Archive for Juni 2017

Wird Wiener SPÖ ihre eigenen Wähler durchleuchten?

Juni 29, 2017

Wie nun bekannt wurde, nimmt die Stadt Wien 44.000 Menschen unter die Lupe, die im Verdacht stehen, eine türkisch-österreichische Doppelstaatsbürgerschaft zu haben. Die Namen sind auf einer türkischen Wählerevidenzliste aufgetaucht, die Personen haben allesamt einen Hauptwohnsitz in Wien.

(Krone)

Die eigenen Wähler wird die SPÖ wohl nicht allzu streng durchleuchten.

Österreichs Türken haben zwar in der Türkei zu über 70 % für den Islamisten Erdogan gestimmt. Hier in Österreich verwandeln sich die konservativen Türken in progressive Genossen, die stramm SPÖ wählen.

Wechselwähler

Derzeit fühlen sich Österreichs Islamisten noch nicht stark genug, um mit einer eigenen Liste anzutreten.

Also lässt man die SPÖ die eigenen Interessen vertreten:

SPÖ

Dafür leiht man den Genossen die wertvolle Wählerstimmen, die sie bei der einheimischen Bevölkerung unwiederbringlich verloren haben.

Erst wenn man mit Hilfe der Genossen (durch Zuwanderung, Einbürgerung und Verleihung des Wahlrechts) stark genug wird, kommt dann die eigene Islamisten-Partei Österreichs.

Bis dahin bleibt noch die SPÖ die Scharia Partei Österreichs.

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Das Sterben im Mittelmeer beenden?

Juni 29, 2017

Die Immigration über das Mittelmeer hat nichts mit der Situation in Libyen zu tun, sondern mit den Leistungen, die in Europa warten.

Wenn man darauf vertrauen darf, bereits wenige Seemeilen vor der libyschen oder tunesischen Küste gerettet zu werden, steigt natürlich auch die Risikobereitschaft, in die morschen Kähne der Menschenhändler zu steigen.

Wenn man dann auch noch damit rechnen kann, nicht in Italien bleiben zu müssen, sondern in einem nördlichen Schlaraffenland ein Asylverfahren mit allen Sozialleistungen zu erhalten, hat sich die Überfahrt binnen weniger Monate finanziell ausgezahlt.

Die italienische Regierung rettet zwar politisch korrekt die Flüchtlinge aus dem Meer. Für die Versorgung der Flüchtlinge soll dann die EU (sprich die wohlhabenderen nördlichen Nationalstaaten) zuständig sein.

Solange man nach der illegalen Einreise nicht zurückgeschickt wird, sondern die Möglichkeit hat, den Aufenthalt nachträglich durch ein Asylverfahren zu legalisieren, werden Menschen ihr Leben für ein vermeintlich besseres Leben aufs Spiel setzen.

Das aktuelle System ist total schizophren:

Einerseits versucht man die Grenzen dicht zu machen, andererseits ermuntert man durch die nationalen Asylsysteme weiterhin zur illegalen Einreise.

Die Schlepper werden zwar gerne als Buhmänner präsentiert, sie befriedigen jedoch lediglich eine Nachfrage, die aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen entstanden ist.

Würde Europa die illegale Einwanderung in den Griff bekommen, könnte sich Europa, wie von Schulz gefordert, gerne progressive Länder wie Kanada beim Einwanderungsrecht zum Vorbild nehmen, da man dann auch in einer vergleichbaren Situation wäre.

So wie Rechte sich daran festklammern, dass es auf keinen Fall mehr Zuwanderung geben dürfe, würden Linke nie so etwas Herzloses wie eine “Festung Europa” akzeptieren, die jedoch die Voraussetzung für eine neue gemeinsame Asylpolitik wäre.

Daher wird in Europa wohl alles beim Alten bleiben und das Sterben im Mittelmeer weitergehen, wofür sich Linke und Rechte auch weiterhin gegenseitig die Verantwortung zuschieben werden.

Bildergebnis für libyen flüchtlingslager

Heiliger Sankt Ramadan / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!

