Trump bricht sein wichtigstes Versprechen

Trump hatte völlig recht, als er im Wahlkampf forderte, die Mutterorganisation des politischen Islam zu verbieten, auch wenn die Bezeichnung als „Terrororganisation“ nicht ganz präzise war (Terror ist lediglich ein Mittel zum Zweck, das nicht unbedingt typisch für die Muslimbruderschaft sein muss).

Entscheidender als ihre „Mittel“ ist der „Zweck“ der Muslimbruderschaft.

Tatsächlich handelt es sich bei den Islamisten der Muslimbruderschaft wie bei Nazis und Kommunisten um Antidemokraten, denen man verbieten darf und muss, sich politisch zu organisieren, da sie die demokratischen Rechte letztlich nur dazu nützen, die Demokratie abzuschaffen.

In der Türkei ist es gerade so weit und die „gemäßigten“ Islamisten servieren gerade (wie schon vor vielen Jahren selbst angekündigt) die Demokratie ab, die nur ein „Zug“ war, den man genommen hat, um ans Ziel zu gelangen.

Bildergebnis für erdogan zeichen muslimbrüder

Trump hat sein Versprechen vom Wahlkampf bis jetzt leider überhaupt nicht eingehalten.

Außenminister Rex Tillerson stellt sich stets auf die Seite von Qatar/Türkei und somit der Muslimbruderschaft.  So geht es mit der MB und den USA fast so wie unter Obama weiter.

Dabei wäre die Gelegenheit, die Muslimbruderschaft entscheidend zu schwächen so günstig wie nie.

Die Muslimbruderschaft ist in Russland, Syrien und Ägypten bereits verboten und die Golfstaaten üben Druck auf Qatar aus, ihr Bündnis mit den Islamisten aufzugeben.

Auch für den Westen ist die Muslimbruderschaft ein sehr gefährlicher Gegner. Während bei den Burka-Islamisten die Alarm-Glocken schrillen, lassen sich westliche Gesellschaften von den scheinbar „gemäßigten“ Muslimbrüdern bereitwillig unterwandern.

Die meisten westlichen Islamverbände stehen unter der Kontrolle der Muslimbruderschaft. Das gilt für unsere IGGÖ genauso wie für CAIR in den USA.

Muslimbrüder distanzieren sich zwar vom „unislamischen IS“, faktisch ergreifen sie jedoch stets Partei für ihre Brüder im Kampf-Modus, die nach der Narrative der Muslimbrüder immer das Opfer „westlicher Angriffe gegen Muslime“ seien. Genauso wird auch die Burka von den dezent verschleierten Schwestern stets verteidigt.

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13 Antworten to “Trump bricht sein wichtigstes Versprechen”

  1. Topfen Says:

    Tatsächlich handelt es sich bei den Islamisten der Muslimbruderschaft wie bei Nazis und Kommunisten um Antidemokraten, denen man verbieten darf und muss, sich politisch zu organisieren, da sie die demokratischen Rechte letztlich nur dazu nützen, die Demokratie abzuschaffen.

    Genau das ist wahrscheinlich auch eines der Probleme der Administration. Mit einer derartigen Argumentation lässt sich eine Organisation (bzw genauer deren Unterstützung) in den USA gerade nicht verbieten.

  2. American Viewer Says:

    Tillerson spielt ein Spiel für sich. Seine Macht scheint allerdings begrenzt zu sein, so ist Tillerson bekanntlich auch sehr Putin-freundlich, was nichts daran geändert hat, dass Amerika unter Trump so hart gegen Putin vorgeht wie schon lange nicht mehr (meine Vorhersage btw: Checkmate). Tillerson wurde zudem schon mehrfach angezählt, es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit bis Trump auch ihn im Stile seiner Apprentice-Show feuert.

    Ich bezweifele außerdem, dass ein Blacklisting der Muslimbruderschaft Trumps wichtigstes Wahlversprechen war. Ich habe Trump und den Wahlkampf intensiv verfolgt und mir wäre spontan gar nicht eingefallen, dass er das versprochen hat, geschweige denn, dass er das jetzt nicht umsetzt. Den allermeisten Menschen wird es wohl so gehen. So wichtig kann das Versprechen also nicht gewesen sein.

    Trump selbst wird das Thema nicht mehr wirklich auf dem Radar haben. Er ist viel zu chaotisch und viel zu senil, als dass man überhaupt ein strategisches Vorgehen in diesen Bereichen erkennen kann. Gleichzeitig muss man sich allerdings immer fragen, wie eine Regierung Obama oder eine Regierung Hillary in dieser Situation reagieren würden. Obama und Hillary würden ideologisch und systematisch gegen unserer Interessen agieren (in diesem Fall z.B. systematisch pro Muslimbruderschaft). Dass Trump chaotisch und senil ist, war von Anfang an klar, aber chaotisch und senil in KEINE erkennbare Richtung, ist immer noch viel besser als systematisch und ideologisch in die falsche Richtung.

    Aus dem gleichen Grund ist übrigens die AfD auch wählbarer als Merkel. Natürlich ist die AfD wirr und chaotisch und relativ richtungslos, aber lieber in keine Richtung als in die falsche. The same thing is true in Austria with the FPÖ, wobei die FPÖ den Nachteil hat, dass sich Kurz mittlerweile in die richtige Richtung orientiert. Witzigerweise ist die FPÖ in Österreich trotzdem viel stärker als die AfD in DL, am ehesten historisch bedingt und außerdem da nicht so chaotisch und zerstritten wie die AfD.

