Hassprediger in Hasnerstraße?

Graz. Als Spätfolge einer großen Anti-Terror-Razzia in Wien und Graz Ende Jänner 2017 sind am Montag zwei mutmaßliche Jihadisten vor einem Geschworenensenat gestanden.

Die beiden Angeklagten, 24 und 38 Jahre alt, hatten sich 2015 in einem islamischen Kulturverein in Wien kennengelernt.

(Die Presse)

Ich traue mich wetten, dass es dieser „Kulturverein“ in Wiens Hasnerstraße war (rechts neben dem Ottakringer Amtshaus):

Dieser „Kulturverein“ ist übrigens nach wie vor im Betrieb. Warum das so ist, schätze ich genauso wie der Buchautor ein:

In den Moscheen werde über die Maßnahmen des Gesetzgebers gelacht. Vermeintliche V-Männer der Behörden würden großteils nie ihre eigenen „Brüder“ verraten – es dringe nur nach außen, was nach außen darf, beschrieb Ul-Haq in seinem Buch.

(Kleine Zeitung)

Auch jener „Kulturverein“ wird wohl nicht geschlossen, weil man dort irgendwelche ganz wichtigen V-Männer sitzen hat.

Tatsächlich tanzen die V-Männer dem Verfassungsschutz vermutlich komplett auf der Nase herum: sie kassieren vom Verfassungsschutz Geld, aber geben dafür nur unwichtige Infos weiter. So kann der IS-Laden sogar mit staatlicher Finanzierung jahrelang weiterlaufen.

Die meisten dieser Extremisten haben keine Staatsbürgerschaft und das Problem ließe sich daher ganz leicht abschieben.

Die man (wie die einheimischen Nazis) wegen der Staatsbürgerschaft behalten müsste, bräuchte man einfach nur wie die eigenen Nazis behandeln. Da käme auch niemand mehr auf die Idee, Nazi-Vereine jahrelang in Betrieb zu lassen, nur weil man glaubt, so tolle V-Männer placiert zu haben.

Aufgabe eines Verfassungsschutzes ist nicht die Finanzierung von Extremisten, um sie jahrzehntelang überwachen zu können, sondern die zeitnahe Einschätzung von Gefahren durch Extremisten, auf die dann der Gesetzgeber mit den entsprechenden Bestimmungen reagieren kann.

 

Eine Antwort to “Hassprediger in Hasnerstraße?”

  1. aron2201sperber Says:

    der Zeuge, der so gut wie nix augesagt hat, obwohl er der Obmann des Jihadisten-Vereins war, ist vermutlich auch ein V-Mann:

    Ganz wenig wollte dann auch der nächste Zeuge wissen, obwohl er sieben Jahre lang der Obmann von TAQWA war: Er selbst habe nur gebetet, nicht gepredigt, von radikalen Tendenzen wollte er nichts mitbekommen haben. „Wieso sind dann aus ihrer Moschee gleich 38 Personen nach Syrien gegangen?“, fragte der Richter. „Keine Ahnung“, kam als Antwort. Und weiter: „Wieso haben sie die Dschihad-Fahne aufgehängt?“ „Die war damals noch nicht verboten.“ „Sie sind der Obmann eines radikalislamischen Vereins, das ist Tatsache“, wurde der Richter schließlich schärfer. „Ich hatte keinen Einfluss auf die Leute“, antwortete der Zeuge, der aber immerhin den 38-Jährigen erkannte; dass dieser auch Kassier war und wie viel Geld der Verein hatte, wusste der Obmann aber nicht so recht.

    https://steiermark.orf.at/news/stories/2950054/

    anders ist es nicht zu erklären, wie er selbst einer starfrechtlichen Verurteilung entgehen konnte:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2018/10/03/islamischer-gefaehrder-darf-wegen-justiz-bleiben/

    der Asylstatus wurde ihm zwar aberkannt, aber vom übergeordneten Verwaltungsrichter prompt wieder zuerkannt.

    Folglich lebt der Obmann weiterhin auf Kosten der Steuerzahler von üppiger Sozialhilfe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: