Islam mit Islam heilen?

Eine neue Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Radikalisierten keine Ahnung von ihrer Religion hätten:

Eine Studie des Islam-Wissenschafters Ednan Aslan zur Radikalisierung Jugendlicher dürfte erneut für Diskussionen sorgen: Die Annahme, dass Betroffene mehrheitlich über eine geringe Kenntnis der Religion verfügen, habe sich nicht bestätigt, heißt es darin. Der Großteil der Befragten stammte zudem aus einem gläubigen Elternhaus und hatte schon vor der Radikalisierung Kenntnisse über den Islam.

(Kurier)

Die These von den „religiösen Analphabeten“ wird vor allem von jenen vertreten, welche die Islam-Probleme mit noch mehr Islam lösen wollen:

In Expertenkreisen sorgt diese Wahrnehmung allerdings für Verwunderung. So meint etwa Gefängnisseelsorger Ramazan Demir von der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), der in sieben Jahren Berufspraxis „Hunderte extremistische Muslime“ betreut hat: „Das ist definitiv nicht richtig. Die meisten haben nur Halbwissen oder gar keines über ihre Religion. Sie sind Mitläufer, mehrheitlich ohne religiöse Erziehung oder religiöse Praxis. Im Gegenteil: viele kommen aus der Kriminalität, haben – komplett unislamisch – Wett-, Drogen- und Alkohol-Erfahrungen.“

Die Islamisten werden dabei von unseren Linken unterstützt, die das islamistische Narrativ von den unislamischen IS-Anhängern bereitwillig nachbeten:

Die medial verbreitete Zusammenfassung der Aslan-Studie, wonach die meisten Radikalisierten religiös vorgebildet wären, kann auch Islam-Experte Thomas Schmidinger, der seinerseits eine Studie zur Deradikalisierung in Haft durchgeführt hat, nicht bestätigen: „Es gibt vergleichsweise wenig Experten. Die Mehrheit der nach terroristischen Straftaten Verurteilten sind keine Personen mit umfangreichem religiösem Wissen – das trifft vor allem auf Jugendliche zu.“ Zudem kämen viele bloß aus nominell muslimischen Familien.

(Kurier)

Die Einstellung der meisten Terroristen wurde in normalen muslimischen Familien und Moscheen geformt, auch wenn der Terror am Ende unter dem Mäntelchen des IS umgesetzt wird.

Das Narrativ, wonach Muslime die Opfer des islamophoben Westens wären, wird keineswegs nur von Salafisten gepredigt, sondern gehört auch zum Repertoire der „gemäßigten“ Muslimbruderschaft.

Der Hass auf den Westen wird nicht erst durch die radikalen Salafisten geschürt, sondern ist schon vorher Teil des Islam, wie ihn unsere von der Muslimbruderschaft beherrschten Islamverbände verbreiten.

Bildergebnis für muslimbrüder moschee

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14 Antworten to “Islam mit Islam heilen?”

  1. aron2201sperber Says:

    Die IGGÖ ist wie die MJÖ eine Vorfeld-Organisation der Muslimbruderschaft.

    Trump hat völlig recht, wenn er die Mutterorganisation des politischen Islam verbieten will, auch wenn die Bezeichnung als „Terrororganisation“ nicht ganz präzise ist (Terror ist lediglich ein Mittel zum Zweck, das nicht unbedingt typisch für die Muslimbruderschaft sein muss).

    Entscheidender als ihre „Mittel“ ist der „Zweck“ der Muslimbruderschaft.

    Tatsächlich handelt es sich bei den Islamisten der Muslimbruderschaft wie bei Nazis und Kommunisten um Antidemokraten, denen man verbieten darf und muss, sich politisch zu organisieren, da sie die demokratischen Rechte letztlich nur dazu nützen, die Demokratie abzuschaffen und ihr diktatorisches System zu etablieren.

    In der Türkei ist es gerade so weit und die „gemäßigten“ Islamisten servieren gerade (wie schon vor vielen Jahren selbst angekündigt) die Demokratie ab, die nur ein „Zug“ war, den man genommen hat, um ans Ziel zu gelangen.

  2. American Viewer Says:

    Es verdeutlicht noch einmal in welch‘ grotesken Zeiten wir leben, wenn man selbst für die offensichtlichsten Dinge eine „Studie“ braucht, bevor eventuell ggf. vielleicht ein Mini-Mini-Anteil der Elite anfängt, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen. Und nicht einmal das ist gesagt. Zu 99,99% geht es einfach weiter wie bisher.

  3. salamshalom Says:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/12/03/der-kreislauf-des-euro-dschihadismus-3/

    aron, hast du deine Einstellung dazu geändert?
    Wenn Moslems mit Alkohol hantieren und Drogen konsumieren, Banken überfallen und an Zwangs-Prostitution partizipieren, dann liest sich die Aussage „…der Großteil der Befragten stammte zudem aus einem gläubigen Elternhaus und hatte schon vor der Radikalisierung Kenntnisse über den Islam.“ so, dass die Kenntnisse über ihre Religion und ihr islamisches Elternhaus ganz offensichtlich keine Hindernisse beim ihrer Kriminalisierung gespielt haben können.
    Warum also schafft es der Islam nicht, sie von einem Bierchen fern zu halten, aber gleichzeitig soll genau dieser Islam die Energie besitzen, sie zu Massenmördern zu machen…
    Ich würde sagen, man übersieht einen entscheidenden Entwicklungskatalysator!

