohl nicht zu widerlegen sein. Dadurch ist die Anklage eines wesentlichen Beweismittels beraubt worden.

    Wer hat sich diese perfide Verteidigungsstrategie ausgedacht? Der Verteidiger oder der Clan oder beide gemeinsam?

    Dazu sage ich Pfui Teufel, schämt Euch! Besonders in Richtung des Verteidigers.

    Jedenfalls ist der Justiz eindringlich die Grenze ihrer Möglichkeiten aufgezeigt worden.

    Die Ausführungen des Richters kann ich nur mit einem auf ihn ausgeübten Bedrohungspotential erklären. Erwartet hätte ich die Bekundung des Bedauerns über die Grenzen der Strafverfolgung.

    Herzlich, Paul

    • American Viewer Says:

      Richter und Staatsanwaltschaft sind in ihren Entscheidungen frei. Sie wurden auch von niemanden bedroht. Die Schuld bei der Verteidigung abladen zu wollen, ist komplett absurd. Das ist die einzige Fraktion in diesem Skandal, die ihren Job gemacht hat. Immer diese Ausreden. Am Ende war es noch der Herrgott, oder wie?

      • Paul Says:

        Lieber Viewer,
        auf diesen Beitrag kann ich nur polemisch antworten.

        Jeder hat so seinen Glauben. Du auch. Das entnehme ich Deinem Beitrag.
        Der Unterschied zwischen uns ist wohl, dass ich Andersgläubigen gegenüber tolerant bin.

        Kann es sein, dass aus der Sicht aus Amerika alles in Deutschland etwas anders aussieht? Jedenfalls ist unser Rechtssystem ein Anderes als das In Amerika und kann mit diesem auch schlecht verglichen werden. Auch die Rechtsauffassung ist eine ganz andere.

        Herzlich, Paul

      • American Viewer Says:

        Mein Beitrag war nicht polemisch gemeint, Entschuldigung.

        Auch die Rechtsauffassung ist eine ganz andere.

        Eine Rechtsauffassung, die du offenbar in keiner Weise verstanden hast, wenn du meinst, du könntest der Verteidigung Vorwürfe machen. Die Verteidigung hat alles „richtig“ gemacht. Die Fehler liegen allein bei Richter und Staatsanwaltschaft.

      • Paul Says:

        Das sehe ich anders.
        Für mich als Verteidiger wäre die Grenze der Zumutbarkeit überschritten, wenn ich wider bessere Einsicht bei einem schuldigen Angeklagten auf nicht schuldig plädieren müsste. Verminderte Schuldfähigkeit oder andere mildernde Umstände zu vertreten halte ich für angebracht. Aber Nicht Schuldig, käme bei mir nicht in Frage. Da würde ich das Mandat niederlegen.

        Herzlich, Paul

      • American Viewer Says:

        Lieber Paul,

        dein vorletzter Kommentar bezog sich noch auf die unterschiedlichen Rechtssysteme in Amerika und Deutschland. Der Kommentar sollte wohl aussagen, ich hätte das deutsche System nicht verstanden. Was, nebenbei gesagt, nicht stimmt.

        Mittlerweile sprichst du nur noch über dein persönliches Befinden. Schön und gut, aber dein Befinden hat mit der deutschen Rechtslage nichts zu tun. Die Rechtslage und die Standesregeln für Anwälte sind klar: Der Anwalt darf nichts unternehmen, was seinem Mandaten schadet. Such‘ dir lieber den Staatsanwalt und den Richter als Schuldige aus, die haben es wirklich vermasselt.

        Der Staatsanwalt (!) plädiert auf Freispruch und du forderst vom Verteidiger er solle keine Freispruch-Strategie fahren. Sorry, aber das geht nicht.

        Klar sind Juristen, die solche Schläger verteidigen charakterlos. Aber das ist wahrscheinlich Grundvoraussetzung in diesem Business. Das rechtfertigt noch lange nicht, dass die staatlichen Vertreter (!) namens Richter und Staatsanwalt so einen Schwachsinn entscheiden.

      • Paul Says:

        Lieber Viewer,
        es gibt wohl ein Missverständnis?

        Meines Wissens ist der zweite Verdächtige (Täter?) von der Verteidigung in den Prozess eingeführt worden.
        Da die Zuordnung der Tat nicht zweifelsfrei möglich war, blieb dem Staatsanwalt nichts weiter übrig als auf Freispruch zu plädieren. Die Unschuld des zweiten „Täters“ konnte er nicht beweisen. Da werden die Ermittlungen noch weiter geführt.

        Diese Prozesssituation ist durch die Verteidigung herbei geführt worden. Das habe ich beanstandet, weil nach Lage der Dinge der Täter für mich fest steht.

        Über den Richter habe ich meine Meinung im ersten Beitrag dargelegt. Dabei bleibe ich.

        Derartige Verteidigungsstrategien erinnern mich an USA-Verfahren. Diese Strategien empfinde ich als nicht akzeptabel, weil dadurch Schuldige der Strafe entgehen.

