Archive for Mai 2017

Simmering gegen Erdberg gegen Meidling, das nenn ich Brutalität

Mai 12, 2017

Dass Strache gegen seinen Hauptkonkurrenten losgeht, kann ich gut nachvollziehen. Mitterlehners persönliche Schicksalsschläge sollte er jedoch besser aus dem Spiel lassen:

Jetzt hat er Mitterlehner, der im Vorjahr einen schweren persönlichen Schicksalsschlag erleiden musste, in den Rücktritt gemobbt…

Kurz geht politisch über Leichen – sogar innerparteilich. Das ist ein Alarmsignal für seine menschlichen Qualitäten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Österreicherinnen und Österreicher solch eine skrupellose und unehrliche Person wollen!

(Facebook)

Mit Mitterlehners verstorbener Tochter hausieren zu gehen, hätte ich eher dem Kanzler-Sohn zugetraut, der Kurz gerade mit dem Massenmörder Idi Amin verglichen hatte.

Strache versucht offenbar, das Niveau des Kern-Clans zu unterbieten.

„Simmering gegen Erdberg gegen Meidling“ wird brutaler als das klassische „Simmering gegen Kapfenberg“.

Menschenrecht auf Verschleierung?

Mai 8, 2017

Seyran Ates hatte im neuen Puls4-Format „Im Namen des Volkes“ die wesentlich besseren Argumente auf ihrer Seite, weshalb sogar 60 % der befragten Grün-Wähler für ein Kopftuch-Verbot an Österreichs Schulen stimmten (insgesamt waren es über 80 %).

Von der Gegenseite wurde in der Diskussion immer wieder behauptet, dass es sich bei der religiösen Verschleierung um ein Menschenrecht handle.

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat jedoch bereits 2004 festgestellt, dass ein Kopftuchverbot an Schulen nicht das Menschenrecht auf Religionsfreiheit verletzt:

Die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte hat am 10. November 2005 das Verbot als vereinbar mit der Europäoschen Menschenrechtskonvention angesehen. Sie bestätigte damit das Urteil der ersten Kammer des Gerichts, das am 28. Juni 2004 die Beschwerde einer türkischen Medizinstudentin abwies. Es stelle keine Verletzung des Grundsatzes der Religionsfreiheit dar, wenn einer Studentin mit Kopftuch der Zugang zu einer öffentlichen Hochschule untersagt werde. Die Richter stuften die Kopfbedeckung als Symbol einer „extremistischen Bewegung“ ein. Die Türkei verfolge mit dem Verbot das Ziel, bürgerliche Freiheitsrechte zu schützen und die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten.

Es wäre auch völlig realitätsfremd zu behaupten, dass es in Frankreich oder der Türkei keine Religionsfreiheit gäbe. Sowohl in Frankreich als auch in der (früher noch) säkularen Türkei wurde Religion trotz der besagten Verbote in einem wesentlich stärkeren Ausmaß praktiziert als in Deutschland oder Österreich.

Säkularismus und Religionsfreiheit stehen nicht im Widerspruch, sondern der Säkularismus garantiert gleiche Rechte auf Religionsfreiheit für alle.

Das Grundrecht auf Religionsfreiheit ist hingegen in den Ländern stark eingeschränkt, wo eine Mehrheit der Frauen – freiwillig oder unfreiwillig – den Schleier trägt. Dort gilt zwar die totale Religionsfreiheit, aber immer nur für die eigene Religion.

Das Recht auf Verschleierung, das in Österreichs und Deutschlands Schulen gewährt wird, ist kein Menschenrecht und könnte daher jederzeit durch eine einfache parlamentarische Mehrheit abgeschafft werden.

Wenn die Regierung nicht von den Wählern für ein falsches Verständnis unseres Menschenrechts auf Religionsfreiheit abgestraft werden will, sollte sie den Willen der Bevölkerung schleunigst umsetzen.

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Im Zweifel für den Uwe?

Mai 3, 2017

Nicht der Tritt gegen den Schädel des 17jährigen Niklas, sondern eine Vorschädigung war für seinen Tod verantwortlich? Das Blut des Opfers auf der in der Wohnung von Walid S. gefundenen Jacke ist kein Beweis? Die Zeugenaussage des Freundes des Opfers auch nicht? Hätte ja auch ein anderer, gleich aussehender islamischer Uwe sein können?

