ORF im Wahlkampf-Modus

Gleich vom ersten Tag an betreibt der ORF plumpe Wahlwerbung gegen Kurz. Dazu stöbert der ORF irgendwelche Experten (die bis jetzt garantiert niemand gekannt hatte) auf, die Kurz auf Nachfrage anpatzen:

Kritik an OSZE-Führung durch Kurz

Als Außenminister ist Sebastian Kurz (ÖVP) derzeit auch Vorsitzender der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sein Wechsel an die ÖVP-Spitze und das damit verbundene Koalitions-Aus riefen auch Kritik an seiner diesbezüglichen Amtsführung hervor.

„Passend zu Kurz’ Themen“

Er habe die OSZE als „Bühne für Wahlkampf“ genutzt, so der Schweizer Experte Christian Nünlist heute im Ö1-Mittagsjournal. „Von außen hat man den Eindruck, dass es von Anfang an auch viel um Innenpolitik ging“, so der Mitarbeiter des Zentrums für Sicherheitsstudien der ETH Zürich.

(ORF)

Herr Nünlist darf vom österreichischen Außenminister halten, was er will. Das gehört zu seinem Recht auf freie Meinungsäußerung.

Jenes Recht muss jedoch nicht ausgerechnet auf einem von den österreichischen Gebührenzahlern finanzierten Staatssender ausgelebt werden.

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7 Antworten to “ORF im Wahlkampf-Modus”

  1. American Viewer Says:

    Bibi geht den israelischen GEZ-Funk gerade an. So etwas müssten sich auch mal westeuropäische Politiker trauen.

    Aber viele stecken mit dem GEZ-Funk unter einer Decke – und die anderen haben Angst vor den negativen Konsequenzen für ihre Karriere. Arg viel anders haben es Diktaturen auch nicht gemacht.

  2. American Viewer Says:

    OT:

  3. American Viewer Says:

    Mafia und EU und katholische Kirche Hand in Hand:

    Sie sollen unter anderem aus der Verwaltung eines Flüchtlingslagers in der südlichen Provinz Crotone Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben. Das Zentrum gilt als das größte in Italien. Verwaltet wird es von der katholischen Organisation Misericordia. Die EU unterstützt Italien in der Migrationskrise mit Millionen bei der Flüchtlingsunterbringung.

    Wobei es eher heißen müsste: Mafia I, Mafia II, Mafia III…

    https://www.welt.de/politik/ausland/article164601864/Mafia-Clan-verdiente-mit-Fluechtlingsheim-offenbar-Millionen.html

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