Grande Nation gegen kleines kroatisches Dorf

Ich bin grundsätzlich dagegen, aus Fußball ein Politikum zu machen.

Özil und Gündogan wären nie zu einem Problem geworden, wenn Erdogan sie nicht als Wahlhelfer missbraucht hätte.

Fußball wurde in der Vergangenheit oft zur Propaganda für Multikulti genützt. Wenn jetzt das kleine kroatische Dorf die bunte Grande Nation schlagen sollte, muss man sich auch die gegenteilige Argumentation gefallen lassen.

Der Spiegel kontert gegen einen möglichen kroatischen Sieg gleich mit der Ustascha-Keule. Dies zeugt von schlechtem deutschen Verlierertum.

Besonders lächerlich ist es, wenn in unseren Qualitätsmedien die stinknormale kroatische Flagge zur Ustascha-Fahne erklärt wird.

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25 Antworten to “Grande Nation gegen kleines kroatisches Dorf”

  1. Olaf Says:

    3 zu 1 für Grand Africa. Pogba schießt rechts und links, und Griezmann fällt wie Neymar. Das wird wohl nichts mehr für den Vulkanier Manzukic.

    • Olaf Says:

      Dieser alte Vulkaniergruß wurde übrigens kein Skandal in den BRD-Medien. Aber wenn Höcke im Hinterzimmer ein falsches Wort sagt, dann gibts Schlagzeilen in der Lügenpresse. Oder wenn die rote Malu bedauert, dass es dieses Jahr kein Fukushima gab, schweigt die Lügenpresse. Oder Junckers Alki-Tanz vor dem Don.

      • American Viewer Says:

        Kaum zu glauben, dass Bayern jemanden wie Mandžukić rausgeekelt hat. Stattdessen soll dieser Lewandowski besser sein, der in wichtigen Spielen immer komplett abtaucht. Naja ich mag Bayern überhaupt nicht, von daher soll es mir recht sein.

        Man sollte mal eine Liste mit Spielern machen, die gut sind, aber von Bayern abgeschoben wurden: Shaqiri, Mandžukić, Douglas Costa, Benatia, Emre Can, Toni Kroos.

        Da sind schon ein sehr gute Spieler dabei. Und vier von denen spielen jetzt bei Juventus Turin. Fehlt als #5 nur noch Toni Kroos, den hätte ich auch gerne in meiner Lieblingsmannschaft. 😉

      • Olaf Says:

        Oder Spieler die die Bayern-Scouts übersehen haben, vor ihrer Nase. Kevin de Bruyne hat in Bremen und Wolfsburg geglänzt, aber die Bayern-Scouts waren da wohl grade in Panama.

      • American Viewer Says:

        Bayern hat viele Fehler gemacht, trotzdem kommt seit Jahren kein anderer Bundesligaklub an sie ran. Das sagt eigentlich alles über die „Qualität“ dieser Liga aus. England und Spanien sind schon lange besser, und selbst Italien sehe ich aktuell wieder vor der deutschen Liga.

        Es ist bekannt, dass Bayern seit den 1970ern legal und illegal massiv von Adidas aufgebaut wurde. Das angebliche 500-Millionen-Euro-„Vermögen“ von Gangst-Uli war schlichtweg eine schwarze Kasse des FC Bayern.

        Die allermeisten anderen Bundesliga-Klubs verweigern sich allerdings bis heute Finanzinvestoren (legal und illegal), somit wird die Qualität dieser Liga eher immer weiter abnehmen. Selbst Bayern kann mittlerweile nicht mehr mit den größten Klubs mitgehen, was Ablösen und Gehälter angeht.

      • Olaf Says:

        Das mit der schwarzen Kasse ist eine gute These, wird aber in der Lügenpresse nie thematisiert.

      • American Viewer Says:

        Klar war das eine schwarze Kasse des FC Bayern München. Das ist ihr echtes „Festgeldkonto“.

        Die offizielle Version ist ernsthaft, dass ein Adidas-Manager Hoeneß 25 Millionen Euro privat geschenkt habe. Einfach so, ohne jede Gegenleistung, aus seinem privaten Vermögen.

        Wunder-Uli habe daraus dann 500 Millionen Euro mit Aktienspekulationen herbei gezaubert. Gegen Wunder-Uli sehen Buffet und Soros aus wie Amateure.

