Baathisten als einzige Alternative zu Barbaren

Vor 15 Jahren hatte man noch die (zu) ambitionierte Vorstellung, dass auch Muslime trotz ihrer ortsüblichen Diktaturen und Tyranneien am Ende – wie die Deutschen oder Japaner – doch auch lieber in Demokratie und Freiheit leben wollen würden.

Heute weiß man, dass jener Versuch, der islamischen Welt die westliche Demokratie aufzudrängen, ein Fehler war. Stürzen die alten (wenigstens säkularen) Diktaturen, wollen die Araber sie stets mit noch barbarischeren Mullah-, Taliban- oder IS-Regimen ersetzen.

Wenn man – wie viele linke deutsche Politiker und Journalisten – durchschaut hat, dass unsere Demokratie nichts für Muslime ist, so müsste man dann aber auch so abgeklärt sein, Muslime nicht in unsere demokratische Welt zu importieren, zumal wir hier (noch) keine eigenen Saddams oder Assads haben, die dafür sorgen würden, dass die zugereisten Barbaren – wie in der islamischen Welt – unter Kontrolle gehalten werden.

Speziell Deutschlands Linke ist zwar gut darin, zu erkennen, dass man Araber als edle Wilde nicht mit westlicher Demokratie behelligen dürfe. Gleichzeitig glaubt man jedoch, dass die islamische Massenzuwanderung für die deutsche Demokratie eine tolle Bereicherung wäre, von der speziell die Linken profitieren könnten.

Doch auch in Deutschland wird die Islamisierung – wie in der islamischen Welt – dazu führen, dass sehr rechte Politiker als einzige Alternative zu den Islamisten aufsteigen werden.

Bildergebnis für gaddafi assad saddam

14 Antworten to “Baathisten als einzige Alternative zu Barbaren”

  1. Benjamin Goldstein Says:

    Na ja, bin optimistischer. Wie läuft es eigentlich im Moment in Bosnien mit der Demokratisierung?

  2. salamshalom Says:

    Grundsätzlich kann es uns hier in Europa völlig fumpe sein (im Sinne einer Interventionsindikation), welche Partei oder Kraft in Syrien oder Jordanien oder Mali oder Vietnam oder USA oder Russland an der Macht ist. Das ist und bleibt völkerrechtlich die Angelegenheit des jeweiligen Staates. Wichtig sind die direkten Auswirkungen auf die nationale Sicherheit – und dann möglicherweise auch interventionswürdig.

    Ob in Syrien die Baathisten, Neo-Baathisten, ein König, ein Kaiser oder Charly Brown die Machtzentrale besetzen, ist nur Sache der Syrer. Jegliche innenpolitische Bereinigungen, Kurskorrekturen, Koalitionen etc. sind vom Volke aus auszugehen und zu verantworten.

    Bezüglich Baathpartei: Grundsätzlich sollte man wissen, dass die Baathpartei eine viel längere Geschichte hat als die Assaddynastie. Und dass diese Partei hauptsächlich von Michel Aflaq, einem orthodoxen Christen 😉 , mitgegründet wurde. Und dieser M. Aflaq schied aus syrischer Regierung im Zwist aus und gründete dann im Iraq den Zweistrom-Zweig dieser politischen Denke.

    • Olaf Says:

      Assad hat die Russen ja geholt, um Teile seines Volkes zu unterdrücken. Und Putin will sich den Abzug mit der Krim und Ostukraine bezahlen lassen. Das hat Wolffsohn im TV gesagt.

      • salamshalom Says:

        Assad hat keine Russen geholt. Die Russen sind mit Syrien politisch, militärisch und wirtschaftlich schon ewig eng verbandelt, da hießen sie noch UdSSR.und der syrische Präsident Mustapha Al Atassi.
        Sorry, dass ich dir mit Fakten komme…

      • Olaf Says:

        Also sind die Russen gegen den Willen Assads in Syrien?
        Deine Fakten sind Fantasy.

      • salamshalom Says:

        Tja, ungefähr so richtig wie die These, dass die NATO gewaltsam in Frankreich eingedrungen ist.
        Tolle Bildung und geiles Verständnis. Gratulation

      • Olaf Says:

        Nato, Frankreich???
        Beantworte doch mal die Frage, ja oder nein.

      • salamshalom Says:

        Du hast doch offensichtlich keinen Schimmer.
        Du bekommst deine Antwort, aber Ich verlange eine kleine Transferleistung. Das hast du dir verdient:
        – UdSSR
        – Beistandspakt
        – Marinebasis Tartous
        – Ostblock

        Nichts zu danken

      • Olaf Says:

        Wo bleibt die Antwort, ja oder nein?

      • salamshalom Says:

        Die Antwort ist wie berichtet oben, du Blindfisch

      • Olaf Says:

        Falsch, das steht weder ja noch nein, sondern UdSSR, die es schon lange nicht mehr gibt.

        -Babuschka
        -Wodka
        -Workuta

  3. Qwertyman Says:

    Baath im Irak ist der ideologische Vorgänger ISIS und die zweite Seite der selben Medaille. Die Tochter Saddams unterstützt IS http://m.spiegel.de/politik/ausland/tochter-saddam-husseins-sponsert-islamisten-a-988581.html

  4. qwerty248 Says:

    Baath im Irak ist der ideologische Vorgänger ISIS und die zweite Seite der selben Medaille. Die Tochter Saddams unterstützt IS http://m.spiegel.de/politik/ausland/tochter-saddam-husseins-sponsert-islamisten-a-988581.html

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