Brüder bleiben für immer Flüchtlinge

Die Regierung von Bangladesch hat die Bewegungsfreiheit der mehr als 400.000 Rohingya-Flüchtlinge aus dem Nachbarland Myanmar eingeschränkt. Eine Polizeisprecherin erklärte gestern, die Flüchtlinge müssten in den von der Regierung ausgewiesenen Lagern bleiben, „bis sie in ihr Land zurückkehren“. „Sie können nicht über die Straßen, Schienen oder auf dem Wasser von einem Ort zum anderen reisen.“

Die Flüchtlinge seien aufgefordert worden, nicht in Häusern von Verwandten oder Freunden zu wohnen, und die Bevölkerung solle keine Flüchtlinge bei sich aufnehmen. Auch Bus- und Lastwagenfahrer sollten keine Rohingya mitnehmen.

(ORF)

Die nach Bangladesch geflüchteten Rohingya werden sich trotz gemeinsamer Sprache, Kultur und Religion auf diese Weise natürlich nie in die Gesellschaft integrieren können und werden für immer Flüchtlinge bleiben.

So erklärt es sich, dass in offiziellen UNO-Statistiken islamische Länder als Hauptaufnehmer von Flüchtlingen genannt werden.

Jordanien steht an erster Stelle, obwohl die meisten Palästinenser bereits vor mehr als 45 Jahren kamen und wie die Jordanier muslimische Araber sind.

Pakistan steht an dritter Stelle, obwohl die meisten afghanischen Paschtunen bereits vor über 20 Jahren kamen und wie viele Pakistani Paschto sprechen und Sunniten sind.

Der Iran steht an fünfter Stelle, obwohl die afghanischen Hazara bereits vor über 20 Jahren kamen und Iranisch-sprechende Schiiten sind.

Die Flüchtlinge aus dem Balkankrieg vor weniger als 20 Jahren sind hingegen in der UNO-Statistik nicht mehr zu finden, obwohl sie weder die Sprache noch die Religion der Aufnahmeländer teilten.

Auch nachdem der Westen auf Seiten der Muslime eingegriffen hatte und eine sichere Rückkehr möglich gewesen wäre, durften die Bosnier und Kosovaren in ihren westlichen Aufnahmeländern bleiben.

Wenn hingegen islamische Einwanderer wie die Rohingyas in einem nicht-islamischen Land nicht die Staatsbürgerschaft erhalten, handelt es sich um „rechtlose Staatenlose“, über deren Schicksal sich die gesamte islamische Welt furchtbar empört.

Police officers watch as protesters hold signs against Aung San Suu Kyi, during a rally in support of Myanmar's Rohingya Muslim minority, outside of the Myanmar embassy in Jakarta [Reuters]

11 Antworten to “Brüder bleiben für immer Flüchtlinge”

  1. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  2. goldsteinweb Says:

    Gut beobachtet!

  3. besucher Says:

    Die Rohingya sind demzufolge die neuen Palästinenser und nicht die neuen Bosnier.

  4. goldsteinweb Says:

    Ich schenke dem ganzen nicht so viel Beachtung, aber was auch gut ist, ist die Wendung ‚die am meisten verfolgte Minderheit‘. Was soll das denn sein? Werden Jessiden irgendwie weniger verfolg? Wenn dein Haus brennt und deine Oma gerade erschossen wurde, bist du dann mehr oder weniger verfolgt als ein anderer.

    Mich nervt auch v.a. das Wie der Berichterstattung. Ich hab null Plan von Burma. Wäre die Lage so, würde man nicht ausgiebig über die militärischen Details berichten. Auf den Phillipinen wird jede Bewegung des Militärs gegen ISIS und die Drogenmafia von Reuters, AP und Freunden äußerst kritisch und detailiert berichtet. Bei den Rohingya wird nur aus der Heulendes-Zigeuner-Kind-Perspektive berichtet.

    • American Viewer Says:

      Die Lügenpresse ist mal wieder in ihrem hysterischen Element: Bis vor wenigen Wochen kannten die meisten Westler die Rohingya nicht einmal mit Namen, einschließlich der allermeisten Journalisten.

      Und jetzt schreiben die gleichen Leute es sei „die am meisten verfolgte Minderheit der Welt“, man habe es ja immer schon gewusst.

      Und weitere 4 Wochen später treiben sie dann die nächste Sau durchs Dorf.

  5. American Viewer Says:

    Die unfreiwillige Klarheit im ORF-Text ist wirklich erschreckend.

    Die vertriebene Volksgruppe ist religiös, ethnisch, sprachlich und kulturell vergleichbar mit vielen anderen Bangladeshis und trotzdem verweigert man diesen Leuten jede Integration und sperrt sie in Lager ein.

    Man stelle sich mal vor, so etwas hätten die Deutschen damals mit den Menschen aus den Ostgebieten gemacht: Wir sperren euch in Lager ein, so lange bis die verlorenen Gebiete in Polen und Tschechien wieder zurückerobert werden. Und wenn es 250 Jahre dauert.

    Die angebliche muslimische Solidarität tendiert gegen Null. Sie taucht immer nur dann auf, wenn es darum geht Gebiete der Kuffar zu erobern.

  6. Olaf Says:

    Deutsche Nachrichten sind wie das Spiel „Stille Post“, die Moslems denken sich Zahlen und Taten aus, die linken Medienfuzzis fügen noch German Angst, German Schuld und Superlative hinzu, und raus kommt ein Brei, der keine Substanz mehr hat.
    Aber BRD-Medienpreise kann man mit dem Shit gewinnen, und die News-Lesben im Abendkleid stammeln Dankesworte an Friede Springer.

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