Archive for Dezember 2017

Quod licet Spiegel, non licet Facebook

Dezember 11, 2017

Vor einem Jahr erschien in der französischen Tageszeitung „Le Monde“ ein Artikel des französischen Journalisten Christophe Ayad. Die Überschrift lautete „Die Israelisierung der Welt“.

An diesen Artikel musste ich denken, als bekannt wurde, dass Donald Trump Jerusalem als Israels Hauptstadt anerkennen will: Die Welt war auf dem Weg der Israelisierung ein großes Stück vorangekommen.

(Jakob Augsein – SPON)

Die „Israelisierung der Welt“ darf also in den deutschen Leitmedien angeprangert werden.

Wer hingegen von der „Türkisierung“ oder „Arabisierung“ Deutschlands in den sozialen Medien sprechen würde, müsste wohl mit einer Facebook-Sperre wegen rassistischer Hetze rechnen.

Der Islam ist keine Rasse. Kritik am Islam ist daher kein Rassismus.

Israelisierung ist hingegen der gleiche Rassismus wie Türkisierung.

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Hat uns CNN libyschen Sklavenmarkt oder Arbeitsstrich gezeigt?

Dezember 7, 2017

Seit die Libyer mit der italienischen Küstenwache zusammenarbeiten, konnten die Überfahren über die Mittelmeerroute drastisch reduziert werden, was dem Spiegel natürlich ganz und gar nicht gefiel.

Um für die Wiedereröffnung der Mittelmeerroute Stimmung zu machen, dürfen selbst die für den Spiegel sonst so heiligen Araber zu ewigen Rassisten abgestempelt werden:

Das Erbe des arabischen Rassismus

Das Bürgerkriegsland Libyen ist ein Eldorado für Menschenhändler. Auf nächtlichen Sklavenmärkten werden internierte afrikanische Migranten wie Vieh verkauft. Ein Grund: Hass auf Dunkelhäutige.

(SPON)

Die berühmte CNN-Reportage über Libyens Sklavenmärkte ist die einzige Quelle, die gespiegelt wird. Eigene Recherchen fehlen völlig.

Was der CNN produziert hatte, wurde allerdings nicht nur vom Spiegel völlig unkritisch übernommen. Sämtliche Medien und Politiker wie Juncker, Merkel und Macron hatten sich über die barbarischen Sklavenhalter Libyens empört.

Was immer in dem Video auch zu sehen sein mag, so handelt es sich dabei wohl kaum um Sklaverei.

Eine komplette Inszenierung wäre aufgrund der wenigen beteiligten Personen zwar nicht einmal besonders schwierig. Am wahrscheinlichsten handelt es sich jedoch einfach um Männer, die wie auch in vielen europäischen Ländern ihre Arbeitskraft auf dem Arbeitsstrich anbieten.

Auch bei den Internierungslagern handelt es sich nach meiner Meinung um moderne Schauermärchen.

Die Bedingungen in den von den Schleppern zur Verfügung gestellten Lagern, in denen die Afrikaner in Libyen auf ihre Überfahrt warten, sind mit Sicherheit miserabel. Niemand wird jedoch dort festgehalten, sondern es handelt sich um einen provisorischen Aufenthalt, für den weder die libyschen Schlepper noch die geschleppten Afrikaner viel Geld investieren wollen.

Dauert der Aufenthalt ungeplant länger, steigt natürlich auch der Druck, während des Aufenthaltes Geld zu verdienen. Hier kommen wir wieder zu den aktuellen Filmaufnahmen von den am „Sklavenmarkt“ bzw. Arbeitsmarkt angebotenen Afrikanern.

So wie miese Schlepperunterkünfte keine Internierungslager sind, handelt es sich bei Tagelöhnern nicht um Sklaven, auch wenn in der Leidenschaft des Agenda-Journalismus solche feinen Unterschiede leicht verschwinden.

Auch die Zahl von einer Million Afrikanern, die angeblich in Libyen interniert sind, ist  völlig aus der Luft gegriffen.

Die Schlepperbanden haben wohl lediglich Kapazitäten für ein paar Tausend Kunden. Staatliche Lager für Flüchtlinge gibt es in Libyen sicher auch nur in sehr geringen Dimensionen.

Aber die getürkten Flüchtlingszahlen sind nicht nur in Libyen ein ganz eigenes Thema, dem ich schon viele Beiträge gewidmet habe.

Die Libyer betätigen sich für die Afrikaner als Schlepper. Sie tun das mit Sicherheit nicht aus Altruismus, aber sie befriedigen eine Nachfrage der Geschleppten.

Während die Schlepper dämonisiert werden, werden die Geschleppten von Spiegel & Co. zu Opfern von Sklaverei erklärt, die man natürlich wieder direkt von der libyschen Sklavenküste abholen sollte.

