Wo bleiben die Sanktionen gegen Erdogan?

Warum kümmert uns die (von Russen bewohnte) Krim mehr als das (von Kurden bewohnte) Afrin?

Wozu haben wir nachträglich den Völkermord an den Armeniern verurteilt, wenn wir den aktuellen Völkermord an den Kurden dulden?

Wer kann diese EU, die sich als Hüterin der Menschenrechte aufpudelt, noch ernst nehmen?

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17 Antworten to “Wo bleiben die Sanktionen gegen Erdogan?”

  1. salamshalom Says:

    aron, du beliebst zu scherzen, oder?
    Willst du wissen, wie die aktuelle Entwicklung in Syrien ist?

    Während inzwischen bis zu 50.000 Ghouta-Bewohner die Korridore Richtung SAA passiert haben und sich dort herzzerreisende Szenen abspielen (Soldaten der SAA treffen Mitglieder ihrer Familien aus Ghouta seit Jahren zum ersten Mal wieder), haben die Türken und ihre Proxys (FSA) das Zentrum von Afrin erreicht. In den sozialen Medien der FSA wird dieser Akt als „Befreiung“ Syriens gefeiert… ermöglicht von der „freien syrischen Armee“ und lediglich mit Unterstützung der Türken. So weit gehen die Unterschiede in der Deutungshoheit.
    Und Sanktionen gegen die Türken, die ja nur „Terroristen“ bekämpfen? Klar wird die Türkei sanktioniert… sie wurde dazu gezwungen, den vorbereiteten Rüstungseal mit Deutschland einzuhalten. Das wird Ankara schwer treffen, aber die Deutschen sind nun mal für ihre unkorrumpierbare und harte Haltung bekannt!

  2. Benjamin Goldstein Says:

    Mal so am Rande….weil es gerade in den Medien heiß nicht diskutiert wird: Gibt es eine Nato-Bündnispflicht, wenn sich jetzt die Türkei mit Assad und Russland in die Wolle kriegt?

    • aron2201sperber Says:

      die Türkei gehört schon längst aus der Nato raus

      • aron2201sperber Says:

        selbst luxemburgische Sozialdemokraten erkenne, dass Erdogans Aktionen nix mit Selbstverteidigung zu tun haben und Trump recht hat:

        http://www.spiegel.de/politik/ausland/afrin-jean-asselborn-kritisiert-tuerkische-offensive-in-syrien-scharf-a-1198743.html

        Asselborn: Es fällt mir nicht leicht dies zu sagen, aber: Trump hat Recht. Die Nato ist als Organisation Mitglied der internationalen Koalition gegen den „Islamischen Staat“. Die kurdische Miliz YPG hat diesen Kampf unterstützt und den IS-Terroristen empfindliche Niederlagen beigebracht. Dieser Kampf hat nicht nur Priorität, es ist ausdrücklich das einzige Ziel der internationalen Koalition, diese Barbaren mit Waffengewalt zu stoppen. Es darf nicht sein, dass in diesem vom Krieg gezeichneten Land eine Kurdenorganisation wie die YPG, die weder in Europa, noch in Amerika oder von der Uno als Terrororganisationen eingestuft wird, zum Todfeind erklärt wird. Auch die Türkei hat sich an die Uno-Resolution und die Waffenruhe zu halten.

      • besucher Says:

        Ich denke der Sultan akzeptiert nur wirtschaftliche und militärische Drohgebärden. Warme Worte werden hier nicht helfen.

      • American Viewer Says:

        Arscheborn, der dumme Idiot. ZU GEIL. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Dass er da EINMAL über seinen Schatten springt, ist ja fast schon Wahnsinn.

  3. medforth Says:

    Hat dies auf Jihad Watch Deutschland rebloggt.

  4. American Viewer Says:

    Merkel „sanktioniert“ Erdogan mit deutschen Steuergeld-Milliarden und Leopard-Panzern. Und ihrem Popo. Ihr A-Loch muss mittlerweile die Größe einer Wassermelone erreicht haben.

    Und was ist eigentlich mit Gerhard Schröder? Zum ersten Mal seit Jahren (?) bringt die Lügenpresse einen halbwegs ehrlichen Artikel über einen von Deutschlands größten geldgeilen Gangstern. Natürlich abgeschrieben vom WSJ:

    Ukraine plädiert für Sanktionen gegen Altkanzler. Der ukrainische Außenminister nennt Gerhard Schröder den wichtigsten Lobbyisten Putins. Er fordert Konsequenzen. Auch deutsche Politiker kritisieren Schröders Rolle.

    In einem Meinungsbeitrag des amerikanischen Wall Street Journals war Schröder als „der wichtigste Oligarch Putins“ bezeichnet worden. Schröder sei der zuverlässigste westliche Verteidiger jeder russischen Regelverletzung, zum Beispiel bei der Annexion der Krim. Beim Thema Energiepolitik arbeite er als Aufsichtsratschef von Rosneft wie ein trojanisches Pferd innerhalb der EU für russische Interessen.