Juni 28, 2017

Die Worte des Botschafters der Emirate sind äußerst ermutigend, denn sie richten sich nicht nur gegen Katar, sondern fordern auch vom eigenen Land und den anderen Golfstaaten einen Neustart im Verhältnis zur Terroristen-Finanzierung:

Ghobash insisted the UAE was trying with its allies to open a new chapter in the Middle East. “Yes we are making demands of Qatar, but it is very important to realise that we are imposing the same standards on ourselves.

“So if we are to ask for the monitoring of Qatari financial transactions and its funding of terrorism then we would be open to the same idea. This is not bullying. This is demanding a higher standard throughout the whole region.

“We have nothing to hide ourselves so we are willing to meet the same standards we are asking Qatar. The west has traditionally complained of a lack of financial transparency in the region, and there must be a huge amount that the west can do to monitor what is happening.”

(Guardian)

Dieses Angebot darf nicht abgelehnt werden und der Westen (zumindest Trump) muss jetzt absolute Solidarität mit den Boykott-Staaten demonstrieren, damit Katar zu einem Überdenken des Verhältnisses zur Muslimbruderschaft bewegt werden kann.

Danach müssen jedoch auch die Emirate und die Saudis penibel an ihre nun abgegebenen Versprechen erinnert werden.

Daʿwa (Missionierung) ist ein Hobby, das die Golfmonarchen ihren Wahabiten nicht mehr zugestehen dürfen, auch wenn ihre Wahabiten dadurch scheinbar im eigenen Land mehr Ruhe geben:

Heiliger Sankt Ramadan / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!

Dieses saudi-barbarische Motto muss in Zukunft der Vergangenheit anhören. Kein einziger Petrodollar darf mehr zu Pierre Vogel fließen, um seine IS-Ideologie in Europa zu verbreiten.

„Kein dringender Tatverdacht erkennbar“

Juni 26, 2017

Selbst wenn unsere Polizei einen Vergewaltiger direkt von seinem Opfer herunterreißt, ist für unsere verblendete Justiz noch lange „kein dringender Tatverdacht erkennbar“:

Polizisten haben am Samstagabend am Wiener Donauinselfest offenbar eine Vergewaltigung verhindert. Sie zerrten den 18-jährigen Täter, der bereits auf der 21-Jährigen saß und ihr T-Shirt gewaltsam entfernt hatte, vom Opfer und nahmen ihn fest.

Der Afghane, ein Asylberechtigter, bestritt einen Vergewaltigungsversuch in seiner Einvernahme. Vielmehr sprach er davon, dass er einvernehmlich mit der Frau getanzt habe und sie ihm freiwillig gefolgt sei. Sie seien dann beide zu Sturz gekommen und ins Gebüsch gefallen, behauptete der 18-Jährige. Die Staatsanwaltschaft verfügte am Sonntagabend, dass der Afghane mit einer Anzeige auf freien Fuß gesetzt wird.

Zuvor war der Sachverhalt dem Journalstaatsanwalt von der Polizei mündlich geschildert worden. Dieser musste sofort entscheiden, ob die Voraussetzungen für eine Untersuchungshaft vorliegen, erklärte Behördensprecherin Nina Bussek. „Bei dieser Schilderung war die Journalstaatsanwaltschaft der Ansicht, dass kein dringender Tatverdacht erkennbar ist“, sagte Bussek. Außerdem handelt es sich beim 18-Jährigen um einen jungen Erwachsenen, bei dem noch strengere Maßstäbe für die Verhängung von Untersuchungshaft vorliegen.

(Kurier)

Da die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge stets ihre Dokumente auf der Reise verloren haben, muss man sich auf ihre Altersangaben verlassen.

Wann immer ein Foto eines afghanischen „Kindes“ in den Medien auftaucht, stellt sich die im Asylverfahren behauptete Minderjährigkeit als offensichtlicher Schwindel heraus:

(Der 17jährige Afghane, der in einem deutschen Zug Terror verbreitete)

Das Gesicht des Täters werden wir im aktuellen Fall jedoch nie zu Gesicht bekommen, da „ohne dringenden Tatverdacht“ und bei „Minderjährigkeit“ die Rechte des Täters gewahrt werden müssen.

So bleibt das afghanische „Kind“ geschützt und wird weiter auf unsere Kinder losgelassen.