Was geht die US-Botschaft in Israel Europas Medien und Politiker an?

Dezember 6, 2017

Die einhellige Empörung unserer Medien über Trumps Ankündigung, eine amerikanische Botschaft in die Hauptstadt eines verbündeten Landes zu verlegen, übertrifft sogar die übliche antiamerikanische Hetze von islamischen Medien wie Al-Jazeera, und auch die Äußerungen unserer Politiker stehen den Tiraden des Diktatürk kaum nach.

Seit wann dürfen souveräne Staaten nicht selbst entscheiden, wo sie ihre Botschaften in anderen souveränen Staaten errichten dürfen?

Unsere Medien scheinen sich der Sichtweise des islamischen Mobs völlig unterworfen zu haben, und beschwören förmlich den heiligen Zorn der islamischen Straße gegen den großen und den kleinen Satan.

Muslime waren jedoch auch schon furchtbar zornig, als es noch keine US-Botschaft in Jerusalem gab. Wegen Israel würden Muslime so oder so immer Stress machen, da es eine der ganz wenigen Sachen ist, bei denen man sich in der islamischen Welt einig sein kann (der Hass auf den Westen gehört auch dazu).

Abgesehen von Israel, den Rohingyas und der „Islamophobie“ des Westens (wo die eigenen Brüder komischerweise lieber Asyl suchen als in der eigenen islamischen Welt) gibt es trotz der gemeinsamen Religion mehr Trennendes (Sunniten gegen Schiiten, Muslimbrüder gegen Salafisten, Sultan gegen Scheich, Kalif gegen Emir,…) als Verbindendes.

Was Muslime von Gewalt-Exzessen wegen angeblicher Kränkungen abhält, sind nicht irgendwelche Zugeständnisse, sondern klare Zeichen der Stärke.

Putin hat es auch nicht geschadet, gegen den Willen der (sunnitischen) Mehrheit der islamischen Welt in Syrien für Assad einzugreifen. Der Diktatürk hat zwar kurzfristig getobt, hat sich jedoch bald mit den von Putin geschaffenen Fakten abgefunden. Genauso haben sich auch Katar und Saudi-Barbarien mit Putin als starken Mann arrangiert.

Es stachelt Muslime hingegen zu Gewalt an, wenn sie sehen, dass ihre Gewalt Eindruck macht und sich ihre Gegner der Gewalt bereitwillig unterwerfen.

Bildergebnis für knesset

Gute Muslimbrüder, böse Salafisten?

Dezember 3, 2017

Demnach hätte ein Imam der Islamischen Glaubensgemeinschaft – er unterrichtete auch an steirischen Schulen und ist Mitglied der radikalen Muslimbruderschaft (!) – mit islamistischen Häftlingen einen gewalttätigen Aufstand gegen das dortige Wachpersonal durchführen wollen.

Der gebürtige Ägypter und frühere Taxifahrer, der nach einem Blitz-Kurs über die fünf Säulen des Islam als Seelsorger arbeiten durfte, hatte folgenden teuflischen Plan: Verurteilte Dschihadisten sollten zuerst im Spazierhof laut schreiend „beten“. Beim Einschreiten sollten die Justizwachebeamten dann brutal, auch mit selbstgebastelten Waffen, angegriffen werden!

(Kronen Zeitung)

Die gesamte IGGÖ ist (wie fast alle westlichen Islamverbände) eine Tochter-Gesellschaft der Muslimbruderschaft.

Auch wenn im Moment lediglich der Gaza-Streifen offiziell von Muslimbrüdern regiert wird, ist die Muslimbruderschaft die wohl mächtigste politische Organisation der islamischen Welt. Wie gefürchtet die scheinbar sanfte Seite des Islamismus ist, zeigt sich daran, dass die Bruderschaft in Russland, Syrien, Ägypten und Saudi-Barbarien gleichermaßen verboten ist.

Muslimbrüdern kommt im Westen die Rolle zu, den Islam als Ganzes (inkl. Burka-Salafisten) zu verteidigen. Der Mehrheitsgesellschaft wird zwar versichert, dass der IS nichts mit der islamischen Religion zu tun habe. Gleichzeitig stellt man den IS jedoch als Opfer westlicher Angriffe dar und fordert im Namen der Religionsfreiheit das Recht auf IS-Vollverschleierung ein.

Wie sie in Syrien mit den radikaleren Dschihadisten Seite an Seite gegen Assad gekämpft hatten, so halten sie auch in Europa gegen die „islamophoben“ Aufnahmegesellschaften zusammen.

Obwohl die Muslimbruderschaft sich im Westen erfolgreich als „gemäßigt“ verkaufen konnte, hat sie die Dschihad-Ideologie eines Osama Bin-Laden entscheidend geprägt.