    • aron2201sperber Says:

      Lies meinen Beitrag genauer:

      Islamische Jungs dürfen ruhig im Westen sündigen. Brav und unbefleckt müssen nur die Mädchen sein.

      • salamshalom Says:

        aron, das habe ich nicht überlesen.
        Aber in diesem Beitrag hier geht es ja um, ich zitiere: „Eine neue Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Radikalisierten keine Ahnung von ihrer Religion hätten…“
        Und ich setze das in Bezug zu deinem verlinkten Artikel über den „Kreislauf“.
        Also kann man durchaus darüber diskutieren, ob der Islam vielleicht nicht doch die Therapie für der Islamisten sein kann.
        Denn: entweder haben die späteren Terroristen Ahnung von ihrer Religion und halten sich aber nicht daran und werden kriminell – dann kann die Religion auch nicht für ihr Tun haftbar gemacht werden- oder sie haben tatsächlich nicht gecheckt worum es geht und können durch solides Eintauchen belehrt werden.

      • Topfen Says:

        Aber in diesem Beitrag hier geht es ja um, ich zitiere: „Eine neue Studie räumt mit dem Vorurteil auf, dass die Radikalisierten keine Ahnung von ihrer Religion hätten…“
        Und ich setze das in Bezug zu deinem verlinkten Artikel über den „Kreislauf“.

        Wer sagt denn, dass die Leute als sie noch einfache Kriminelle waren Ahnung von ihrer Religion hatten? Vor Ihrem Radikalisierungsprozess waren sie offensichtlich noch nicht radikalisiert. Er sagt ja im Zitat nur, dass sie als Radikalisierte Ahnung von Religion haben.

      • salamshalom Says:

        „Wer sagt denn, dass die Leute als sie noch einfache Kriminelle waren Ahnung von ihrer Religion hatten?“
        Ednan Aslan
        .
        „Er sagt ja im Zitat nur, dass sie als Radikalisierte Ahnung von Religion haben.“
        Er sagt, dass sie bereits „vor der Radikalisierung“ Kenntnisse vom Islam hatten…

      • Topfen Says:

        Er sagt, dass sie bereits „vor der Radikalisierung“ Kenntnisse vom Islam hatten…

        Hat jemand Kenntnise des Islams, wenn er geringe Kenntnisse des Islams hat?

      • Topfen Says:

        Er sagt, dass sie bereits „vor der Radikalisierung“ Kenntnisse vom Islam hatten…

        Hat jemand Kenntnise des Islams, wenn er geringe Kenntnisse des Islams hat?

      • aron2201sperber Says:

        um religiös zu sein, braucht man kein Theologie-Studium – Muslime eifern Mohammed nach – das ist eine recht banale Angelegenheit

        die islamische Schleier-Kultur mit Jungfrauen und dann 4 Frauen pro Mann (mit genug Kohle) drängt junge Männer geradezu, sich woanders die Hörner abzustoßen.

        brav müssen im Islam wie gesagt nur die Mädels sein – die Jungs kann man daher bedenkenlos in den Westen schicken:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/12/25/tunesien-und-die-gruene-asyl-logik/

        und trotzdem ist man jedes Mal überrascht, dass die islamischen Terroristen vorher nicht wie fromme Klosterschwestern gelebt hatten:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/07/15/unislamischer-werdegang/

      • Topfen Says:

        Ja, genauso waren sie vor der Radikalisierung, mehr geprägt von ihrem kulturellen Umfeld, als von Koranauslegungen.
        In der Radikalisierung wurden sie aber wirklich thelogisch geschult und Koranwissen war im neuen Umfeld extrem angesehen.

  4. aron2201sperber Says:

    die Mutterorganisation des politischen Islam hätte eigentlich von Trump auf die Terrorliste gesetzt werden sollen.
    stattdessen haben sie mit Rex Tillerson einen Abgesandten als Außenminister, der sich stets auf die Seite von Qatar/Türkei und somit der Muslimbruderschaft stellt:

    https://clarionproject.org/secretary-state-disappoints-muslim-brotherhood-qatar/#.WYL4vWWLeKE.facebook

    so geht es mit der MB und den USA fast so wie unter Obama weiter

  5. American Viewer Says:

    „Es gibt vergleichsweise wenig Experten.“

    Die Aussage steht exemplarisch für die Ideologie dieser Leute. „Experte“ auf dem Gebiet des Islam kann man laut den linken Islam-„Experten“ nur sein, wenn man den ganzen Tag trompetet, dass der Islam eine Ideologie des Friedens sei. Wenn man behauptet, der Islam seine eine Religion der Gewalt, dann kann man per Definition dieser Leute gar kein Islamexperte sein, sondern im Gegenteil, man habe dann den Islam „komplett falsch verstanden.“ Zirkelschluss perfekt. Q.E.D.

    • salamshalom Says:

      Eines der großen Makel des Islams und der Quell ständiger Unruhen ist die „Auslegung“.
      Tafsir und Hadith sind hier vor allem zu nennen, und weniger das geschriebene Wort des Buches selbst. Tafsir bedeutet „Erklärung“, und so lange jeder Imam auf dieser Welt Religionseckdaten so „deutet“ wie es in sein Weltbild passt, werden wir die Situation haben, dass die gleiche Passage von Imam Mustapha als friedliche Botschaft und von Imam Hassan als Djihad-Erklärung interpretiert wird und unter das moslemische Volk gebracht wird.
      Es gibt also nicht „vergleichsweise wenig Experten“, sondern ganz im Gegenteil, viel zu viele Deppen, die sich als Deuter auf dieser Welt herumtreiben.

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