        Gleichzeitig sagt Wunder-Uli eigentlich müsse er keine Steuern nachzahlen, weil er habe mit dem Konto ja summa summarum nur Verluste gemacht.

        Und mit dieser komplett idiotischen Lügen-Geschichte lassen sich die Deutschen ernsthaft abspeisen.

        Auf dem absoluten Höhepunkt der Subprime-Krise hieß es unter Amerikas Finanzhaien: „Sell it to the Germans. Die kaufen einem jeden Scheiß und jede Lügengeschichte ab.“ Und genau so ist es auch.

        Sei die Geschichte auch noch so dumm, der Deutsche glaubt sie rundherum.

  2. American Viewer Says:

    Es kann doch nicht sein, dass Schwalben und solche Handspiele zu zwei Toren in einem WM-Finale führen. Die sollen das Ergebnis doch gleich vorher am grünen Tisch ausklüngeln.

    Da versteht man dann auch sehr gut, warum Fußball in Amerika weiterhin so eine Randsport ist. So ein korruptes Verschieben von Spielen will dort niemand sehen.

    • besucher Says:

      Die Hand hatte da nichts zu suchen. Der Ball hätte gefährlich werden können, stattdessen haut in Perisic ins Toraus. Klare verhinderung einer möglichen Torchance (beabsichtigt oder nicht ist in diesem Fall egal), den Elfmeter kann man geben.

      • American Viewer Says:

        @besucher

        Mit „Verhinderung einer klaren Torchance“ meint das Regelbuch Typen wie Luis Suárez, die auf der Linie den Handballtorwart auspacken. Diese Situation lag klar nicht vor.

        Stattdessen geht es wirklich nur darum, ob nun Absicht oder nicht. Die Fifa hat dafür zwei Kriterien: Position der Hand nicht natürlich genug, zum Beispiel über dem Kopf? Das lag eventuell vor, aber da muss man schon streng sein. Zweitens der Abstand Ball und Gegner, sprich kann der Spieler überhaupt reagieren? Auch das lag sicher nicht vor, der Spieler hat null Zeit zum reagieren. Somit eher kein Elfmeter.

        Wenn man sehr hart entscheidet KANN man den Elfmeter sicherlich geben, aber das ist dann eben wirklich eine sehr harte Entscheidung, die man so in einem WM-Finale bei diesem Spielstand NICHT treffen darf.

        Außerdem hätte der Videoschiedsrichter gar nicht eingreifen dürfen, denn das darf er nur bei ganz klaren Fehlentscheidungen, und die lag bei der ursprünglichen Entscheidung sicher nicht vor.

        Der Fifa-Videobeweis setzt den Schiedsrichter aktuell zudem viel zu sehr unter Druck, da er im Hinterkopf denkt: „Meine Entscheidung muss ja falsch gewesen sein, sonst darf der Videoassistent mich gar nicht anrufen.“
        Unter so einem falschen Druck entscheidet sich so ein relativ schwacher Schiedsrichter immer falsch.

    • salamshalom Says:

      So sehr ich die Niederlage Kroatiens bedauere, so schief liegst du mit deiner Sicht der Dinge auf den Königssport.
      Die Amis kommen mit dem Fußball nicht zurecht weil sie einfach keinen Anschluss finden. Popcorn, Chips und einen Liter Cola in der Hand passt in die Basketball- und Footballarenen, aber den Geist des Fußballs berühren sie nicht.
      Hollywood ist weiterhin sehr weit weg von Wembley, Ruhrstadion oder Maracana

    • Olaf Says:

      Wieso haben die Videoassistenten nicht reagiert, als Griezmann neymaresk fiel? Wofür gibt es dieses Videoding, wenn jeder die Schwalbe sieht, aber keiner reagiert?

      • American Viewer Says:

        Laut Fifa-Regeln darf der Videoschiedsrichter da nicht eingreifen, weil die Schwelle dann zu niedrig sei. Auf den ersten Blick einleuchtend, weil es dann angeblich zu viele Eingriffe gäbe.