Bildergebnis für al-rawi baghajati

 

Psychisch krank, aber auf Zack

Dezember 2, 2017

Syrischer Flüchting floh nach dem Mord an seiner Frau mit seinen 4 Kindern Richtung Syrien:

Nachbarn hatten den Tatverdächtigen am Freitagnachmittag das letzten Mal gesehen – er ging mit seinen vier Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren und einem großen gelben Koffer durch den Hof des Zinshauses in der Felberstraße in Wien.

Jetzt konnte die Polizei ermitteln, dass die fünf von Wien-Schwechat aus in die Türkei geflogen sind. Dort verliert sich laut Landeskriminalamt allerdings ihre Spur.

Die 31-jährige Syrerin war am Sonntagabend erstochen in der Wohnung gefunden worden, nachdem besorgte Angehörige die Polizei alarmiert hatten. Tatmotiv dürfte sein, dass sich die Frau von dem angeblich psychisch kranken Mann trennen wollte.

(Kleine Zeitung)

Der psychisch kranke Syrer hatte seine 4 Kinder von der Schule abgeholt und sie danach unten im Hof warten lassen, während er oben in der Wohnung seine Frau abgestochen hatte. Danach war der Syrer mit seinen 4 Kindern seelenruhig zum Flughafen gefahren. Die Pässe und die Tickets musste er wohl bereits vorher organisiert haben.

Das ist zwar krank, aber auch ziemlich auf Zack für einen psychisch Kranken.

Bildergebnis für shining

Deutscher Boxer huldigt dem Dikatürk

Dezember 2, 2017

Obwohl der deutsche Boxweltmeister mit syrisch-libanesischen Wurzeln bereits seit seinem 5. Lebensjahr in Deutschland aufgewachsen war, spricht und denkt er, als ob er gerade frisch aus der Türkei eingereist wäre.

Seinen WBC-Gürtel widmete Manuel Charr alias Mahmoud Omeirat daher nicht Deutschland, sondern seinem Diktatürken:

Dass die Türkei 3 Millionen Syrer aufgenommen habe, wird nicht nur von debilen muslimischen Boxern behauptet, sondern ist eine Lüge Erdogans, die von unseren Medien und Politiken ebenfalls unkritisch geglaubt und nachgeplappert wird.

Erdogan ließ zwar ab Sommer 2015 alle Syrer großzügig einreisen und offiziell als Flüchtlinge registrieren. Als Konventionsflüchtlinge wurden sie jedoch nie versorgt, sondern sie mussten sich ihren Aufenthalt in der Türkei, welcher ohnehin lediglich der Durchreise nach Europa diente, selbst finanzieren.

Daher sind die 3 Millionen Syrer, für die Erdogan Milliarden von der EU kassiert und mit denen er Europa erpresst, lediglich durch die Türkei durchgereist (wie durch die anderen Transitländer Griechenland, Mazedonien, Serbien).

Die EU zahlt für Flüchtlinge, die sich ohnehin schon längst in Österreich, Deutschland und Schweden aufhalten, und die Europäer lassen sich von der Türkei mit Flüchtlingen erpressen, die sie längst selbst versorgen.

Die Flüchtlingskrise endete nicht durch Erdogans miesen Deal mit Merkel, sondern durch die Schließung der Balkanroute.

Aufgrund des Merkel-Erdogan-Deals wurden lediglich eine Handvoll Pakistaner und Bangladeschis von Griechenland in die Türkei zurückgeschickt. Für „Syrer“ (worunter auch Iraker, Afghanen fielen) war dies keine Abschreckung.

Was „Syrer“ davon abgehalten hatte, weiter nach Griechenland einzureisen, war die Aussicht in Griechenland nach der Schließung der Balkanroute stecken zu bleiben.

Solange die Balkanroute geschlossen bleibt, hat Erdogan in Wahrheit überhaupt nichts in der Hand, um Europa zu erpressen, und die Türkei hat selbst ein Interesse daran, ihre Grenzen möglichst geschlossen zu halten, weil sie sonst womöglich wirklich auch selbst längerfristig auf Flüchtlingen sitzen bleiben könnte.

Erdogan könnte jedoch trotzdem noch einmal versuchen, seine syrischen Muslimbrüder aus Syrien nach Europa durchzuschleusen, falls sie ihre letzte starke Provinz Idlib verlieren sollten. Dazu werden bereits völlig übertriebene Horrorzahlen lanciert (900.000 Flüchtlinge laut einem Reuters-Artikel), womit Europa erneut ein „moralischer Imperativ“ aufgeschwatzt werden könnte.

Erdogans Poker, Europa mit Muslimen zu fluten, ist aufgrund einer schwachen europäischen Führung (Schulz und Merkel) schon einmal aufgegangen.

Dass die Deutschen so dumm waren, solche Politiker wieder zu wählen, könnte Erdogan zu einem weiteren Spiel verleiten.