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Unkündbarer Wrabetz, unverzichtbarer ORF?

Februar 20, 2018

Bei Abwahl kassiert ORF-General 1,4 Millionen Euro. Wrabetz hat sich in seinen neuen Vertrag festschreiben lassen, dass sein Gehalt „bis zum Ende der Funktionsperiode auszuzahlen“ ist.

Wrabetz wurde 2016 wiedergewählt, er trat seine neue Funktionsperiode am 1. Jänner 2017 an. Er ist also knapp mehr als ein Jahr im Amt, die volle Funktionsperiode dauert fünf Jahre, endet somit am 31. Dezember 2021.

(Heute)

Wrabetz ist nur die Spitze des Eisbergs. Das System des sozialistischen Selbstbedienungsladen zieht sich vom großen Generaldirektor in Wien bis zum kleinen Kabelschlepper des Burgenländischen Landesstudios durch.

Die unabhängigen ORF-Genossen brauchen weder etwas zu erwirtschaften, noch müssen sie sich wählen lassen. Im Gebühren-finanzierten Biotop hat sich so eine eigene Form von „unabhängiger“ sozialistischer Firmenkultur entwickelt, in der man sich selbst von den Genossen aus der SPÖ nur bedingt dreinreden lässt.

Der ORF ist nur außen SPÖ-rot. Unter der Oberfläche ist er noch viel röter und grüner. Umfärben lässt sich nur die äußere SPÖ-Haut.

Statt Reformen hilft nur konsequentes Abschalten. Österreichs Journalismus wäre auch ohne ORF links genug.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Staatliches TV und Radio sind für eine Demokratie durchaus verzichtbar, auch wenn uns der ORF gerade in den schrillsten Tönen das Gegenteil einzureden versucht.

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