Kreuzzug oder Türkenbelagerung?

Erdogan betrachtet die Gläubigen als seine „Soldaten“ und die Moscheen als seine „Kasernen“. Die Schließung seiner Kasernen in Österreich beklagt er nun als „Kreuzzug“ des Sebastian Kurz.

Ein anderer historischer Vergleich wäre da wohl passender. Nur dass sich viele der türkischen Soldaten nicht vor, sondern bereits in Wien befinden.

Europa muss von Erdogans Kasernen und Soldaten befreit werden. Das ist auch im Sinne aller europäischen Türken, die hier nur friedlich leben und arbeiten wollen, und die in keine neuen Türkenkriege des Neo-Sultans hineingezogen werden wollen.

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14 Antworten to “Kreuzzug oder Türkenbelagerung?”

  1. American Viewer Says:

    Jetzt sagt sogar JT mal was Vernünftiges:

    „An Seehofer und Co:
    WARUM HOLT IHR DIESEN MUTMASSLICHEN MÖRDER ZURÜCK??“

    Die Welt wird immer verrückter.

    Und die CSU unternimmt wirklich alles, dass sie die Wahl im Herbst mit historischen Verlusten abschließen.

    • aron2201sperber Says:

      Bis vor einer Woche wäre er für Todenhöfer noch ein armer „normaler Flüchtling“ gewesen, dessen Abschiebung er strikt abgelehnt hätte.

      Sabina könnte noch leben, wenn man gegenüber „normalen Flüchtlingen“ (also Schein-Asylanten, die problemlos in ihre Länder zurückkehren könnten) konsequent vorgehen würde.

      Todenhöfer betreibt hier wieder die pure Heuchelei, auch wenn sie oberflächlich betrachtet vernünftiger als sonst wirkt.

      • American Viewer Says:

        Todenhöfer betreibt hier wieder die pure Heuchelei, auch wenn sie oberflächlich betrachtet vernünftiger als sonst wirkt.

        Da stimme ich dir voll zu. Es ist nur ein Taschenspielertrick von Todenhöfer. Es is pure Heuchlei. Er tut nur so als ob.

        Es ist außerdem natürlich auch frei erfunden von JT, dass das merkel’sche Goldschätzchen in seiner Heimat strenger bestraft werden würde. Vielleicht hätten die Kurden die Todesstrafe verhängt, aber viel eher noch hätte es gar keine Strafe gegeben, da erstens nur eine jüdische Frau das Opfer war und es zweitens ja nicht einmal im Land stattgefunden hat. Die hätten ihn wahrscheinlich gar nicht bestrafen dürfen.

        Interessant finde ich aber an dieser Geschichte, dass selbst Hardcore-Ideologen wie JT mittlerweile so unter Druck gerät, dass sie das Gefühl haben, dass sie wenigstens so tun müssen als ob.

        Am interessantesten finde ich allerdings, dass praktisch 99,99% aller Meinungsmacher in Deutschland dieses absurde „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“-Spiel spielen. Und zwar wirklich ALLE. Von JT bis Merkel bis sogar zu Dir. Selbst auf PI NEWS kann man so etwas immer wieder lesen.

        Anstatt, dass man es einfach so macht wie in den USA: Eine strikte Obergrenze von maximal 10,000 bis 50,000 Menschen pro Jahr festlegen und mehr nimmt man EU-weit nicht auf. Egal was und wer da auch kommen mag. Für Deutschland läge die Zahl so bei 16,000 Menschen pro Jahr, wenn man die US-Zahlen von 2017 als Maßstab nimmt. Die Zahlen können dank Trump aber weiter fallen.

      • aron2201sperber Says:

        ich bin auch für eine strikte Begrenzung der Neu-Zuwanderung – die nur mit einer Abschaffung des alten überkommenen Asylrechts möglich ist:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2015/10/25/das-problem-von-ausnahmen/

        für die bereits in der Vergangenheit zugewanderten macht es allerdings sehr wohl Sinn, die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen zu stecken:

        https://aron2201sperber.wordpress.com/2018/01/30/haerte-gegen-lehrlinge-inkonsequenz-bei-no-way/

      • American Viewer Says:

        Also gut, dann lag ich falsch, da stimme ich dir zu.