        Herzlich, Paul

      • American Viewer Says:

        Lieber Paul,

        das Missverständnis gibt es in der Tat:
        Zu behaupten der eigene Mandant sei es nicht gewesen und es sei jemand anderes gewesen, ist wohl die älteste und häufigste Verteidigungsstrategie der Welt. Und das findest du nicht okay?

        Die Beweisaufnahme war relativ ergiebig. Man hatte mehrere Zeugenaussagen und DNA-Beweise gegen den Angeklagten in der Hand. Eindeutigere Beweise hat man in 99% der Strafverfahren nicht.

        Auch du bist dir ja offenbar weiterhin absolut sicher, dass der Angeklagte auch der Täter war. Trotzdem behauptet du dann im gleichen Atemzug dem Staatsanwalt sei „nichts anderes übrig geblieben“ als Freispruch zu fordern. Siehst du nicht, dass deine Argumentation mindestens einen extremen Widerspruch beinhaltet?

        Klingelt es? Ansonsten zeige ich es noch einmal auf. Du kannst dich ja sehr toll in den Verteidiger hineinversetzen. Das gleiche Rollenspiel solltest du mal durchdenken mit dir als Staatsanwalt:

        Oberstaatsanwalt Paul: „Ich habe mir den Fall bis ins kleinste Detail angeguckt und nichts vergessen, der Angeklagte ist schuldig, schuldig, schuldig!“

        Verteidiger: „Einspruch Staatsanwalt Paul, es könnte auch die Person X da drüben gewesen sein.“

        Oberstaatsanwalt Paul: „Was sind Sie denn für ein Verteidiger? Sie führen andere Verdächtige ins Feld als ihren Mandanten? Der Trick ist mir völlig neu, ich bin geschockt. Was sind denn das für amerikanische Verteidigungsstrategien? Wie perfide, wie gemein! Ich dachte Sie gehen auf mildernde Umstände ein oder legen ihr Mandat nieder.“

        Verteidiger: „Ich bleibe bei meinen Aussagen.“

        Oberstaatsanwalt Paul: „Ach scheiße ja, dann halt Freispruch.“

        —> In sich wirklich stimmig und logisch.

      • DerLeopard24 Says:

        @ American Viewer:

        Ich denke wir haben ein Deutschland ein generelles Problem mit der erschreckend verständnisvollen Attitüde ggü. Straftätern und darausfolgend milden Urteilen von einigen Richtern.

        Als abschreckendes Beispiel hierzu empfehle ich die Lektüre von Herrn Thomas Fischer, Richter am Bundesgerichtshof, welcher bis vor kurzem als Kolumnist bei der Zeit tätig war:

        http://www.zeit.de/serie/fischer-im-recht

        Fisches Einstellung scheint folgendermaßen zu sein: Bloß nicht zu nahe am „Volksempfinden“ urteilen oder Straftaten danach bewerten, denn alles was in die Nähe dessen kommt führt ja schnurstracks zu Hitler.

      • American Viewer Says:

        @Leopard
        Ich kenne den Richter und seine Kolumne ganz gut. Leider ein Beispiel von vielen. Wobei Fischer wohl selbst von seinen Kollegen als nicht mehr zurechnungsfähig angesehen wird.

        Und so jemand schreibt trotzdem einen der gängigsten Kommentare zum deutschen Nichtstrafrecht. Das sagt eigentlich schon alles über das kranke System aus, was man wissen muss – aber gar nicht wissen wollte, wenn man weiter ruhig schlafen will.

  3. Olaf Says:

    Diese Gerechtigkeit-hassenden Richter und Verteidiger sind eine Schande. Hoffentlich werden deren Wohnviertel auch bereichert.

  4. heinzelmann Says:

    aron: Glaube, dass die Richter es auch bei Angriffen auf die eigenen Kinder so sehen würden, ja, es sollen keine unschuldigen Personen verurteilt werden, wirkt hier aber komisch!Der Täter wurde ja als Italiener ausgegeben, da fängt der Blödsinn doch schon an!Als überzeugter Europäer will ich weder Hardcore-Bereicherung noch US-Herrschaft über diesen Kontinent!

  5. American Viewer Says:

    Der Prozess und das Urteil, sowie das Verhalten von Richter und Staatsanwaltschaft, sind in der Tat ein Justizskandal. Oder wie man für Deutschland sagen muss: Der ganz normale alltägliche Wahnsinn.

    Selbst in den MSM liest man mittlerweile, dass in Frankreich über 50% der Polizisten angeben, Le Pen wählen zu wollen. Und das gleich im ersten Wahlgang.

    • aron2201sperber Says:

      die Dunkelziffer dürfte wohl beträchtlich höher liegen.

      trotzdem wird in Frankreich bei den Präsidenten-Wahlen das linke Himmel-Hölle-Spiel noch einmal aufgehen – wie in Österreich.

      bei den Parlamentswahlen steht dann allerdings eine 3/4 Mehrheit für rechte Parteien an – in Frankreich wie in Österreich.

      • American Viewer Says:

        Das mit der Dunkelziffer sehe ich auch so.

        Drei Viertel in Österreich kommen mir sehr viel vor. Es sei denn vielleicht man will die ÖVP als „rechts“ bezeichnen.

