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Islamisten-Kritiker als Baby-Hasser?

Januar 4, 2018

Einen tausendfach unterstützten „Flowerrain“ in Form von Glückwunsch- und Willkommensbotschaften hat der Wiener Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner einer ebenfalls im Internet verbreiteten Hasswelle gegen das muslimische Wiener Neujahrsbaby entgegengesetzt.

Das süße Mädchen war bereits in den ersten Stunden nach seiner Geburt einer unvorstellbaren Welle von Gewalt- und Hasskommentaren im Netz ausgeliefert. Es ist eine völlig neue Dimension von Hass im Netz gegen ein unschuldiges Neugeborenes.

(oe24)

Die Caritas und „Österreich“ spielen ein kindisches Himmel-Hölle-Spiel nach dem Motto: „Stört dich der Schleier der Mutter, bist du ein herzloser Baby-Hasser!“

So verschwindet der Kontext zum türkischen Islamisten-Führer Erdogan, der seine europäischen Anhänger (70% der Türken in Österreich) dazu aufgerufen hat, nicht nur 3 Kinder, sondern 5 Kinder zu zeugen, und es gibt nur noch liebende Kopftuch-Baby-Freunde und rassistische Baby-Hasser.

Das Baby ist natürlich unschuldig und auch die Eltern können nette Leute sein (es gab bestimmt auch Nazis, die persönlich reizende Menschen waren).

Die Postings hatten sich aber in den meisten Fällen eben nicht gegen das Baby oder gegen die Herkunft der Eltern gerichtet, sondern gegen die Uniform der türkischen Islamisten, welche von der Mutter auf dem Foto getragen wurde.

Gebürtige Muslime wie Bassam Tibi, Ayaan Hirsi Ali, Hamed Abdel-Samad, Imad Karim, Efgani Dönmez sind unsere besten Islamkritiker (im Gegensatz zu unseren linken christlichen Schwätzern wie Herrn Schwertner wissen sie genau, wovon sie sprechen).

Vielleicht wird das Baby auch einmal eine mutige Anwältin wie Seyran Ates, die sich für unsere Freiheit und gegen die islamische Verschleierung einsetzt.

Die Eltern sind jedoch typische Erdogan-Anhänger, wofür man sie kritisieren dürfen sollte, ohne als Baby-Hasser diffamiert zu werden.

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