Schauprozess gegen politische Aktivisten

Graz/Wien – Die Staatsanwaltschaft Graz hat gegen zehn führende Vertreter der Identitären Bewegung Österreich (IBÖ) sowie gegen sieben weitere aktive Sympathisanten eine Anklage wegen Verhetzung und krimineller Vereinigung, teils auch wegen Sachbeschädigung und Nötigung eingebracht. Das teilte die Behörde am Montag mit. Insgesamt handelt es sich um 16 Männer und eine Frau. Unter ihnen ist auch der Chef der Bewegung Martin Sellner.

Die linke Justiz würde in Wahrheit am liebsten Regierung und Krone als „rechte Hetzer“ anklagen. Weil die aber zu groß sind, lässt man es an den kleinen Identitären aus.

Die von den Identitären vertreten politischen Ansichten sind nicht rechter als jene der regierenden FPÖ.  Was die Identitären für Linke zu einem roten Tuch macht, sind nicht die besonders rechten Ansichten, sondern das Wildern in der sonst linken Domäne des politischen Aktivismus.

Auf die Straße zu gehen und politischen Zirkus mit spontanen Störaktionen zu veranstalten, war bis jetzt allein den Linken vorbehalten. Dass die rechten Identitären jetzt mit den gleichen Mitteln arbeiten, wird als Frechheit empfunden. Und dass der Aktionismus der Identitären dabei (anders als bei den linken Chaoten) gewaltfrei bleibt, macht Linke erst recht aggressiv.

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Die RAF war für ihre kriminellen Handlungen strafrechtlich verfolgt worden und nicht für ihre politische Ausrichtung. Trotzdem wurden die RAF-Terroristen von ihren linken Top-Anwälten unverschämt als „politische Gefangene“ dargestellt.

Wenn es Leute mit der falschen Gesinnung trifft, stößt man sich nicht daran, dass echte politische Gefangene gemacht werden.

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8 Antworten to “Schauprozess gegen politische Aktivisten”

  1. Olaf Says:

    Eine einzige Frau, die bei den Identitären gegen den islamischen Frauenhass aktiv ist. Die linken Aktivisten/ Islamisten haben tausende Frauen in ihren Reihen.
    Westliche Frauen – naive Wesen mit Wahlrecht – eine der größten Gefahren für unsere Zivilisation.

  2. aron2201sperber Says:

    Selbst die putinististische Justiz ging gegen die Aktivistinnen von Pussy Riot weniger totalitär vor.

  3. Eloman Says:

    Sind Staatsanwälte in Österreich nicht weisungsgebundene Beamte?

  4. aron2201sperber Says:

    Empfehlung:

    https://www.andreas-unterberger.at/2018/05/als-nchstes-klagen-sie-kurz-und-strache-an/

  5. Österreichische und saudische Aktivisten angeklagt | Aron Sperber Says:

    […] in Österreich gerade eine rechte Regierung gewählt wurde, hat man ausgerechnet jetzt rechte politische Aktivisten als kriminelle Vereinigung nach dem Terror- und Mafia-Paragraphen vor Gericht […]

  6. Sogar dem ORF ist Justiz zu ideologisiert | Aron Sperber Says:

    […] in Österreich gerade eine rechte Regierung gewählt wurde, hat man ausgerechnet jetzt rechte politische Aktivisten als kriminelle Vereinigung nach dem Terror- und Mafia-Paragraphen vor Gericht […]

  7. Volle Härte des Linksstaats | Aron Sperber Says:

    […] vor den Identitären zog die Polit-Justiz den Schwanz […]

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