        Eine Niederlage von Le Pen ist wahrscheinlich sogar die beste Option. Zu Beginn habe ich dem deutschen AfD-Politiker Gauland nicht geglaubt. Gauland sagt schon lange, dass rechte Parteien wie die AfD aus der Opposition heraus aktuell am stärksten sind. Mittlerweile muss ich zugeben, dass er aus aktueller Sicht bisher Recht behalten hat.

        Für die FPÖ gilt im Grunde das gleiche. Wenn sie nicht regieren, haben sie fast den größeren Einfluss auf die langfristige Politik.

      • aron2201sperber Says:

        ich meine damit die ÖVP. die ist mit Sebastian Kurz eine Mitte-Rechts-Partei. Zum Glück haben wir in Österreich keine Zustände wie bei Merkel, die aus einer Mitte-Rechts-Partei einen grünen Schleim gemacht hat

      • salamshalom Says:

        Hochamüsant zu sehen, dass die Schwarz-Rot-Grün-Teilung, alternativ auch Rechts-Links – bei euch immer noch so wunderbar klar und so scharfkantig funktioniert.
        Da ist die eine Gruppe ganz klar rotgrün oder links weil sie soundso reagiert, die andere ganz sicher rechts oder im schwarzen Milieu zu verorten, weil sie sich eben soundso verhält (Meinungs- und Bewertungsbildender Parameter: islamische Flüchtlige). Und meistens fliegen diese Beurteilungen sogar noch locker über alle Parteigrenzen hinweg…
        Merkel ist CDU aber linksgrün, Gauland total geil, weil rechts, Petry ist… ja was ist sie denn nun nach der Demontage? AfD und links 😉 ? Seehofer ist schwarz, unterstützt aber die CDU und Merkel, bekommt also selbst grün-rote Streifen, die Grünen sind grün und links, wollen aber mit den Linken nichts zu tun haben… herrlich. Man kann tatsächlich eine absolut scharfe Trennung erkennen. Und inner-europäisch erst…
        Le Pen ist rechts, Macron müsste dann ja Links sein. Le Pen mag Putin, das westliche Establishment mag ihn nicht, also ist es Links… dann müssten sich die USA ja gegen Le Pen stellen und für Macron, also wäre die USA Links??

      • DerLeopard24 Says:

        @salamshalom:

        Merkel ist NICHT linksgrün?

        Ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist, aber jeden hereinzulassen der nur Asyl sagt, ohne Obergrenze und Sicherheitsüberprüfung, ist nicht unbedingt das, was bis Sommer 2015 in Deutschland und bis heute im Rest der Welt als konservativ gilt.

        Der Knaller ist, dass das ganze selbst für die meisten Linken zu verrückt ist. Frankreich etwa hat einen sozialistischen Präsidenten mit Parlamentsmehrheit und die französische Regierung hat auch nie nur in Erwägung gezogen den deutschen Wahnsinn mitzumachen.

        Vor ein paar Monaten habe ich anderorts eine schöne Beschreibung gelesen: Die einzig „Extremen“ bei der Flüchtlingspolitik sind die deutsche Bundesregierung und deren Befürworter, welche eine Politik unterstützen an die kaum ein anderes Land auf diesem Planeten auch nur denken würde.

      • salamshalom Says:

        @Der Leopard

        Es geht mir nicht um Merkel, der alten Huddel, sondern um den Umstand, dass die Beurteilung der politischen Richtung nur noch nach Verhalten bezüglich des Flüchtlingsthemas geht. Es gibt nur noch rechts oder links, für oder gegen Flüchtlinge. Ernsthaft??

      • DerLeopard24 Says:

        OK, nun verstehe ich besser was Sie meinen.

        Aber ist es nicht verständlich, dass das Flüchtlingsthema DAS politische Thema schlechthin seit 2015 in Deutschland ist? Es handelt sich hier eben nicht um eine politische Entscheidung mit geringen Auswirkunen sondern um etwas, das viele Gesellschaftsbereiche tangiert (Innere Sicherheit, Integration, Beziehungen zur islamischen Welt, Schulpolitik, Haushaltspolitik, Sozialstaat, Wohnungsbau, Beziehungen zur EU…). Es ist schon verständlich, dass dieser Themenkomplex einen enormen Platz in der politischen Diskussion einnimmt. Noch verschlimmert durch die Tatsache, dass beide Kanzlerkandidaten 2017 meinen, diese Politik sei grundsätzlich richtig gewesen.

        Aber klammern wir das Flüchtlingsthema mal aus. Selbst dann scheint mir Merkel nicht sehr konservativ zu sein. Sie ist für den Doppelpass und hat bei der grünen Antiatomhysterie nachgegeben. Sie hat mehrere (!) Rettungsmaßnahmen mit deutschen Krediten für die Südländer im Euro durchgesetzt, während Kohl noch für die No-Bailout-Klausel gekämpft hat.

      • Olaf Says:

        „Merkel, die aus einer Mitte-Rechts-Partei einen grünen Schleim gemacht hat“

        Treffende Formulierung, und die feigen CDU-Hinterbänkler schleimen hinter Merkel her.

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