Archive for Mai 2018

Was ist das Gefährliche an Gefährdern?

Mai 13, 2018

Wieder hat ein Salafist, der schon lange als Gefährder bekannt war, einen Terroranschlag ausgeführt.

Nicht alle Salafisten sind Terroristen, aber fast alle Terroristen der letzten 10 Jahre waren Salafisten. Trotzdem ist Terror selbst bei den extremsten Islamisten nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

Terror kann für Salafisten zwar ein Mittel zum Zweck sein. Das eigentliche Ziel ist jedoch die Machtergreifung und Errichtung eines Islamischen Staates. Trotz ihres IS-Looks versuchen die meisten Salafisten bei uns, die Füße möglichst still zu halten, solange sie noch nicht zahlreich und somit stark genug sind, ihre wahren Ziele umzusetzen.

Die Gelegenheit, auf die unsere legalistischen Salafisten warten, ist ein Bürgerkrieg, in dem sie sich wie in Syrien als militanteste und geschlossenste Gruppe an die Spitze eines islamischen Aufstandes stellen können.

Dass das Szenario eines Bürgerkriegs durchaus real ist, wenn es nicht gelingt, den Islamismus zu einem Euro-Islam zu zähmen, erkennen mittlerweile nicht nur die bösen Rechten, sondern auch gutmeinende Politiker wie Mathias Strolz von den NEOS. Für einen Euro-Islam zu kämpfen, wie es Strolz nun selbst fordert, muss allerdings bedeuten, dem Schleier-Islam entschlossen entgegenzutreten. Bisher waren die NEOS wie die SPÖ und die Grünen dazu leider gar nicht bereit.

Strolz hat allerdings mittlerweile seinen Rückzug aus der Politik verkündet. Seine offenen Worte hat er wohl schon in dem Bewußtsein gesprochen, sich nicht mehr jener Diskussion in der eigenen Partei stellen zu müssen.

Mullahs und Spiegel toben über Trump

Mai 8, 2018

Wenn der Deal mit dem Iran so toll war, warum war dann ausgerechnet Israel so dagegen?

In Augsteins antisemitischem Spieglein sind gleich 3 Hetz-Artikel oben gereiht: Pitzkes „Der Wortbruch“, „Brandgefährlich“ und „Iran droht mit Urananreicherung in den nächsten Wochen“ (auch Nr. 3 entspricht voll der iranischen Propaganda, wonach die „brandgefährlichen Wortbrecher“ nun eben bestraft werden müssten).

Pech für das Recht als Glück des Linken

Mai 7, 2018

Die Rechten – Seehofer, die AfD, die „FAZ“ – machen aus Ellwangen ein Duell zwischen Asylbewerbern und dem deutschen Rechtsstaat. Lieber nicht. Wenn es sich hier wirklich um ein Duell handelt, dann steht der Ausgang fest: der Rechtstaat kann nicht gewinnen.

Dobrindts Traum ist die Dolchstoßlegende eines Abschiebewüstlings.

Der CSU-Mann bestärkt damit die schlechte Laune vieler Deutschen im Angesicht der Einwanderung – und die Täuschung, der sie unterliegen. Es ist die Täuschung, die vollständige Kontrolle darüber zu haben, wer sich auf unserem Staatsgebiet aufhält. Ganz gleich, ob man das für wünschenswert hält oder nicht – es funktioniert einfach nicht und wie in anderen Lebensbereichen gilt auch hier: Man sollte sein Herz nicht an unerfüllbare Wünsche verschwenden.

Auch auf die Gefahr der Frivolität: Pech für das Recht! Im Jahr 2017 wurden etwa 24.000 Personen abgeschoben. Das waren noch mal ein paar weniger als 2016.

(Augstein – SPON)

Den Ist-Zustand beschreibt Augstein durchaus realistisch. Deutschland hat keine Kontrolle, wer sich auf seinem Staatsgebiet aufhält.

Merkels „Wir schaffen das“ war in Wahrheit ein „Ich schaffe es nicht, Nein zu sagen, und wir müssen das daher schaffen“.

Augstein & Co. hatten schon das „Sie Kommen so oder so“ und „Wir schaffen das“ der deutschen Politik erfolgreich aufgeschwatzt.

Sein „Pech für das Recht, jeder kriegt ein Bleiberecht!“ wäre der dritte Streich in der großen deutschen Flüchtlingskrise.

Augsteins Plan hat allerdings einen kleinen Schönheitsfehler. Die deutsche Politik ist nicht mehr alternativlos.

