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Sozialstaat als einzige Heimat

März 2, 2018

Alteingesessene Tschetschenin opferte ihre Karriere als Reinigungskraft, um mit einem neu angekommenen Landsmann eine Familie zu gründen:

Malika begann gleich nach der Grundschulbildung in einer Reinigungsfirma zu arbeiten. Seit sie Mutter ist, bringt sie ihre Familie mit Mindestsicherung und Kinderbetreuungsgeld durch.

Auch der Antrag auf Familie- und Privatleben sei abgeschmettert worden: „Man sagte zu mir, ich soll samt den Kindern mit nach Tschetschenien gehen. Aber ich bin doch hier aufgewachsen! Meine Familie ist hier und ich spreche besser Deutsch als meine Muttersprache. Ich bin dort nicht mehr zu Hause, sondern hier.“ Ashab spreche übrigens auch schon gut Deutsch: „Er hat die A2-Prüfung geschafft.“ Zudem habe er ein Jobangebot in einem Chinarestaurant.

(Vorarlberger Nachrichten)

Selbstverständlich kann das Familienleben nicht in Tschetschenien fortgesetzt werden, sondern nur in Österreich, da sich die Frau dank ihrer zwei Kinder mittlerweile perfekt ins österreichische Sozialsystem integriert hat.

Außerdem hat der Gatte ein Jobangebot in einem China-Lokal (vermutlich als Türsteher?).

Österreich wird von solchen Tschetschenen als Heimat empfunden, da sie im österreichischen Sozialstaat tschetschenischer als in Tschetschenien leben können.

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