Unkündbarer Wrabetz, unverzichtbarer ORF?

Bei Abwahl kassiert ORF-General 1,4 Millionen Euro. Wrabetz hat sich in seinen neuen Vertrag festschreiben lassen, dass sein Gehalt „bis zum Ende der Funktionsperiode auszuzahlen“ ist.

Wrabetz wurde 2016 wiedergewählt, er trat seine neue Funktionsperiode am 1. Jänner 2017 an. Er ist also knapp mehr als ein Jahr im Amt, die volle Funktionsperiode dauert fünf Jahre, endet somit am 31. Dezember 2021.

(Heute)

Wrabetz ist nur die Spitze des Eisbergs. Das System des sozialistischen Selbstbedienungsladen zieht sich vom großen Generaldirektor in Wien bis zum kleinen Kabelschlepper des Burgenländischen Landesstudios durch.

Die unabhängigen ORF-Genossen brauchen weder etwas zu erwirtschaften, noch müssen sie sich wählen lassen. Im Gebühren-finanzierten Biotop hat sich so eine eigene Form von „unabhängiger“ sozialistischer Firmenkultur entwickelt, in der man sich selbst von den Genossen aus der SPÖ nur bedingt dreinreden lässt.

Der ORF ist nur außen SPÖ-rot. Unter der Oberfläche ist er noch viel röter und grüner. Umfärben lässt sich nur die äußere SPÖ-Haut.

Statt Reformen hilft nur konsequentes Abschalten. Österreichs Journalismus wäre auch ohne ORF links genug.

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Staatliches TV und Radio sind für eine Demokratie durchaus verzichtbar, auch wenn uns der ORF gerade in den schrillsten Tönen das Gegenteil einzureden versucht.

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7 Antworten to “Unkündbarer Wrabetz, unverzichtbarer ORF?”

  1. American Viewer Says:

    Es war sowieso alles eine große Verschwörung:

    Rechtsradikale Medienaktivisten haben nach Medienberichten im Bundestagswahlkampf Diskussionen im Internet gezielt manipuliert. Das zeigten Daten aus einem Netzwerk, aus dem solche Kampagnen gesteuert worden seien, berichteten am Dienstag ARD, WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“.

    https://www.welt.de/politik/ausland/article173795034/Bundestagswahl-2017-Tausende-Rechte-sollen-versucht-haben-Wahlkampf-zu-manipulieren.html

    In Österreich lief es sicherlich genau so ab.

    Das ist eine so dumme Realsatire, das könnte man nicht erfinden.

    Wenn eine Handvoll Menschen ihre Meinung äußern, heißt es „rechtsradikale Medienaktivisten haben die Bundestagwahl manipuliert“. Als Deutschland noch eine liberale Demokratie gewesen ist (war DL das jemals???), nannte man das übrigens schlicht Wahlkampf. Aber das kennen die MSM von heute nicht mehr.

    Wenn sich die geballte deutsche MSM-Macht zu 95% zusammenschließt und alle nur noch das Gleiche senden, stellen sich die Meinungs-Monopolisten gleich selbst das Zeugnis aus: „Qualitätsjournalismus berichtet objektiv, und jetzt raus mit den Zwangsgebühren.“

    Diese Leute sind so krass ideologisch verblendet, die sehen gar nicht mehr, was sie anrichten.

    Die 88% für Merkels Politik waren den MSM noch nicht genug. Ab jetzt wird wieder so lange „gewählt“ und so lange Zensur geübt bis Merkel wieder auf 99% kommt.

    Und morgen drucken die MSM wieder die Protokolle der Weisen von Zion.

    • aron2201sperber Says:

      Ja, den Widerspruch, dass rotgrüne politische Einstellungen die aufgeblähten Staatsmedien sowie fast alle anderen Qualitätsmedien beherrschen und trotzdem so wenig bei Wahlen herausschaut, aber ein paar Blogger und Facebook-Poster laut jener Medien die öffentliche Meinung manipulieren können, kann man kaum überbieten

      • American Viewer Says:

        Sehr gut auf den Punkt gebracht.

      • Olaf Says:

        Die Realität auf den Straßen spielt bei den Märchenerzählern der Medien keine Rolle. Wenn sie die Leute nicht Dummlabern können, dann muß eine geheime Macht im Spiel sein. Eine einzige Klapsmühle, die linken Redaktionsstuben.

    • Olaf Says:

      Die GEZ-Medien schaden der Demokratie massiv. Demokratie beruht auf Information, Fakten, Wahrheit. Die gibt es in den Staatsmedien nicht, das ist reine Gehirnwäsche, die da für 8 Milliarden betrieben wird.

  2. aron2201sperber Says:

    Pressefreiheit bedeutet, dass der Staat nicht wie im sozialistischen Venezuela willkürlich Medien verbieten darf, aber nicht, dass er selbst einen Staatsfunk betreiben muss

  3. Sender der Herzen und Zwangsgebühren | Aron Sperber Says:

    […] ORF-General Wrabetz bezeichnete seinen ORF als „Sender im Herzen der Österreicher“: […]

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