Andere Staaten schaffen es auch, die Migration der Staatsgewalt unterzuordnen. In Deutschland stehen die AfD, die CSU und weite Teile der Bevölkerung für einen Wechsel in der deutschen Migrations- und Sicherheitspolitik bereit.

Bildergebnis für bleiberecht

 

Musterknaben oder IS-Jugend?

Mai 6, 2018

Kern räumte in einem Krone-Gespräch Probleme mit Tschetschenen ein, erzählte aber auch von einer Runde junger Vorzeige-Tschetschenen, auf die jede österreichische Familie stolz wäre:

Strache empörte sich daraufhin auf seiner Facebook-Seite über Kern, und Kern empörte sich noch viel mehr über Strache.

Klar gibt es tschetschenische Musterknaben mit perfekten Deutschkenntnissen und guter Schulbildung (die wie bei uns in der Regel die Kinder von Akademikern sind). Genauso wie es die 100 Tschetschenen, die sich dem IS in Syrien angeschlossen haben, gibt.

Die entscheidende Frage ist jedoch, woran sich Mehrheit orientiert.

Die braven Seiten der offiziellen Vorzeige-Tschetschenen haben auf Facebook kaum Zulauf. Was bei der Mehrheit der jungen Tschetschenen gut ankommt, sind Gewalt-Exzesse, nationalistische Angeberei und der IS-Finger. Die klare Mehrheit der jungen Tschetschenen orientiert sich nicht an den (in unserem Sinne) Musterknaben, sondern an martialischen Integrationsverweigerern.

Dabei war die erste Generation der Tschetschenen, die selbst den Krieg erlebt hatte, noch wesentlich bereiter, sich in Österreich zu integrieren. Während ihres Aufenthaltes in Österreich haben die Tschetschenen jedoch gelernt, dass es nicht unbedingt die eigenen Integrationsbemühungen sind, die von unserem System belohnt werden.

Aufgrund ihres besonderen Opferstatus als „Traumatisierte“ bekamen die als besonders bedürftig geltenden Tschetschenen alles nachgeschoben, und sie wurden niemals abgeschoben, egal was sie sich zu Schulden kommen ließen. Je asozialer sie sich in Österreich behahmen, desto mehr konnten sie vom Sozialsystem einstreichen.

Gleichzeitig wurden der Opferstatus und die totale materielle Abhängigkeit aber auch als sehr kränkend empfunden. Jene Kränkung wurde insbesondere von der bereits in Österreich aufgewachsenen Generation durch besondere Aggressivität und totale Integrationsverweigerung kompensiert.

Selbst eher zu den Musterknaben zählende Tschetschenen müssen sich vor ihren Landsleuten als typische „Chechener“ präsentieren, um etwas zu gelten:

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Dieser junge Mann ist in Wahrheit ein tüchtiger Mechaniker, er schaut blendend aus und hat trotz seiner Qualitäten mit Mitte 20 noch keine Frau und 5 Kinder (weil er eben selbst dafür zahlen müsste).

Statt sich als positives Vorbild für eine (in unserem Sinne) gut gelungene Integration zu präsentieren, stellte er sich trotz frisch erhaltener Staatsbürgerschaft für ein (mittlerweile gelöschtes) Youtube-Video möglichst provokant mit türkischer Fahne in den Österreicher-Sektor und zeigte  auf seiner Facebook-Seite stolz den IS-Finger.

Nur wenn man die Integrationsverweigerer konsequent sanktionieren und abschieben würde, könnten sich die Vorzeige-Tschetschenen statt den IS-Salafisten als Role-Model bei der Mehrheit der jungen Tschetschenen durchsetzen.

Wölfe oder feige Hunde?

Mai 4, 2018

Tschetschenische „Wölfe“ (so bezeichnen sie sich nach ihrem Wappentier gerne selbst) beißen wegen Nichtigkeiten zu:

Wien – Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen einen ehemaligen Profiboxer, der bei seinem Debüt im Dezember 2016 in Hamburg seinen Gegner k. o. geschlagen hatte, Anklage wegen Mordes erhoben. Dem gebürtigen Tschetschenen wird vorgeworfen, in der Nacht auf den 1. Oktober 2017 in Wien-Ottakring aus nichtigem Anlass einen 21-Jährigen mit einem Springmesser erstochen zu haben.

Aber nur gegen Gegner, die nicht zurückbeißen.

