Gute Muslimbrüder, böse Salafisten?

Demnach hätte ein Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft – er unterrichtete auch an steirischen Schulen und ist Mitglied der radikalen Muslimbruderschaft (!) – mit islamistischen Häftlingen einen gewalttätigen Aufstand gegen das dortige Wachpersonal durchführen wollen.

Der gebürtige Ägypter und frühere Taxifahrer, der nach einem Blitz-Kurs über die fünf Säulen des Islam als Seelsorger arbeiten durfte, hatte folgenden teuflischen Plan: Verurteilte Dschihadisten sollten zuerst im Spazierhof laut schreiend „beten“. Beim Einschreiten sollten die Justizwachebeamten dann brutal, auch mit selbstgebastelten Waffen, angegriffen werden!

(Kronen Zeitung)

Die gesamte IGGÖ ist (wie fast alle westlichen Islamverbände) eine Tochter-Gesellschaft der Muslimbruderschaft.

Auch wenn im Moment lediglich der Gaza-Streifen offiziell von Muslimbrüdern regiert wird, ist die Muslimbruderschaft die wohl mächtigste politische Organisation der islamischen Welt. Wie gefürchtet die scheinbar sanfte Seite des Islamismus ist, zeigt sich daran, dass die Bruderschaft in Russland, Syrien, Ägypten und Saudi-Barbarien gleichermaßen verboten ist.

Muslimbrüdern kommt im Westen die Rolle zu, den Islam als Ganzes (inkl. Burka-Salafisten) zu verteidigen. Der Mehrheitsgesellschaft wird zwar versichert, dass der IS nichts mit der islamischen Religion zu tun habe. Gleichzeitig stellt man den IS jedoch als Opfer westlicher Angriffe dar und fordert im Namen der Religionsfreiheit das Recht auf IS-Vollverschleierung ein.

Wie sie in Syrien mit den radikaleren Dschihadisten Seite an Seite gegen Assad gekämpft hatten, so halten sie auch in Europa gegen die „islamophoben“ Aufnahmegesellschaften zusammen.

Obwohl die Muslimbruderschaft sich im Westen erfolgreich als „gemäßigt“ verkaufen konnte, hat sie die Dschihad-Ideologie eines Osama Bin-Laden entscheidend geprägt.

Bildergebnis für al-rawi baghajati

 

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5 Antworten to “Gute Muslimbrüder, böse Salafisten?”

  1. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  2. Benjamin Goldstein Says:

    Sehr gut, wobei sich die verlogene Bande von der Hamas, die offiziell Gaza regiert, distanziert. Ich zähle die Hamas auch zur Bruderschaft.

  3. aron2201sperber Says:

    Muslimbrüder präsentieren sich als dezent verschleierte „gemäßigte“ Islamisten, die auch gerne den Demokratie-Zug benützen, um an ihre Ziele zu gelangen. Viele Muslimbrüder wissen nicht einmal, dass sie Muslimbrüder sind, und sie sollen es auch gar nicht wissen:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/08/28/mjoe-mb/

    Wenn die jungen Brüder und Schwestern ihre Verschleierung für ihre individuelle Wahl und nicht für ein vorgegebenes Merkmal einer politischen Ideologie halten, wirken sie bei der Verbreitung der Botschaften der Bruderschaft viel authentischer: ein zentrales Anliegen der islamistischen Bruderschaft ist es, Kritik am Islamismus als „Islamophobie“ abzuwürgen.

  4. aron2201sperber Says:

    ein ehemaliger Al-Jazeera-Redakteur spricht sehr offen aus, was es mit der Muslimbruderschaft auf sich hat:

    http://www.goettinger-tageblatt.de/Goettingen/Journalist-Suliman-in-Goettingen-Al-Jazeera-Sprachrohr-islamistischer-Muslimbrueder

    leider stößt das kaum auf Interesse

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