Komisch, dass der islamische Uwe seinen Doppelgänger bis zum Schluss gedeckt hatte. Bei aller Solidarität unter islamischen Uwes wäre der islamische Uwe wohl kaum für seinen Kollega in den Knast gegangen.

Ob die deutsche Justiz einen deutschen Uwe im Zweifel freigesprochen hätte, darf bezweifelt werden.

Da es sich um einen islamischen Uwe handelte, war es dem Richter hingegen wichtig, die Brutalität der Tat abzustreiten und die Dämonisierung des Täters zu verurteilen:

Doch was der Richter dann in einer Vorbemerkung sagt, ist schwer verdaulich. Er kritisiert, dass der Todesfall Niklas medial und politisch zu einem „Hype“ aufgebauscht worden sei. Zum Vergleich nennt er andere Fälle, die aktuell ebenfalls vor dem Landgericht Bonn verhandelt werden, und in denen der Gewaltexzess viel größer gewesen sei.

Kunkel kritisiert, dass der Fall Niklas von der Politik, von der Kirche „instrumentalisiert“ worden sei. Kunkel hätte „stilles Gedenken“ angemessen gefunden. Bad Godesberg sei „kein Brennpunkt von Schwerkriminalität“. Er beklagt eine „Dämonisierung des Angeklagten“. Auch widerspricht der Vorsitzende Richter der Darstellung, dass die Tat mit unvorstellbarer Brutalität ausgeführt worden sei.

(Die Welt)

Die deutsche Justiz tritt – wie ihre importierten Lieblinge – ihren am Boden liegenden Opfern auf den Kopf. Erst wenn die Tritte die eigenen Kinder in den Speckgürteln erreichen, werden manche vielleicht aufwachen.

Gericht verkündet Urteil im Niklas-Prozess

Weicher und harter Allahol

Mai 2, 2017

Die Burka ist harter Stoff. Bei der Burka läuten selbst bei den grünsten Gutmenschen die Alarmglocken.

Mit den Kopftüchern der „gemäßigten“ Islamisten solidarisieren sich westliche Progressive wie Österreichs Bundespräsident hingegen bedenkenlos.

A CAIR ad from what the Clarion Project calls The federal government specifically identified CAIR as an entity of the U.S. Muslim Brotherhood’s Palestine Committee, a secret body set up to advance the Hamas agenda

(Jihad-Kampagne von CAIR, der amerikanischen Tochtergesellschaft der Muslimbruderschaft)

Allaholismus bleibt jedoch Allaholismus, egal ob Kopftuch-Bier oder Burka-Schnaps konsumiert wird.

Wer sein Leben völlig nach dem Islam ausrichtet, seine Frauen verschleiert, fünfmal am Tag betet und Freitag um 12:00 in der Moschee sein muss, hat ein Allahol-Problem, das mit einer Integration in unsere Gesellschaft unvereinbar ist.

Todenhöfers frei erfundene Fakten

Mai 1, 2017

Um seine „Wahrheiten“ zu belegen, schmeißt Todenhöfer stets unverfroren mit seinen eigenen Fakten, Zahlen und Prozentangaben um sich.

Todenhöfer nützt dabei den Vorteil, dass manche seiner unseriösen Behauptungen nicht seriös widerlegt werden können (wie z.B. bei der Befreiung Ramadis oder Mossuls vom IS), zumal es dazu keine seriösen Zahlen gibt.

Was von seinen Zahlen und Prozentangaben tatsächlich zu halten ist, kann man jedoch anhand seiner angeblichen Fakten zu europäischen Phänomenen leicht durchschauen:

Liebe Freunde,

Sarrazin, Rechtsradikalismus und Pegida sind eine schlimme Pest. Sie kämpfen nicht gegen den Untergang des Abendlands. Sie sind sein Untergang.

Damals demonstrierten die Rechtsradikalen gegen Juden, heute gegen Flüchtlinge, Ausländer, Muslime. Und wieder gegen Juden.

95 Prozent aller antisemitischem Übergriffe kommen von Rechtsextremen.

Auch wenn Todenhöfer das Gegenteil behauptet, ist es hinreichend belegt, dass antisemitische Übergriffe in Europa zumeist nicht mehr auf das Konto einheimischer Nazis gehen, sondern auf jenes von importierten islamischen Antisemiten.