Was demonstrieren uns die islamischen Demos?

Juni 22, 2017

Europas Muslime demonstrieren gegen die Mohamed-Karikaturen von Charlie Hebdo:

(Grosny, 2015)

Europas Muslime demonstrieren gegen den islamischen Terror:

(Köln, 2017)

Was wird uns durch diese Demonstrationen wohl über den Islam der europäischen Muslime demonstriert?

Der Erfinder des Euro-Islam, Bassam Tibi, hat resignierend festgestellt, dass höchstens 10 % der europäischen Muslime seinem Modell eines mit europäischen Werten vereinbarem Islam folgen.

Europas Muslime demonstrieren, dass Bassam Tibis Einschätzung absolut realistisch ist.

Der Vati von Muttis Deal mit Erdogan

Juni 20, 2017

Wieder einmal wird von ORF & Co. Herr Knaus als großer Experte aus dem Hut gezaubert, um Kern zu sekundieren und Kurz zu bashen:

Im „Standard“ (Dienstag-Ausgabe) bezeichnete der „Vater“ des EU-Türkei-Flüchtlingsdeals, Gerald Knaus, den Plan zur „Schließung“ der Mittlemeer-Route für Flüchtlinge als Illusion. „An diesem Plan ist alles unrealistisch“, sagte der Leiter des Thinktanks Europäische Stabilitätsinitiative (ESI).

(ORF)

Die Balkanroute wurde jedoch nicht durch Muttis Deal mit Erdogan (dessen Vati dieser Knaus sein soll) geschlossen, sondern durch die diplomatische Initiative mit den Balkanstaaten von Sebastian Kurz.

Den Durchwinke-Mechanismus bei illegaler Einreise zu durchbrechen, ist für eine geregelte Zuwanderung das Entscheidende und nicht der Ablasshandel mit einem erpresserischen Diktatürken.

Wenn die illegale Einreise nicht mehr zu einem Ticket für die Weiterreise in ein Asyl-Schlaraffenland der eigenen Wahl wird, sinkt die Motivation zur Überfahrt drastisch (egal ob nach Australien, Griechenland oder Italien).

Erdogan werden aufgrund des absurden Deals Milliarden bezahlt, obwohl die Millionen „Syrer“, für die die Türkei das Geld bekommen sollte, schon längst in die EU weitergereist sind:

Die Regierung in Ankara hat aus dem Milliardenpaket der EU für syrische Flüchtlinge in der Türkei bisher 222 Millionen Euro direkt erhalten.

Ursprünglich sollten die Gelder aus dem Drei-Milliarden-Euro-Paket der EU für syrische Flüchtlinge in der Türkei nur über Hilfsorganisationen fließen. Im Juli vergangenen Jahres hatte Brüssel diese Praxis aber geändert.

(ORF)

Die Türkei war für die Syrer lediglich ein Transitland wie die anderen Länder der Balkanroute (Griechenland, Serbien, Ungarn).

Jene Länder haben durch das Durchwinken von Österreich, Deutschland, Schweden mit einem Schlag ihr eigenes Migranten-Problem gelöst, da so ziemlich alle eigenen Illegalen die Gelegenheit zur Standortverbesserung genützt haben.

Doch auch bei den „echten Syrern“, die Muttis Einladung gefolgt waren, handelte es sich sehr oft um syrische Gastarbeiter in den Golfstaaten und die „echten Afghanen“ waren in der Regel bereits ihr ganzes Leben im Iran oder Pakistan.

 

Was ist ein Onkel-Tom-Türke?

Juni 20, 2017

Wer sich als Moslem vom islamischen Terror distanziere, sei ein „Onkel-Tom-Türke“.

So etwas konnte nur einem Jakob Augstein einfallen:

10.000 Demonstranten wurden erwartet. Gekommen waren aber viel weniger, vielleicht 2000. So viele Onkel-Tom-Türken gibt es offenbar in Köln und Umgebung nicht. Das ist ein gutes Zeichen. Was ist ein Onkel-Tom-Türke?

Einer, der immer macht, was man von ihm erwartet. Früher hieß es: Ali, mach das Klo sauber. Aische, wisch Opa den Arsch ab. Heute heißt es: Ali und Aische, ab auf die Anti-Terror-Demo.