Bei Österreichern und anderen Schafen reicht den tschetschenischen Wölfen bereits ein falscher Blick, um wegen einer Kränkung der Ehre die Messer zu zücken. Treffen sie jedoch auf ein ähnlich brutales Rudel, lassen die Tschetschenen ihre Messer stecken. Die scheinbar impulsiv vorgehenden Tschetschenen handeln in Wahrheit sehr berechnend.

Afghanen sind mittlerweile klar die Nummer 1 beim Morden. Bei Afghanen wissen die Tschetschenen, dass ihr typisches Verhalten sofort blutige Rache nach sich ziehen würde.  Daher ist den tschetschenischen Wölfen bei Afghanen ihre sonst so leicht kränkbare Ehre auf einmal nicht mehr so wichtig.

Zu Afghanen verhalten sich die tschetschenischen Wölfe wie feige Hunde, betteln um Frieden und rufen sogar nach dem österreichischen Rechtsstaat, dem sie vorher selbst ständig auf der Nase herumgetanzt haben.

Wenn Tschetschenen nun in Mordlust um die Häuser ziehen, schauen sie, dass sie zur Sicherheit einen Afghanen mit dabei haben, um beim Zustechen nicht versehentlich an die Falschen zu geraten:

Ein Begleiter des Boxers – ein 27-jähriger Afghane – ging in dieser Situation noch auf den blutüberströmten, sterbenden jungen Mann los.

(Der Standard)

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Europa muss seine Grenzen selbst schützen

Mai 1, 2018

Die europäische Grenzschutzagentur Frontex hat eine zunehmende Zahl von Flüchtlingen aus der Türkei registriert. „Seit vier bis fünf Wochen kommen 17 Prozent mehr Menschen aus der Türkei auf den griechischen Inseln an“, sagte Frontex-Direktor Fabrice Leggeri.

Grenzschutz bedeutet nicht, die illegal Einreisenden zu registrieren (wie es Frontex macht), sondern die illegalen Einreisen zu verhindern.

Solange Europa keinen echten Grenzschutz hat, müssen Nationalstaaten diese Aufgabe übernehmen. Bei der Flüchtlingskrise Von 2015 hatten Österreich und die Balkanstaaten für die Schließung der Balkanroute gesorgt.

Aufgrund des Merkel-Erdogan-Deals wurden hingegen lediglich eine Handvoll Pakistaner und Bangladeschis von Griechenland in die Türkei zurückgeschickt. Für „Syrer“ (worunter auch Iraker, Afghanen fielen) war dies keine Abschreckung.

Was „Syrer“ davon abgehalten hatte, weiter nach Griechenland einzureisen, war die Aussicht, in Griechenland nach der Schließung der Balkanroute stecken zu bleiben.

Die EU-Milliarden für die Beendigung der Flüchtlingskrise hätten daher statt an die Türkei an Österreich und die Balkanstaaten gezahlt werden müssen.

Der Grund, warum die Einreisen von der Türkei nach Griechenland plötzlich wieder ansteigen, hat mit einem Urteil der griechischen Links-Justiz zu tun, welches die Unterbringung auf den Inseln verhindert und damit die Einreise nach Griechenland wieder attraktiver macht:

Neuankommende Asylwerber können nicht mehr auf griechischen Inseln festgehalten werden. Das erklärte am Mittwoch das oberste Verwaltungsgericht des Landes. Die Einschränkung der Bewegungsfreieheit könne demnach nicht mit einem öffentlichen Interesse oder der Einwanderungspolitik gerechtfertigt werden.

(Kurier)

Statt Erdogan Geld für nichts in den Rachen zu stopfen, sollte man jene Milliarden in Europa investieren. Europäische Verfahrenszentren auf griechischen Inseln wären eine ideale Lösung, um illegale Einreisen von Schein-Asylanten zu verhindern.

Würde man das gesamte Verfahren bis zur positiven Erledigung bzw. zur Rückschiebung ins Heimatland in einem Verfahrenszentrum auf einer griechischen Insel durchführen, würden auf Dauer wohl nur noch echte Flüchtlinge die Überfahrt wagen.

Die Flüchtlinge mit zuerkanntem Asylstatus könnte man dann viel leichter aufteilen, zumal es dann keine Verfahren mehr bräuchte. Müsste man sich nach dem Zufallsprinzip zwischen Bulgarien und Irland begeben, statt sich das Asyl-Land samt Sozial-Leistungen aussuchen zu dürfen, würde dies die echten Schutzsuchenden von den Glücksrittern zusätzlich sehr stark aussieben.

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