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2018-03/sanktionen-gerhard-schroeder-wladimir-putin-lobbyist

    • salamshalom Says:

      Na, jetzt ist ja erstmal Sarkozy dran.
      50.000.000 Millionen Euro von Ghadaffi einsacken, dann ihn erst mit Pomp in Paris empfangen und nur etwas später mit Bomben in Tripolis… ein echter Sympathieträger und Menschenfreund. Da darf sich der Lobbyist Gerhard zunächst einmal gerne ganz hinten auf der Liste der Charakterschweine eintragen…

      • American Viewer Says:

        Ein taktisches Bündnis während der eigenen aktiven politischen Karriere kann ich mir eher vorstellen, als das was Schröder sei Jahren abzieht.

      • salamshalom Says:

        Was zieht denn Schröder seit Jahren ab? Ein wirtschaftliches Bündnis nach seiner aktiven politischen Karriere…
        Und wen hat er hintergangen? Und wieviele tödliche Angriffsbefehle hat er gegeben? Und welchen Staat hat er in die Steinzeit gebombt?
        Ganz ehrlich, nicht wenige auf dieser Welt setzen sich, wenn sie wählen dürften ,dann doch lieber zu einem Wirtschaftslobbyisten auf ein Bier an einen Tisch, als mit so einem durchtriebenen „Taktiker“ – verräter wie Sarkozy…

      • Olaf Says:

        Das tolle Ghaddafi-Paradies in einer Woche in die Steinzeit gebombt? So kann man es sehen, mit dem Kopf in Katja Kippings Muschi;)

      • aron2201sperber Says:

        Gaddafi war einer der reichsten Männer der Welt, der sein 2 Millionen-Staatsbürger-Land mit dem größten Ölreserven Afrikas 40 Jahre lang ohne die geringste Opposition zuzulassen, wie sein Privateigentum beherrscht hatte.

        Seine Sünden als Terrorpate lagen über 15 Jahre zurück und er war mittlerweile mit Sarkozy, Blair auf Bussi-Bussi und mit Berlusconi sogar auf Bunga-Bunga.

        …und trotzdem hatte Sarkozy offenbar am Ende nicht ganz vergessen, was Gaddafi viele Jahre so alles angestellt hatte:

        https://de.wikipedia.org/wiki/UTA-Flug_772

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/08/29/merci-sarkozy-2/

        War es unmoralisch von Sarkozy, zuerst sein Geld zu nehmen und ihn nachher fallen zu lassen?

        Unmoralischer wäre es gewesen, aus Opportunismus zu vergessen, was Gaddafi getan hatte und ihn trotz der Gelegenheit zu halten.

        auch wenn Diktaturen in der islamischen Welt das geringere Übel sind, so war es moralisch absolut richtig, Gaddafi bei der sich bietenden Gelegenheit doch noch in den Arsch zu treten.

        die Libyer, denen danach eine Ordnung gebende Diktatur gefehlt haben mag, sind für mich zweitrangig.

        Europas Opfer des Terroristen Gaddafis haben es sich verdient, erstrangig behandelt und nicht einfach der Bequemlichkeit halber vergessen zu werden:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/06/14/ustica-italiens-lockerbie-2/

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2011/04/01/gaddafi-und-tangentopoli/

        Gaddafis Beispiel sorgt im Übrigen dafür, dass sich auch ein Putin bei all seiner Macht und bei all den westlichen Politikern, die ihm heute in den Hintern kriechen niemals sicher sein kann, ob nicht auch mit ihm eines Tages doch noch abgerechnet werden wird.

      • salamshalom Says:

        Es ist also moralisch und taktisch völlig legitim und gerechtfertigt, sich zum eigenen Vorteil am Besitz von Bastarden zu bereichern und sie später aus moralischen und taktischen Gründen zu töten?

        Wenn das so ist, dann kannst du mit vielen Beiträgen hier einpacken… denn dann verhielten sich Sozialschmarotzer (siehe Beitrag über haram und halal) ja genauso wie Sarkozy:
        Taktisch klug zum eigenen Vorteil und die Grundsätze des „Beschenkers“ von Moral und Ethik verratend. Sie dürften sogar mordend durch westliche Amtsstuben laufen… oder ist das nur dem ignoranten arroganten weißen Mann vorbehalten und keinen Ölaugen?

      • American Viewer Says:

        Aron kritisiert vor allem die Gesellschaft und die Politik, welche dieses räuberische Schmarotzertum fördern und zulassen. Das zeichnet seine Artikel aus. Dass du das intellektuell natürlich mal wieder nicht fassen kannst, verwundert nicht.

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