Venezuelas Öcalan ist Erdogans Bruder

In der islamischen Welt ist der Umsturz von (noch so miesen) Diktaturen ein Risiko, da Islamisten an die Macht gelangen könnten (außer im Iran, wo sie schon an der Macht sind und eine Revolution die Lage nur verbessern könnte).

In Venezuela gibt es hingegen keinen vernünftigen Grund, warum man weiter an einem miesen Diktator, der das Parlament abgesetzt und das Land in den Ruin getrieben hat, festhalten sollte.

China und Russland müssen natürlich aus Tradition immer zur antiimperialistischen Seite helfen, auch wenn die Russen mittlerweile in der Theorie und die Chinesen in der Praxis nicht mehr kommunistisch sind.

Dass PKK-Jäger Erdogan den venezuelanischen Öcalan als seinen Bruder preist, ist jedoch der Oberwitz.

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Auch Erdogans deutscher CDU-Bruder Todenhöfer skandiert in der Rente altlinke Südamerikasprüche:

HÄNDE WEG VON VENEZUELA!

Sehr geehrter Herr Maas,
jetzt wo Sie im Sicherheitsrat der UN sitzen, sollten Sie erstmal das Völkerrecht studieren. Sie haben gleich am ersten Tag mit Ihren Stellungnahmen zu Venezuela kräftig dagegen verstoßen.

Venezuela, das Land mit den weltweit größten Ölreserven, muss seine schweren innenpolitischen Probleme selbst lösen, seine Revolutionen selber machen. Präsident Maduro mag ein korrupter autoritärer Politiker sein. Die USA und Europa müssen trotzdem die Souveränität anderer Staaten respektieren, statt Staatsstreiche anzuzetteln und andere Länder ins Chaos zu stürzen. Venezuela gehört den Venezolanern, nicht den USA.

Dabei war der junge Todenhöfer, als es noch echte rechte Diktaturen mit US-Unterstützung in Südamerika gab, ein richtiger Scharfmacher:

„Wenn Pinochets Polizist Pepe den Berufs-Revoluzzer Rinaldo schräg anschaut, leidet 15.000 Kilometer entfernt automatisch unser Bundespoet Günter Grass“ (147)

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10 Antworten to “Venezuelas Öcalan ist Erdogans Bruder”

  1. besucher Says:

    Venezuela, das Land mit den weltweit größten Ölreserven, muss seine schweren innenpolitischen Probleme selbst lösen, seine Revolutionen selber machen. Präsident Maduro mag ein korrupter autoritärer Politiker sein. Die USA und Europa müssen trotzdem die Souveränität anderer Staaten respektieren, statt Staatsstreiche anzuzetteln und andere Länder ins Chaos zu stürzen. Venezuela gehört den Venezolanern, nicht den USA.

    Mit der Logik hätten die Nachbarländer von Venezuela sofort alle Grenzen schließen müssen und die Leute die über die Grenze wollten mit Waffengewalt in Ihr Land zurücktreiben müssen. Soweit denkt der Hodentöter mal wieder nicht.
    Nun ist die humanitäre Krise da und betrifft die ganze Region.Somit ist das kein innervenezolanisches Problem mehr.

    • salamshalom Says:

      Huiuiui, ein gewagtes Statement.
      Flüchtlingsströme in Richtung direkter Nachbarländer gab es und gibt es global. Zu jeder Zeit.
      Sollte dieses Argument eine Legitimierung von militärischen Interventionen des entfernten Auslands sein, dürften die militärischen Top-Zehn praktisch stündlich all over the world
      „unterstützend“ eingreifen.
      Man stelle sich mal vor, Armenien rücke in die Türkei ein, Venezuela in Mexiko, Deutschland in Uganda, die USA in Bulgarien, die Russen in die Ukraine, China in Afghanistan… das wäre mal was 🙂

      • besucher Says:

        Wer redet denn von Intervention? Es geht darum dass die Region und die internationalen Partner die Kräfte im Land unterstützt die diese Zustände beenden kann. Maduro lässt keine Hilfe ins Land, der will nur seine Drogengeschäfte machen. Die Russen und Chinesen want their money back… Danach werden sie ihn fallen lassen.

    • Olaf Says:

      Eine interessante Frage ist, wieso die Lateinamerikaner immer wieder in der Scheiße sitzen? Ich kann mich noch an Hoffnungsträger wie Fujimori erinnern, der jetzt im Knast sitzt, oder Stroessner, den Deutsch-Indianer.
      Ob Maduros Nachfolger besser sein wird, oder anders durchgeknallt? Ich denke, Woddy Allen hat mit „Bananas“, diese Völker perfekt dargestellt.

      • Olaf Says:

        Woody nicht Woddy natürlich, falls hier eine Frau oder ein beta-Männchen mitliest, und jetzt „Argumente“ findet;)

      • besucher Says:

        Man merkt Du warst noch nie in dieser Region. Ansonsten würdest Du nicht so abfällig kommentieren.

      • Olaf Says:

        Hat eine Indianerin dich rangelassen und jetzt siehst du alles anders;) Bananas trifft den Nagel auch Kopf. Sogar der Sozialist Jack London hat über Mexikaner ähnlich geurteilt.

      • Olaf Says:

        https://thegrandarchive.wordpress.com/mexicos-army-and-ours/

        Muß man nicht alles lesen, hab ich auch nicht;)

        Aber ein Gedanke gibt es ja, seit Santa Maria den Krieg gegen die Amis verloren hat. Wenn viele Mexikaner und andere Latinos im US-Staat und unter amerikanischen Recht leben wollen, wieso verschiebt man nicht die Südgrenze der USA? Ganz Kalifornien und eine Meeresküste für Arizona z.B.

  2. Türkischer Nazi-Gruß in Österreich verboten | Aron Sperber Says:

    […] die kurdische Arbeiterpartei von Österreich wie die türkischen Nazis und Islamisten behandelt wird, ist ein Anachronismus, da […]

  3. GerdA.Beckmann (@Antikulturalist) Says:

    Kotz ! Diese antizionistisch-„antiimperialistische“ Ekelbande !

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