Zur Kölner Anti-Terror-Demo hatte unter anderem die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor eingeladen.

Muslimen wird von Augstein selbst die Todsünde des Konservatismus vergeben, solange sie sich nicht zu Onkel-Tom-Moslems (wie Lamya Kaddor) weichkochen lassen:

Ditib mag sonst ein konservativer, von Erdogan ferngesteuerter Haufen sein – aber hier hatte der Islamverband einfach recht: Solche Demonstrationen „stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen.“

Wer ausdrücklich die Muslime in Deutschland zur Demonstration gegen den Terrorismus aufruft, sieht sie offenbar im Rechtfertigungsdruck. Aber Terrorismus ist ein politisches und soziales Phänomen – kein religiöses.

Wäre der Islam bloß eine Religion mit einer klaren Abgrenzung zum politischen Islam, würde ihn Augstein gar nicht erst verteidigen.

Augstein schätzt den Islam natürlich nicht als Religion, sondern als politische Ideologie, die den gemeinsamen Feind herausfordert und deren Anhänger sich nicht im Geringsten von ihrer Ideologie abgrenzen.

So ein Proletariat, das mit der Avantgarde auch beim schlimmsten Terror durch dick und dünn geht, hätten sich Linke schon immer gewünscht. Islamisten sind keine Onkel-Tom-Proletarier wie die eigenen Proleten.

Selbst wenn Linke wissen, dass jenes Proletariat nicht ihnen, sondern ihren eigenen „konservativen“ Führern folgen wird, schwärmen sie für so ein Proletariat.

Bildergebnis für augstein meinhof

Arbeit ist haram. Sozialhilfe ist halal.

Juni 18, 2017

Tschetschenen halten Arbeit für die Kuffar für haram:

Speziell Tschetschenen verweigern Lehrausbildung

Die Listen mit Namen, Sozialversicherungsnummer und Aufenthaltsstatus decken diese Einschätzung: Speziell unter Tschetschenen ist der Unwille zur Arbeit groß. „Kein Interesse“, „nur einen Tag anwesend“, „keine Mobilitätsbereitschaft“ sind als Abbruchgrund angeführt.

(Kronen Zeitung)

Sozialhilfe  von den Kuffar einzustreichen, ist hingegen voll halal – denn auch Mohammed hat schließlich schon Steuern von den Kuffar verlangt.

Da sich die Leistungen mit jedem weiteren Kind erhöhen, haben Tschetschenen in Österreich durchschnittlich doppelt so viel Kinder wie in Tschetschenien, wo sie selbst für ihre Familien sorgen müssten.

Die Wiener SPÖ kämpft nach wie vor dafür, dass die „neuen Wiener“ sich den hier angewöhnten Lebensstil bewahren können:

Die Verträge waren bereits unterschrieben, bis die Burschen feststellen mussten, dass sie künftig nur noch eine Lehrlingsentschädigung von rund 300 Euro beziehen würden, während es in Wien 800 Euro fürs Nichtstun gibt.

„Wir kämpfen gegen alle Angriffe auf die Mindestsicherung“, stellte hingegen die Wiener SPÖ-Abgeordnete Tanja Wehsely am Dienstag noch einmal klar.

(Kronen Zeitung)

Mit Salafisten-Bart und Burka ist man besonders gut vor unislamischer Arbeit geschützt:

Bildergebnis für tschetschenen demonstration wien

(Wiener Tschetschenen-Demo für die Boston-Attentäter)

Muslimbrüder nur bei Ossis?

Juni 16, 2017

Der deutsche Varfassungsschutz warnte vor einer Unterwanderung Sachsens und Thürigens durch die Muslimbruderschaft:

Die Muslimbruderschaft gibt sich in Deutschland weltoffen und tolerant. Der Verfassungsschutz warnt jedoch, dass die Organisation in Sachsen und Thüringen demokratiefeindliche Strukturen aufbaut. Ziel sei die Durchsetzung eines politischen Islams.

