Deutsche Raketen für Islamisten

Deutschland genehmigt Raketenlieferungen nach Katar.

Wo bleibt der mediale Aufschrei wie bei den Saudi-Barbaren?

Katar ist ein Staat ohne Bürger: lediglich 12% der 3 Millionen Einwohner haben die eigene Staatsbürgerschaft. Zum Arbeiten holt man sich Inder, Nepalesen und Philippinos ins Land und möglichst keine Moslems oder gar Araber, die irgendwelche Ansprüche entwickeln könnten und mit denen man dann die Herrschaft über das eigene Land und dessen Petrodollars am Ende womöglich teilen müsste.

Innerhalb Katars hat man wie in Saudi-Arabien eine absolutistische Monarchie und will möglichst keine Bürger mit irgendwelchen Rechten.

Außerhalb der Landesgrenzen setzt man hingegen voll auf die größte islamische Massen-Organisation. Katars Al-Jazeera war das Sprachrohr des „Arabischen Frühlings“, welcher in weiten Teilen von der ebenfalls in Katar sitzenden Führung der Muslimbruderschaft gesteuert war.

Katar wird so, ohne lästige Bürger zu haben, welche die eigene Herrschaft (mit dem politischen Islam der Muslimbruderschaft) bedrohen könnten, zu einem Anführer der islamischen Massen (dank dem politischen Islam der Muslimbruderschaft).

Das Bündnis der Katar-Herrscher mit der Muslimbruderschaft ist verlogener und für uns noch toxischer als das alte Bündnis zwischen Saudis und Wahabiten.

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6 Antworten to “Deutsche Raketen für Islamisten”

  1. salamshalom Says:

    „Das Bündnis der Katar-Herrscher mit der Muslimbruderschaft ist verlogener und für uns noch toxischer als das alte Bündnis zwischen Saudis und Wahabiten.“

    Im Grunde nicht. Es ist beides der gleiche Scheiß, der aus dem selben Stall kommt.
    Bis auf das Sultanat Oman kannst du in der Golfregion jeden Sandhaufen vergessen.
    Salafis und Wahabis unterscheiden sich nur in ihrem Verhältnis zu den „direkten Nachfolgern des Propheten“, in ihrer Weltanschauung nach außen ist es der gleiche Müll.
    Das wäre so ähnlich, als wenn man behaupten würde, die SA sei nicht so toxisch wie die SS.

    • besucher Says:

      er meint wohl damit eher dass die MB eine größere internationale Reichweite haben und aufgrund ihres nach Außen nicht so radikalem Auftreten gefährlicher sind als ihre abstoßenden Fusselbartbrüder die Randale in den Fußgängerzonen machen. Ist ein nachvollziehbares Argument finde ich.

      • aron2201sperber Says:

        So ist es. Bei den Salafisten schrillen selbst bei den grünsten Gutmenschen die Alarmglocken.

        Die Muslimbrüder sind hingegen die Meister der intriganten „sanften“ Unterwanderung.

    • Olaf Says:

      Die SA war schwuler als die SS. Der Röhm-Putsch begann ja im Doppelbett der Jungs.

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