        Auf PI stand kürzlich am Ende eines Artikels, man müsse vielleicht sogar eventuell überlegen, ob man als Ultima ratio denn eventuell den GG-Artikel zum Thema Asyl ändern muss.

        „Eventuell, sogar, vielleicht, überlegen, ob man nicht.“

        HAHA. Selten so gelacht. In diesem Tempo wird in den nächsten 100 Jahren wieder nichts passieren.

    • Olaf Says:

      Todenhöfers Hoffnung wäre gewesen, dass Ali B. im Irak eine Scheinstrafe kriegt und weiter rumlungern und vergewaltigen kann. Für das Bakschisch hätte Todenratte gerne gependet.

      • American Viewer Says:

        Das glaube ich auch. Allerdings hat JT formal weiterhin recht: So jemanden zurückzuholen, ist das dümmste was man machen kann.

        Wie wäre es mit dem Gegenteil: JT als Brautjungfer hinterher schicken.

  2. Benjamin Goldstein Says:

    Weisst du, das eigentliche Problem ist, dass die westlichen Weicheipolitiker nicht ihren Völkern sagen können, dass sich die Nato erledigt hat. Früher war das ein feuchter Traum der Linken, heute ist es faktisch Realität. Kein Mensch würde seine Armee in die Türkei schicken, wenn sie wirklich angegriffen würde. Man cooperiert militärisch, wo ein Vertrauensverhältnis herrscht, also Israle, Südkorea, Japan usw. Defakto erfüllt auch kein Mitglied mehr seine Aufgaben.
    Vor dem Hintergrund ist die ganze Türkeianbiederung der Tatsache geschuldet, dass Merkel, Macron, May etc. nicht offen zugeben wollen, dass sie mit der Türkei eh nichts mehr am Hut haben. Wenn Erdogan das wütend auffliegen lässt, werden die ganzen ewig gestrigen kalten Krieger nervös und die NWO-Verschwörungstheoretiker gleich mit.

  3. aron2201sperber Says:

    was doch verblüffend ist, welche Wellen die Schließung von ein paar Islamisten-Moscheen in allen Welt-Medien schlagen, obwohl sie vom größten Teil der westlichen Bevölkerung unterstützt wird und von säkularen Muslimen wie Bassam Tibi, Erfinder des Euro-Islam, empfohlen wurden.

    es zeigt, wie sehr wir Appeasement mit den Islamisten gewöhnt waren und wie sehr wir uns dem Fatalismus hingegeben hatten, ohnehin nichts tun zu können.

    die Nichts-Tuer finden natürlich auch jetzt Gründe, warum der Zeitpunkt der grundsätlich richtigen Aktion gegen die Islamisten falsch war.

    Demnach würde Kurz Erdogan Wahlhilfe leisten, da sich das gekränkte Volk nun erst recht hinter dem Führer schare.

    Das ist natürlich Unsinn. Erdogan lebte davon, der starke Mann zu sein, bei dem Merkel & Co. stets einknickten.

    wenn Europa nicht mehr klein beigibt, droht der Glanz des Sultans schnell zu verblassen.

    • Benjamin Goldstein Says:

      Auf welcher Rechtsgrundlage wird da eigentlich „geschlossen“? Werden einfach die Aufenthaltsberechtigungen der türkischen Imame revidiert?

      • American Viewer Says:

        Rechtliche Grundlage für die Schließung ist witzigerweise das „Islamgesetz“ von 2015, das eine positive Grundeinstellung gegenüber Staat und Gesellschaft einfordert.

        Bei Imamen wird wohl außerdem geprüft, ob gegen das Verbot der Auslandsfinanzierung verstoßen worden ist. Österreich hat wohl nur 260 Imame und 60 davon stehen jetzt schon im Verdacht.

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