(FAZ)

Tatsächlich betrifft jene Gefahr den Westen ganz genauso, wie man weiter unten im FAZ-Artikel erfährt:

„Die MB lehnt demokratische Staatssysteme ab“, heißt es im Verfassungsschutzbericht 2015 des Landes Nordrhein-Westfalen, wo die IGD ihren deutschen Hauptsitz hat. Zudem verfolgten die Muslimbrüder das Ziel, „einen islamischen Staat zu gründen beziehungsweise bestehende Staatssysteme durch Unterwanderung zu übernehmen und in ihrem Sinne umzugestalten“.

Nur haben sich viele westdeutsche Verfassungsschützer mit den Muslimbrüdern abgefunden. Muslimbrüder sind im Vergleich zu den Salafisten ohnehin die braven „gemäßigten“ Islamisten. Schleier und Bärte sind dezent. Wen kümmert es da, welche Ideologie dahinter steckt?

So gehen auch die Ösi-Behörden mit der Gefahr der Unterwanderung durch die Muslimbruderschaft um:

4. Ist dem Bundesministerium bekannt, wie viele Mitglieder die
Muslimbruderschaft in Österreich hat?
5. Wenn ja, wie viele?
6. Wenn nein, weshalb nicht?

(Parlamentarische Anfrage von H.C. Strache)

Die knackige Antwort der Innenministerin:

Zu den Fragen 4 bis 6:
Nein.
In der jüngsten Vergangenheit stellten die Aktivitäten der Muslimbruderschaft keinen Anlass zum Einschreiten nach der Strafprozessordnung, nach dem Sicherheitspolizei oder anderer einschlägiger Gesetze dar. Für die generelle Überprüfung oder Überwachung von Vereinen oder Verbindungen durch die Sicherheitsbehörden bestehen keine Rechtsgrundlagen. Den Sicherheitsbehörden obliegt die Gefahrenerforschung und Gefahrenabwehr oder die erweiterte Gefahrenerforschung gemäß § 21 Abs. 3 Sicherheitspolizeigesetz bei entsprechender Verdachtslage. In diesem Rahmen können und haben die Sicherheitsbehörden tätig zu werden.

(Beantwortung der Innenministerin)

Bildergebnis für nichts sehen nichts hören nichts sagen

 

Heiliger Sankt Ramadan / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!

Juni 13, 2017

Die Saudis sind zweifellos schlimme Barbaren. Trotzdem ist das Saudi-Bashing oft scheinheilig.

Ausgerechnet diejenigen, die dem Westen mangelnden Realismus im Umgang mit arabischen Despoten wie Saddam oder Assad vorhalten, spielen bei den Saudi-Barbaren die Moralaposteln.

Besonders gerne werden unsere Waffenverkäufe an die Saudi-Barbaren angeprangert, so als ob der IS oder andere Dschihadisten mit deutschen Panzern herumfahren würden.

Was man zu Recht kritisieren muss, ist die saudische Finanzierung von Daʿwa (Missionierung), ein Hobby, das die Saudis ihren Wahabiten zugestehen, damit sie im eigenen Land Ruhe geben und stattdessen andere Länder heimsuchen:

Heiliger Sankt Ramadan / Verschon‘ mein Haus / Zünd‘ andre an!

Das ist zwar mies von den Saudis. Wir sind allerdings selbst schuld, wenn wir die Salafisten in unseren eigenen Ländern im Namen der Religionsfreiheit tolerieren.

Es läge an uns, Burkaverbote und andere Maßnahmen gegen unsere Salafisten zu erlassen. Wer den IS in Syrien bekämpfen will, sollte damit zuerst vor der eigenen Haustüre beginnen.

Dabei ist es nicht die Saudische Regierung, die sich für die Salafisten-Burka in Europa stark macht, sondern es sind die europäischen Linken im Verbund mit den schein-gemäßigten Islamisten von der Muslimbruderschaft.

Es mag auch mies von den Saudi-Barbaren sein, keine Flüchtlinge aus der arabischen Welt aufzunehmen. Trotzdem hatten die Saudis Merkel keinen Befehl zur Aufnahme von Millionen Moslems erteilt.

Sowohl die islamische Massenzuwanderung als auch die falsche Toleranz gegenüber Islamisten liegen in unserem eigenen Verantwortungsbereich und sind nicht die Schuld unserer Saudi-Barbaren.