        Aber es gibt eine einfache Lösung für dieses Problem: Der Videoschiedsrichter darf doch Eingreifen UND man muss außerdem für je simple Schwalbe sofort Gelb geben und für eine besonders unsportliche Schwalbe glatt Rot. Mit Sanktionen dieser Art würde es ganz schnell keine Schwalben mehr in dieser Sportart geben.

        Dann wäre diese unglaubliche Schwalbenseuche in dieser Sportart endlich beendet. Das war ja eine große Hoffnung des Videobeweises, aber das klappt natürlich nur gut, wenn man Schwalben auch entsprechend hart sanktioniert. Aktuell hat man außerhalb des Strafraumes nur ein Homevideo der Schwalbe ohne jede Konsequenz. Deshalb gibt es dort weiterhin Schwalben.

      • Olaf Says:

        Schwalbenstrafe wäre sicher eine gute Option, während oder nach dem Spiel.

  3. American Viewer Says:

    Der Nationalstolz der Kroaten ist ja nun wirklich mehr als harmlos.

    Warum gibt es überhaupt noch Turniere dieser Art, wenn die EU-Spinner Nationen so hassen?

    Sollen die EU-Spinner doch ihre Nationen voll ganz verbieten und nur noch mit einem Team antreten: Einer komplett heimatlosen, gender-gerechten Villa Kunterbunt. Trikotfarbe Rosa und Tore schießen ist nicht erlaubt, denn das könnte der Gegner als gegen ihn gerichtete Handlung auffassen.

    Das wäre toll, denn dann hätten die anderen Nationen außerhalb Europas auch mal wieder eine Chance auf dem WM-Titel. 😉

    • besucher Says:

      Die Franzosen haben schon einen Nationalstolz, der ist aber bei den Linken in den Redaktionen wohlgelitten. Macron ist der Sunnyboy und Superstar, da reicht es auch wenn er alle paar Monate mal 100 Flüchtlinge aufnimmt.

    • Olaf Says:

      Eine schreiende Ungerechtigkeit des Zeitgeistes, ist auch die gleiche Bezahlung der Frauen im Tennis. Ich hab erst Djokovic gegen Nadal atemlos angeschaut und dann das Damen-Finale. Das war wie Paralympics in Zeitlupe, viel, viel, viel schlechter als die Männer.

      • salamshalom Says:

        Und du Intelligenzbestie hast die Fernbedienung verlegt??

      • Olaf Says:

        Wie meinen, euer Hohlness?

      • American Viewer Says:

        @Olaf

        Sportarten wie Tennis sind für mich auch ein großes Thema. Ion Tiriac hat kürzlich vorgerechnet: Frauen generieren nur 25% von Umsatz und Gewinn, bekommen aber 50% der Preisgelder. Seine berechtigte Frage lautete: Was soll der Schwachsinn?

        Wenn man erst einmal im Thema drin ist, tauchen dutzende solcher Fragen auf. Zum Beispiel: Warum müssen Frauen nur auf 2 Gewinnsätze spielen??? Laut Gender-Theorie können Frauen alles mindestens gleich gut, wenn nicht sogar besser. Also: Dann können sie ja locker auf 3 Gewinnsätze gehen.

        Das führt gleich zur nächsten Frage: Warum sind Frauen und Männer bei Sportarten überhaupt getrennt??? Frauen sind wie gesagt mindestens gleich gut, also kann man die sinnfreie Trennung umgehend beenden.

        Am lustigsten sind die Unterschiede im Schach. Sogar beim Schach gibt es eine extra „Frauen-WM“. Von der Männer-Weltspitze sind Frauen meilenweit entfernt. Zumindest in diesem Bereich hätte ich erwartet, dass die Frauen gleich gut sind, aber Pustekuchen, die Abstände sind mind. gleich groß, wenn nicht sogar noch größer.

      • Olaf Says:

        Gute Fragen AV.
        Die Männer im Halbfinale von Wimbledon haben jeweils über 6 Stunden gespielt, mit diesem fünften Satz ohne Tiebreak. Die Frauen spielen 2 kurze Sätze Bratpfannen-Tennis, und verdienen das Gleiche?
        Ion Tiriac hat recht, das hat mit gerechter Bezahlung nix zu tun.

      • Olaf Says:

        @SS
        Ich wollte Angie Kerber siegen sehen, ein sympathisches Mädel. Aber Tennis ist das nicht, was sie da macht.

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