Zu schwaches Herz für Mord?

Markus B. hatte einen Herzfehler, weswegen die beiden Afghanen, die ihn totgetreten haben, nicht wegen Mord, sondern nur wegen Körperverletzung mit Todesfolge angeklagt werden.

Dominik B.,das Opfer des S-Bahn-Mordes von München, hatte auch ein schwaches Herz. Trotzdem wurde sein Mörder zu Recht verurteilt:

Dominik Brunner litt an einem extrem vergrößerten Herzen. Wie die Staatsanwaltschaft dem SPIEGEL nun bestätigt hat, ist der Manager nicht an den Folgen der Tritte und Fausthiebe von Markus Sch. und Sebastian L. gestorben, sondern an Herzversagen.

Die Staatsanwaltschaft München sieht die Schuld am Tod des Managers weiterhin bei den Angeklagten. „Herr Brunner ist infolge der Schläge und Tritte daran gestorben, dass das Herz stehengeblieben ist“, sagte Oberstaatsanwältin Barbara Stockinger am Samstag in München. Damit sei die Kausalität klar: Brunner würde nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ohne die massiven Schläge und Tritte noch leben.

(SPON)

Die Revision von Markus S. wurde vom Bundesgerichtshof abgewiesen, wie sein Anwalt Maximilian Pauls am Mittwoch in München sagte. Das Landgericht München hatte S. im September 2010 wegen Mordes zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und zehn Monaten verurteilt.

(Augsburger Allegemeine)

Warum gilt das gleiche Recht nicht auch für den Mord an Markus B.?

Eine Mord-Anklage für die beiden Afghanen von Dunkel-Sachsen würde Hell-Deutschland gerade furchtbar schlecht ins Konzept passen.

Hotak H. (18, r.) hatte nur eine Duldung, am 6. September wurde seiner Abschiebung zugestimmt. Er sitzt wie Ezatullah M. (20) in Untersuchungshaft

4 Antworten to “Zu schwaches Herz für Mord?”

  1. American Viewer Says:

    Über das deutsche System kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln. Jedem Arzt bringt man mühevoll bei, dass er bei der Leichenschau unbedingt eine Kausalkette zu Körperverletzungen und Unfällen bilden muss.

    Ich gebe mal ein Beispiel:

    Die Oma wird die Treppe hinuntergestoßen und bricht sich das Bein. Sie wird operiert und dem Bein geht es wieder blendend. Dummerweise bekommt die Oma aber vom vielen Liegen im Krankenhaus eine Lungenentzündung und stirbt daran. Man muss nun unbedingt den Sturz als wahrscheinlichste Todesursache in den Totenschein eintragen und die Polizei einschalten.

    Von daher wirkt die Formulierung „in keinem kausalen Zusammenhang“ im Fall der Totschläger wirklich extrem abstrus.

    Wenn man von den Herrenmenschen zusammengeschlagen wird, muss man eine körperliche Konstitution haben wie Mike Tyson. Man darf frühstens nach 100 Runden an ihren brutalen Schlägen tot zusammenbrechen, sonst verhöhnen einen die deutschen Gerichtsmediziner, Dschurnalisten und Richter über Wochen und Monate, pissen auf den toten Körper und lachen: „Pech gehabt, du Nazischwein, dein Dunkelherz war schuld allein!“

    Offenbar reicht ihnen der Tod dieser Menschen nicht. Man will sie auch noch komplett entehren und der Lächerlichkeit preisgeben.

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