    • salamshalom Says:

      „…dass Amerika unter Trump so hart gegen Putin vorgeht wie schon lange nicht mehr (meine Vorhersage btw: Checkmate). “
      Unter Trump schon, aber nicht WEGEN Trump.
      .
      „Er ist viel zu chaotisch und viel zu senil, als dass man überhaupt ein strategisches Vorgehen in diesen Bereichen erkennen kann.“
      …weder in diesen noch in anderen Bereichen…

    • Gutartiges Geschwulst Says:

      So sehr ich Ihrem Kommentar insgesamt zustimme, American Viewer, erscheinen mir diese Sätze nicht ausreichend begründet:

      @American Viewer: „Trump selbst wird das Thema nicht mehr wirklich auf dem Radar haben. Er ist viel zu chaotisch und viel zu senil, …“

      Inwiefern ist Trump senil? Woran lässt es sich erkennen?

      @American Viewer: „Natürlich ist die AfD wirr und chaotisch und relativ richtungslos, …“

      Auch hierfür erscheint mir eine Begründung angebracht.

      • American Viewer Says:

        @Gutartiges Geschwulst

        zu Frage 1:
        Es gibt einfach eine Reihe von Trump-Aktionen, die sehr „spontan“ wirken, geleitet nur von Emotionen, ohne längerfristige Strategie oder Planung. Im Grunde muss man fast schon andersherum an die Sache rangehen: Was ist bei Trump eigentlich geplant? Ich glaube die Liste ist wesentlich kürzer. Oftmals wirkt es so, als agiere er wie in seiner TV-Show „The Apprentice“. Er hat mittlerweile seinen halben Stab ausgetauscht und es ist nicht absehbar, dass er irgendwann mal damit aufhört.

        Wenn man gegen das Establishment und eine Medienübermacht kämpft, dann braucht man eigentlich einen loyalen, kompetenten Kern, der nicht zerstritten ist, sondern eisern zusammenhält.

        zur Frage 2:
        Der letzte Satz gilt auch für die AfD. Sinnvolles strategisches Denken sehe ich allenfalls bei Leuten wie Meuthen und Gauland. In den letzten Monaten ist die AfD kaum noch durch inhaltliche Punkte aufgefallen. Natürlich hat das auch mit den anderen deutschen Parteien und den Medien zu tun, die offenbar einen Pakt geschlossen haben, dass man nur noch über die privaten Zwistigkeiten der AfD spricht und nicht mehr über Inhalt, aber gerade in so einer Einer-gegen-Alle-Situation hat man wie gesagt nur eine kleine Chance, wenn man selbst eisern zusammenhält. Das ist bei der AfD nicht erkennbar.

        Petry und Pretzell waschen ihre schmutzige Parteiwäsche seit Monaten öffentlich. Dieses Bonnie-und-Clyde-Pärchen ist noch das Ende der AfD. Erschwerend kommt hinzu, dass beide nicht besonders helle sind. Man hat generell bei einigen AfD-Politikern das Gefühl, dass sie nicht einmal im Ansatz wissen, wie man politische Forderungen jemals konkret umsetzen soll. Hinzu kommen inhaltliche Probleme mit relativ extremistischem Gedankengut (Stichwort: Höcke). Der Mann ist aktuell ausnahmsweise mal ruhig, aber auf Höcke kann man immer „zählen“, der wird sich kurz vor der Bundestagswahl garantiert wieder so äußern, dass man bundesweit massiv Wähler verliert. Man stand eigentlich mal ganz gut da, aber mittlerweile ist selbst der Einzug in den Bundestag nicht mehr sicher.

      • Gutartiges Geschwulst Says:

        Danke, American Viewer, Ihre Antwort überzeugt mich.

  3. besucher Says:

    Wir halten mal fest:
    Es gibt zwei Möglichkeiten Trumps Handeln zu beschreiben. Entweder ist er wirklich dement (Fleischhauer hatte hier schon zu Stellung bezogen, diverse andere liberale und konservative Kommentatoren auch) oder er lässt sich von Putin bezahlen um durch sein orchestriertes Chaos die USA handlungsunfühig zu machen.
    Zwei Möglichkeiten über die man diskutieren kann, es gibt aber nur eine Lösung: Dieser „Mann“ muss aus diesem Amt entfernt werden und zwar schnell.

    • max Says:

      „Wir“ halten gar nichts fest. Ausser, dass sich der ach so wirre Trump noch nicht einen Fehler der Güteklasse des Messias geleistet hat, mein Kleiner.
      Kleine Lichter springen halt, wie Du exemplarisch zeigst, auf die in der „Qualitätspresse“ an allen Ecken präsentierten Wichsvorlagen an.

      • besucher Says:

        Außer persönlichen Beleidigungen hast Du fetter, saturierter Feierabendfaschist mal wieder nichts zu bieten. Hast wohl mal wieder schlechte Laune im Puff bekommen?

      • max Says:

        Ist das alles was Du zu bieten hast, Kleiner? Wirklich?

      • besucher Says:

        Vielleicht solltest Du Dir lieber selbst diese Frage stellen.

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