Kindermigration im Kindeswohl?

Die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) sollte Menschen in Europa vor staatlichen Eingriffen in ihre Rechte schützen und ihnen dafür eine Klagsmöglichkeit beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) einräumen.

Obwohl die Migration in der EMRK mit keinem Wort erwähnt wird, drehen sich die meisten EGMR-Verfahren mittlerweile um Migrations-Fälle, die nichts mit den geschützten Gütern der EMRK (Folter, willkürlicher Freiheitsentziehung, unfairen Gerichtsverfahren) zu tun haben.

Obwohl Russland und die Türkei Vertragsstaaten der EMRK sind, bietet die EMRK Menschen in Russland und der Türkei offenkundig keinen Schutz vor willkürlichen Verhaftungen und Folter.

Dafür hat sich die EMRK zu einem wirklich grandios funktionierenden Einwanderungsrecht gemausert.

Der neueste Wurf ist die Kinderrechtskonvention. Mit ihr soll es noch leichter gemacht werden, „Kinder“ als „unbegleitete Flüchtlinge“ nach Europa zu schicken.

Und weil „Kinder“ natürlich ein Recht auf ihre Eltern haben müssen, können die Eltern, die ihre „Kinder“ vorher alleine weggeschickt haben, aufgrund der Kinderrechtskonvention dann besonders bequem nachreisen:

Ein 16-jähriger Flüchtling hat den Nachzug seiner Familie vor Gericht erstritten.

Begründet wurde das Urteil mit dem Kindeswohl, der Junge ist traumatisiert.

Außenminister Sigmar Gabriel (SPD)begrüßte das Urteil. Er sagte der „Tagesschau“: „Wir haben als Sozialdemokraten immer gesagt, dass die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen von besonderer Bedeutung ist – wie wir überhaupt wissen, dass es natürlich schlecht ist, wenn Minderjährige hier ohne Eltern sind.“ Union und Innenministerium hätten oft eine andere Auffassung vertreten. „Dass wir jetzt Klarheit bekommen, ist eine gute Geschichte.“

(Die Welt)

Diese „gute Geschichte“ wird zur Folge haben, dass verstärkt „Kinder“ von ihren Familien allein losgeschickt werden. Ob dies tatsächlich im Kindeswohl gelegen ist, erscheint fraglich.

Bildergebnis für sigmar gabriel junge flüchtlinge

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5 Antworten to “Kindermigration im Kindeswohl?”

  1. Olaf Says:

    Sie können ja erst den Goldhamster vorschicken, und dann MUSS die 50 köpfige Familie hinterher, geht nicht anders.

  2. American Viewer Says:

    Es wird immer abstruser.

    In Amerika kochte dieses Problem 2014 (?) auch mal kurz hoch, aber dann hat selbst ein Obama auf den Tisch gehauen und gesagt, dass es so nicht geht. Eltern werde man keine nachholen, aber die Kinder dürften gerne wieder zurück.

    Das „Kindeswohl“ der angeblichen „Kinder“ kann man ja durchaus im Auge haben, aber dann ist ja die Lösung offensichtlich: Zurück zur Sippe.

    Europa und vor allem Deutschland importiert stattdessen die ganze Sippe zum Kind. Wie komplett verblödet muss man eigentlich sein???

    DL wird von so strammen Linksideologen dominiert, dass sogar Obama aussieht wie ein Konservativer.

  3. max Says:

    Extrem gut. Die Makakken, die erstaunlicherweise alle am 31.12. BlaBla auf die Welt gekommen sind, wollen nun ihre Verwandten nachziehen. Von Ankerfunktion haben sämtlich Behörden inklusive Gutmenschenpolitiker offenbar noch nichts gehört, schliesslich sind „Flüchtlinge“ nicht so clever. Und selbstverständlich dient der Sippennachzug der Integration, das hat ja auch bei den schon nicht ganz so lang hier Seienden hervorragend funktioniert.
    Bei Euch ist nun der Kurze in der Beweispflicht. Wenn er keine Eintagesfliege sein will, muss er nun liefern.
    Wenigstens ist da Hoffnung, wenn man allerdings zum Land der völlig unwichtigen länger hier Seienden blickt, zu einem Land in dem ein Hosenanzug völlig unkritisiert nach einer der herbsten Wahlklatschen von sich geben kann, dass er keine Fehler erkennen kann, dann wird einem halt doch etwas bis etwas sehr übel. Zumindest einen Rekord hält dieses Land: Es beherbergt mindestens 32% Vollidioten, denn etwas dümmeres als einen CDU/CSU Wähler kann es nun wirklich nicht geben.
    Aber es geht auch anders. Mein guter Freund aus Trier (Keine Lüge, er ist CDU Funktionär) hat extra für mich (weil er meinen Spott fürchtete) seinen Wahlzettel photographiert. Und da stand nicht CDU drauf.

    • Olaf Says:

      In dem Fall ist leider nicht Kurz, sondern der dicke Sozi-Affe und die Stasi-Murksel zuständig. Bei ersterem hätte ich Hoffnung, bei den BRD-Islamisten in der Reichstagsmoschee gibt es keine Hoffnung auf Besserung.

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