Kranke Flughunde interessanter als ermordete Frauen?

Wenn in Australien ein paar Menschen von Flughunden gebissen oder gekratzt werden, macht Austrias Staatsfunk ein Klima-Drama daraus:

Flughunden wird Australien zu heiß

In den vergangenen zwei Wochen wurden sieben Menschen von Fledermäusen angegriffen – und die Behörden gehen davon aus, dass sich die Attacken häufen werden. Zwei der Tiere waren krank: Sie waren mit dem Lyssavirus infiziert, das Tollwuterregern ähnelt. Eine solche Anzahl an Angriffen auf Bewohnerinnen und Bewohner der Region sei beispiellos, sagte David Durrheim vom zuständigen Gesundheitsamt am Montag gegenüber dem Sender ABC.

„Zwei der Fledermäuse, die wir für Tests ins Labor geschickt haben, hatten eine Lyssavirusinfektion, wir haben da also eine große Sorge um jene Leute, die damit in Berührung kamen.“ Sie hätten nun „das Risiko einer möglicherweise tödlichen Infektion“.

(ORF)

Lyssaviren haben jedoch defintiv nichts mit dem heißen Wetter zu tun.

Zumindest bei den zwei positiv getesteten Tieren dürfte nicht das Wetter, sondern die Viruserkrankung für den Zustand der Tiere verantwortlich gewesen sein.

Gegen den australischen Lyssavirus hilft freilich eine gewöhnliche Tollwut-Impfung, die wohl auch in allen Fällen verabreicht worden sein dürfte. Dies zu erwähnen, hätte jedoch der Dramatik der heißen Klima-Story schwer geschadet.

Wie soll man das Weltklima retten (Bildungsauftrag!), wenn bereits eine ordinäre Impfung ausreicht, das schlimmste Szenario aus dem Artikel zu entschärfen?

Ein wesentlich tödlicheres Phänomen als in Australien hätte der ORF gerade vor seiner eigenen Haustüre erforschen können:

6 Frauen wurden in den letzten 30 Tagen in Österreich ermordet.

Ein Täter war ein Bio-Österreicher, einer war ein Inder, vier waren Moslems.

Das erklärt wohl, warum der ORF beim viel brisanteren und naheliegenderen Phänomen auf eine Ursachenforschung wie in Australien verzichtet hat.

Ähnliches Foto

9 Antworten to “Kranke Flughunde interessanter als ermordete Frauen?”

  1. Benjamin Goldstein Says:

    Du verstehst das nicht. Der Klimawandel hat unschuldige Menschen in blutsaugende Vampire verwandelt, die anders als Linke nicht steuergeldsaugend sind. Damit wird das ganze Öko-System auf den Kopf gestellt. Die sozialistische Ökonomie droht nämlich zu scheitern.

  2. American Viewer Says:

    Der Klimawandel wäre einfach zu lösen: Mit einer Steuer auf CO2.

    Wenn westliche Staaten eine Sache ganz toll können, dann immer noch die: Steuern erheben.

    Um die Akzeptanz der Steuer zu erhöhen, müsste die Sache natürlich „budget-neutral“ ablaufen, sprich man müsste parallel dazu andere Steuern senken.

    Oder noch einfacher: Die CO2-Steuer einfach wieder an die Bürger auszahlen.

    Die Massenmigration nach Europa wäre auch extrem einfach zu lösen, man müsste es nur wollen. Da liegt ein Meer zwischen Afrika und Europa, habe ich gehört.

    Aber „einfache Lösungen“ gibt es in der heutigen Welt angeblich nicht mehr.

    Heute gibt es im Westen nur noch gehirn-tote Politiker, die alles nachplappern und die Löcher immer tiefer und tiefer graben, so lange bis die Scheiße an der Unterkante ihrer Oberlippen steht.

    Und dann graben sie immer noch weiter, so lange bis ganz weg sind. —> Endlich.

  3. Olaf Says:

    Aussie-Vampire sind für die Lügenpresse wichtiger als hiesige tote Frauen und Moslem-Killer. Linke Dschurnalisten sind eklig.

    • aron2201sperber Says:

      wäre die Frauenmordserie in Indien passiert. wäre sie im ORF ein großes Thema:

      https://orf.at/stories/3035721/

      in Indien wären nämlich nicht Inder, sondern Männer schuld.

      so etwas festzustellen, wäre politisch korrekt.

      • American Viewer Says:

        Erinnert mich an den grünen Ideologen Andreas Lösche, der auch alles und jedem Verantwortung für den Tod seiner Schwester gab: Der bösen Polizei —> natürlich. Und Männer im Allgemeinen —> natürlich.

        Nur seine grüne Ideologie trägt keinerlei Verantwortung, da ist er sich sicher. Die Juso-Ideologie seiner Schwester natürlich auch nicht. Das Verhalten der Schwester natürlich auch nicht, und am allerwenigsten natürlich der arme Marokkaner.

  4. aron2201sperber Says:

    auch hier veröffentlicht:

    https://www.orf-watch.at/Kritik/2019/01/2158

  5. aron2201sperber Says:

    sehr zu empfehlen:

    https://www.orf-watch.at/Kritik/2019/01/2160

    Dass von den vier Frauenmorden nur einer von einem autochthonen Österreicher begangen worden ist, wird deshalb ignoriert. Die Expertinnen machen in ihren Analysen keinen Unterschied zwischen einem weich gegenderten, veganen, pazifistischen Feministen mit Bachelor in Geschwätzwissenschaften und einem frisch aus Tschetschenien importierten auftrainierten Macho. Nach der berühmtberüchtigten Silvesternacht in Köln sagte der Chef der Hamburger Grünen, Michael Gwosdz, ganz im Sinne unserer Expertinnen: „Als Mann weiß ich, jeder noch so gut erzogene und tolerante Mann ist ein potenzieller Vergewaltiger. Auch ich.“ Der grüne Zeitgeistwichtel nahm nach den Vorfällen in Köln die Sünden seiner importierten Schäfchen auf sich, ließ sich sozusagen stellvertretend ans Kreuz nageln. In genau dieser Rolle sehen die Expertinnen die autochthonen Männer.

    (Werner Reichel)

    • American Viewer Says:

      In der Tat sehr lesenswert.

      Kleines Manko: Keinerlei Lösungsvorschläge oder Lichtblicke gegen Ende, ggf. weil es keine gibt?

    • Olaf Says:

      Wer sind die „Experten“ der Lügenpresse?
      Logischerweise solche Typen, die ihre Rolle im Theaterstück „Linker Dschurnalismus“ nach Vorgabe abspulen.
      Dr. Grünaffe und Prof. Bin Laden.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: