Erdowahn will NATO-Beistand gegen USA

Die Türkei geht hinsichtlich einer kurdischen Streitkraft im Norden Syriens weiter auf Konfrontationskurs mit den USA. Die Nato müsse nun Haltung zeigen, sagte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor Abgeordneten seiner AKP: „Hey Nato! Ihr seid verpflichtet, euch gegen jene zu stellen, die Grenzen eurer Mitglieder belästigen und verletzen.“

Dass die PKK heute immer noch als Terrororganisation geführt wird, ist ein Anachronismus, der nur Erdogan nützt, aber dem Westen schadet.

Wie andere nationale Unabhängigkeitsbewegungen im westlichen Einflussbereich wurde die PKK von den Sowjets im Kalten Krieg zur Terrororganisation hochgerüstet. Die Staaten des feindlichen Blocks sollten durch linken Terror (RAF, Rote Brigaden) oder nationalistischen Terror (IRA, ETA, PLO, PKK) destabilisiert werden.

Während die IRA, ETA, PLO nach Ende des Kalten Krieges in den politischen Prozess eingebunden werden konnten, wurde die PKK von der Türkei weiterhin geächtet. Im Gegensatz zu England, Spanien und Israel hatte die Türkei kein Interesse an einer friedlichen Lösung mit ihrer militanten Minderheit.

Während die Palästinenser schließlich ihren Autonomie-Status erhielten und der PLO-Führer Arafat den Friedensnobelpreis verliehen bekam, wurden die Rechte der Kurden ignoriert, und ihr Anführer wurde als Terrorist eingesperrt.

Wäre die PKK wie die PLO behandelt worden, hätte sie wohl längst ein autonomes Gebiet und ihre Führung wäre trotz kommunistischer Terror-Vergangenheit international anerkannt.

Das hindert Erdogan freilich nicht daran, sich gegenüber Israel als Moralapostel aufzuspielen und eine palästinensische Terrororganisation zu hofieren, welche sowohl  die PLO als auch die PKK an Fanatismus und Gewaltbereitschaft deutlich übertrifft.

Die Hamas gehört zur selben Muslimbruderschaft, der auch Erdogan angehört. Die Muslimbruderschaft wird von Russland, Syrien und Ägypten als Terrororganisation eingestuft.

Erdogans syrische Muslimbrüder kooperieren in Idlib mit al-Qaida. Dies müssen auch für den Westen die wahren Terroristen sein und nicht die PKK, deren Terrorvergangenheit lediglich ein Relikt aus dem Kalten Krieg ist.

Mit der al-Qaida verbündete Muslimbrüder haben in der NATO sowieso nichts mehr verloren.

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10 Antworten to “Erdowahn will NATO-Beistand gegen USA”

  1. besucher Says:

    100% Zustimmung!

  2. Olaf Says:

    Ich hab keine Ahnung, was da los ist, inner Wüste. Aber Kurden wie Türken kenn ich durch Zeitungsmeldungen wie: Spontan zog der Kurde/Türke seine Pistole/Messer und schlachtete die Frau/Mann ab. –
    Erdomufl gehört natürlich aus der NATO geworfen, insofern begrüße ich den Konflikt mit den USA.

  3. American Viewer Says:

    Trump und Kurz stellen sich Erdowahn entgegen, während Merkel und Co ihm maximal in den Arsch kriechen.

    • aron2201sperber Says:

      Putin könnte Erdogan den Einmarsch problemlos verbieten:

      https://aron2201sperber.wordpress.com/2016/11/28/putins-huendchen/

      Dies wäre absolut im Sinne des Putin-Manns Assad, für den Erdogans Truppen im Land ein wesentlich größeres Problem als die Kurden sind.

      Der einzige Grund für Putin, es Erdogan zu erlauben, bestünde darin, den USA einen Gesichtsverlust zuzufügen.

      In Anbetracht, dass auch die USA vom Putin-Mann Trump regiert werden, wäre dies allerdings ein sehr kleingeistiges Motiv.

      • American Viewer Says:

        Trump ist sicherlich vieles, aber kein Putin-Mann.

        Putins Einfluss auf alles und jeden wird allgemein überschätzt.

        Erdowahn, Putin (und wohl auch Trump) sind relativ starke Führer. Die fragen sich nicht gegenseitig um Erlaubnis. Die machen das, was sie für richtig halten.

      • aron2201sperber Says:

        Trump ist keine Marionette Putins, sondern hat seinen eigenen Willen.
        er war jedoch damit angetreten, mit Putin, den er als starken Mann bewundert, ein gutes Verhältnis suchen zu wollen.
        und bei der Wahl wurde er von Russland entsprechend unterstützt, auch wenn die Wahlen von den amerikanischen Wählern und nicht von russischen Medien entschieden wurden.
        hätten Staatsmedien so eine Macht, dass sie Wahlen im Alleingang entscheiden könnten, würde es in den meisten europäischen Staaten grüne Alleinregierungen geben.

      • American Viewer Says:

        Da gebe ich dir recht, Trump sagte im Wahlkampf und kurz nach der Wahl, er wolle ein gutes Verhältnis mit Putin suchen. Obama machte es in seinem Wahlkampf ebenso. Anders als Obama hat Trump dann nach der Wahl wahrscheinlich relativ schnell kapiert, dass die Idee schwachsinnig war. Wobei man bei Trump nie weiß, ob er überhaupt etwas denkt.

        Auch deutsche Politiker (SPD, Linkspartei, AfD) behaupten im Wahlkampf bekanntlich gerne und fortwährend, dass sie eine neue „Friedenspolitik“ mit Putin einleiten wollen. Sanktionen gegen Russland usw. brauche es nicht.

        Die westlichen Wähler stehen total auf diesen Schwachsinn. Wahrscheinlich erzählen die Politiker deshalb diese Märchen so gerne – und glauben sie am Ende noch selbst. Ich denke da liegt der Hund begraben: Die Masse der westlichen Wähler ist in vielen Bereichen einfach extrem dumm – und das führt dann zu den Politikern, die wir haben.

      • salamshalom Says:

        „Die Masse der westlichen Wähler ist in vielen Bereichen einfach extrem dumm – und das führt dann zu den Politikern, die wir haben.“
        Trump eingeschloßen!

      • Olaf Says:

        @AV
        Unsere Politiker haben keinen Plan von Geschichte und Geografie. Früher hatte Deutschland eine lange Grenze zu Russland, deshalb war ein gutes Verhältnis lebensnotwendig. Heute ist Russland weit weg, und die BRD ist ein Zwergenstaat, aber wer weiß das schon, von den Politlegastenikern.
        Die behaupten auch, die Flüchtlinge kommen übers Mittelmeer direkt zu uns. Und wir müssen die Welt retten (mit 1% der Weltbevölkerung).

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